Julia Meer gestaltete eine umfangreiche Diplomarbeit, die sich rund um die Architektur der 50er Jahre dreht. Ihre Arbeit umfasst mehrere Hefte, die mittels fünf Adjektiven die 50er Jahre charakterisiert und beschreibt. Zeittypische Farben, Schriften und Fotos helfen, sich in die Zeit einzufinden.
Die Gebäude der Nachkriegszeit, welche vor dem Bauwirtschaftsfunktionalismus entstanden, wurden sehr detailverliebt gestaltet. Die Klarheit der Strukturen wird nie starr, stets wird sie durch Wertigkeit und Materialverliebtheit aufgefangen. Diese Art der Architektur wird sicherlich auch den einen oder anderen Typographen begeistern, welche ja für ihren Blick fürs Detail bekannt sind.

24 Papiersorten, 10 unterschiedliche Bindungsarten, 18 verschiedene Schriften – um die Vielfalt der 50er-Jahre-Architektur aufzuzeigen, bedarf es mehr als ein einzelnes Buch. 15 Hefte, zusammengefasst in einem Schuber, stellen eine Architekturepoche vor, in der Materialaffinität mit Liebe zum Detail und Freude am Experiment kombiniert wurden. Den Zugang zur Welt wollten die Architekten über die Schönheit schaffen.
Die Qualitäten dieser Architektur werden an vier Wuppertaler Gebäuden aufgezeigt: dem Glanzstoff-Ensemble, der Schwimmoper, Raumkunst Becher, und dem Opernhaus. Komplettiert wird der Schuber durch die Erarbeitung des architekturtheoretischen Hintergrunds in sieben Bänden, eine Chronik, einen Architekturführer durch Wuppertal sowie einen Bildteil mit historischen Aufnahmen.
Mehr Worte und Bilder dazu findet ihr auf Julia Meers Homepage.



Verwandter Artikel
Kongress Bar – Corporate Design & Kommunikationsmittel
Kundeninfo Die Kongress Bar liegt auf dem denkmalgeschützten Gelände der alten Messe München. Vom Eigentümer wurde ...von Designliga am 06.06.2011
Nächster Artikel
Das weltweit erste Museum für Grafik-Design
Eröffnung durch Fons Hickmann m23
Am 11. Juni 2008 wurde im niederländischen Breda das „Graphic Design Museum” feierlich eingeweiht – das weltweit ...von Judith am 07.07.2008
Vorheriger Artikel
Das Fotografische Duett
Meinungen zu Fotos
Es können Fotos eingesendet werden, die dann von Herrn Scherer und Herrn Borgmann in einem Podcast bewertet ...von Patrick am 06.07.2008






Gast
Ich habe diese Arbeit gesehen und angefasst.
Sie ist H E R Z B L U T in einem neuen Aggregatzustand.
Ich glaube, das man so etwas Echtes einfach "GUT" nennt.
Benedikt Bock
Gast
HAllo, es wäre sehr schön, wenn Sie Ihre Arbeit im Rahmen des 20. Festivals Golden Oldies in Wettenberg vorstellen würden!!! Nehmen Sie bitte Kontakt auf: info ät golden-oldies.de
Dein Kommentar