The Plotting-Maschine: Es handelt sich bei diesem Projekt um die Umfunktionierung eines Plotters, mit dem Bilder in diversen analogen Techniken wie Wasserfarbe, Tusche, Wachskreide, Bleistift, aber auch Fotogramme oder Stop-Motion-Filme maschinell erzeugen können. Der Prozess wird nicht nur durch die Maschine selbst definiert, sondern auch durch die "Fehler", die damit verbunden sind, wie zuviel Farbe, Wasser, Daten, etc.. Das führt dazu, dass kein Bild am Ende dem anderen gleicht. Es geht also im weitesten Sinne auch um die Massenfabrikation von Unikaten. Bei den Bildern geht es weniger um eine inhaltliche Aussage, als darum diesen Prozess deutlich zu machen.
Für die Umsetzung der Vorlagen wurde einen Illustrator PlugIn geschrieben, mit dem der Plotter direkt mit Illustrator angesteuert werden kann. Jürg Lehni hat die Studenten bei der Programmierung unterstützt.
Auf Anfrage hin, ob es damit möglich ist angewandte Auftragsarbeiten zu realisieren erhielt ich von Sebastion Cremers folgende Antwort: "ich habe deine anfrage mit meinen kollegen besprochen. wir sind allerdings noch mitten im prozess, was dieses projekt anbetrifft und vorher wollen wir keine angewandten aufträge damit bearbeiten. obwohl es sich hier um eine maschine handelt, ist der aufwand damit ein bild zu kreiieren enorm."
AUFRUF – Für eine Ausstellung in London recherchiert Sebastian gerade nach ähnlichen Projekten. Es geht ihm darum, Bilder zu zeigen, bei denen der Prozess hinterfragt wurde. Sie sollten weder mit der Hand noch mit herkömmlichen Methoden am Computer erstellt worden sein. Dies bedeutet nicht, dass zwangsläufig eine Maschine gebaut oder umfunktioniert werden musste. Wer mal was in der Richtung gemacht hat, oder jemanden kennt (jung oder alt), die / der kann sich bitte direkt an ihn wenden: all@youdontmatter.com – DANKE!



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Felix
Sehr nice! Vorallem auch die Miteinbeziehung der durch die Maschine «generierten» Fehler! So entstehen sehr interessante und vielseitige Grafiken/Bilder.
Interessant wäre auch der Aspekt der zusätzlichen Miteinbeziehung von generativen Grafiken, sprich mittels Processing oder Flash und Random-Funktionen :-P
Felix
Sehr nice! Vorallem auch die Miteinbeziehung der durch die Maschine «generierten» Fehler! So entstehen sehr interessante und vielseitige Grafiken/Bilder.
Interessant wäre auch der Aspekt der zusätzlichen Miteinbeziehung von generativen Grafiken, sprich mittels Processing oder Flash und Random-Funktionen :-P
Julia
"Massenfabrikation von Unikaten" – meine persönliche Aussage des Tages! Sehr schön.
Wirklich nettes Projekt. Ich kenn das bisher nur mit Bleisteift und Plottern. Es gibt ja Plotter, bei denen man das Messer mit einem Stift ersetzen kann...ich denke, der Effekt wirkt ähnlich. Leider würde das Gerät allerdings in die Knie gehen, wenn ich mit Wasserfarbe ankäme!
Gast
http://www.penjet.eu/ Stifte statt Druckköpfen
Gast
Vielen Dank für die netten Mails und Kommentare!
Es geht mir bei der Suche nach verwandten Arbeiten weniger um Maschinen (umfunktioniert oder selbst gebaut), sondern vielmehr um ein visuelles Endprodukt, bei dem man den ungewöhnlichen (Herstellungs-)Prozess sehen kann und quasi das Objekt spüren kann, mit dem es erzeugt wurde. Auch diese Arbeit von Daniel Eatock würde daher passen: http://danieleatock.com/project/pantone-pen-print/2/
All the best
sebastian
Gast
Interssante Sache, vor allem der Mix der unterschiedlichen Techniken gefällt mir!
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