Antithesis – 3D-Tanzmusikfilm / Yanone

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Der junge deutsche Multimedia-Künstler und Schriftgestalter Yanone dreht einen Tanzmusikfilm, dessen Konzept seiner gleichnamigen Schriftfamilie Antithesis (erscheint im Winter 2012/2013) entlehnt ist. Das außergewöhnliche Experiment, das Typografie, Tanz, Musik und 3D-Filmtechnologie zusammenbringt, benötigt eure Hilfe mit einem Crowd-Funding

Pressetext: Die Schriftfamilie Antithesis ist Yanones Meisterstück der Schriftgestaltungsklasse Type and Media an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in Den Haag. Eine Schriftfamilie mit ihrerseits ungewöhnlichem Konzept: Die Spannung zwischen drei ungleichen Polen. Anders als bei vielen Schriftfamilien heute üblich besteht sie nicht aus einer Vielfalt an Strichstärken, die dem selben Konstruktionsprinzip folgen. Antithesis ist eine Familie aus nur drei Schnitten, deren Konstruktion sich bei verwandter Formensprache maßgeblich voneinander unterscheidet. Die Normale ist eine scharfkantig geschnittene Slab-Serif, die Kursive eine verbundene Schreibschrift und die Fette eine serifenlose Groteske — drei Formenprinzipien, die in dieser Kombination äußerst unüblich sind.

Schon während des Schriftgestaltungsstudiums in Den Haag hatte Yanone die Idee, dieses Konzept der Spannung in einen Kunstfilm zu verwandeln. Im Sommer 2011, nach Ende des einjährigen Master-Studiums, hatte er nach Gesprächen mit der langjährig befreundeten freien Dresdner Tänzerin Johanna Roggan und mehreren Festivalbesuchen in der Psytrance-Szene die durchschlagende Idee: Ein ungefähr zehnminütiger Tanzmusikfilm, in dem er Johanna Roggan ganz ins Rampenlicht stellt und ihr die Freiheit lässt, die gemeinsam erarbeitete Handlung rund um die Spannung zwischen drei Polen, den drei Phasen der philosophischen Dialektik (These, Antithese und Synthese) und den drei Phasen der Entstehung des Universums nach hinduistischem Glauben (Entstehung, Dauer und Auflösung) auf’s Parkett zu bringen.

Der Film soll außerdem durch eine aufwendige 3D-Produktion begeistern. »Ich bin schwer beeindruckt vom Medium des 3D-Films«, so der Schriftkünstler und angehende Filmemacher, »aber auch enttäuscht von der geringen Bereitschaft der namhaften 3D-Kinofilme, sich über die bloße Räumlichkeit hinaus kreativ mit dem Medium auseinander zu setzen. Schwerter und Bälle, die den Zuschauern ins Gesicht fliegen, können es wirklich noch nicht gewesen sein.«

So lag der Gedanke nah, auch die Filmmusik in die Räumlichkeit zu tragen. Der Berliner Komponist und Musikproduzent Georg Bauer war seinerseits begeistert vom Thema und schnell bereit, die Komposition und Produktion der Musik im Raumklang zu übernehmen.

Dass der technische Aufwand auch die Wiedergabe des fertigen Film erschweren wird, dessen ist sich Yanone bewusst — sind doch 3D-fähge Wiedergabegeräte in Haushalten noch lange keine Selbstverständlichkeit. »Aber das bekommt wir hin«, kommentiert er enthusiastisch. »Notfalls werden wir weltweite Vorführungen in Filmtheatern mit entsprechender Ausrüstung organisieren, um den Film angemessen darbieten zu können«.

Zur Seite stehen Yanone außerdem der Weimarer 3D-Experte Alexander Stephan, der jüngst mit seiner 3D-Musikvideoproduktion für das Frauengesangs-Duo »Sunfish« für Furore sorgte, sowie die Berliner Modegestalterin Lucrecia Lovera.

Finanziert werden soll der Film durch das zunehmend erfolgreiche Crowd-Funding, den massenhaft eingeworbenen Spenden von Interessenten aus aller Welt über Internet-Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo. »Ich bin mir bewusst«, sagt Yanone, »dass vor allem bei Kunstfilmen den Filmemachern über Crowd-Funding eingeworbenes Geld nicht gerade geschenkt wird«. Deshalb hat er eine Idee, die ihm Mut macht. Als Gegenleistung möchte er den Spendern neben gedruckten Plakaten die zum Projekt gehörende Schriftfamilie Antithesis in digitaler Form schenken. Eine tolle Gelegenheit für Gestalter mit Interesse an neuen Schriften, die später professionell erscheinende Schriftfamilie zu einem Bruchteil ihres Werts zu ergattern. »Zwar verliere ich durch das Verschenken der Schrift an die Spender viele spätere Käufer, doch immerhin kann ich dadurch die Produktionskosten des Films tragen«, freut sich Yanone.

Am 3. Dezember 2012 beginnt die Crowd-Funding-Phase auf der international agierenden Plattform Indiegogo, in der das für die aufwendige Produktion nötige Geld eingeworben werden soll. Weitere Informationen rund um die Schriftfamilie und das Filmprojekt präsentiert Yanone in regelmäßigen Abständen auf der Projektseite im Internet.

Im Winter möchte Yanone die Schriftfamilie fertig stellen, damit er sie alsbald an die Spender versenden kann. Im Frühjahr und Sommer 2013 wird er mit seinem Team den Film abdrehen und im Herbst nachbearbeiten. Gegen Ende 2013, also gut ein Jahr nach Beginn der Spendenaktion, soll der Film veröffentlicht werden, im Internet und auf eigens organisierten Vorführungen. Zur gleichen Zeit soll dann die Antithesis-Schriftfamilie exklusiv über das FontShop-Netzwerk vermarktet werden.

Zum Crowd-Funding geht es hier.
Weitere Informationen zu Antithesis und über Yanone.
Auf Twitter ist Yanone hier zu erreichen.

 

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