Ausgetrunken / Hoch die Flaschen!

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Ein Prost auf diese Diplomarbeit! »Ausgetrunken«, die Diplomarbeit der Studenten André Gröger und Ruwen Kopp der Fachhochschule Mainz beschäftigt sich mit Trinkhallen und den Menschen die an solchen Orten verkehren. Interviews, Mhythen und Alltagsgeschichten bilden den Schwerpunkt des Magazins.

Die Publikation wurde authentisch in einer Trinkhalle aus Karton und Pappe vorgestellt, auch für selbstetikettierte Bierflaschen wurde gesorgt. Hingucker sind die detailreich gestalteten passenden Minipappbudenbilder. Ansonsten ist »Ausgetrunken« ein skurriles Magazin, an dem sicherlich auch »Ditsche« seine Freude hätte.

Abgerundet wird das typographisch angetrunkene Magazin, durch die beiliegende Dokumentation und eine saubere Website mit jeder Menge Hintergrundinformation. Wer einen Blick riskieren will, kann das einfach auf www.meinetrinkhalle.de









Gast

cooles thema!
aber haben die jungs schon mal was von typografie und kerning gehört?

ANG E-
HEITER T
BIS WOL-
KI G

generell sind das echt mutige trennungen …

Glenn

Ouch! Lernt man keine ordentliche Silbentrennung in Mainz? Oder ist das so standard in Deutschland? In Gross Britannien wäre das eine 6!

Fotogografie ist aber gut gelungen.

sebowitsch

Geiler Flattersatz – vorm Setzen noch schnell in die Trinkhalle?

Poldi

Vielleicht passt die Typografie ja zum Thema.
Mich erinnert das schlechte Kerning an stümperhaft geklebte Trinkhallenbeschriftungen,
quasi gewollte Anti-Ästhetik ... so würde ich mir auch die unproportionale Skalierung der
Buchstaben erklären. Tut weh, aber passt!

Gast

Wahrscheinlich soll es so aussehen als wärt ihr betrunken gewesen als ihr das gesetzt habt,
ich gehe ja mal davon aus dass dieser Effekt euer Ziel war.

drossmedia.com

Die Trennungen sind so doof, dass es wohl Absicht sein muss, oder? Ansonsten sehr "stilvoll".

Gast

in unserem magazin ist einiges bewusst sehr grenzwertig.das war unter anderm teil des konzeptes. nähere information gibt es auf unserer diplom-website.danke für euer lob und fluch. prost.

günter.

christoph

versteht man doch, dass das mit der typo so absicht ist. ich finde die arbeit prima.

Bernie

Wenn man beim Kerning die Buchstabenabstände dreifach sieht, einfach das Bier in der Mitte trinken. Und dann noch eins bestellen.

kai

erfrischend.....wie ein kühles pils!

Gast

wenn es absicht sein soll, dann muss es viel deutlicher sein. so sieht es ungekonnt aus. meine meinung jedenfalls.

Gast

äähhm, keiner sagt was dazu das das thema eigentlich gar nicht so witzig ist.
schließlich gibt es leute die sich an trinkhallen regelmässig kaputt saufen und
die da nicht abhängen weil es dort so geil ist, sondern weil sie sonst niemand
haben. ich mein, man muß ja deswegen keine totale depriarbeit machen,
aber eine fashionstrecke dazu, i don't know...? das ist mir zu gekünstelt und
nicht echt genug.

kai

noch deutlicher????

Bernie

Ja, deutlicher!

Man kann die einzelnen Typos mit Illustrator etwas verzerren und sie einem gaaanz leichten Schatten versehen – bis man schlussendlich diese "Trinkbudenästhetik" klar und deutlich erreicht.

Aber da sich diese Idee auf alle Introtexte erstreckt, klingt es leider wie eine schlechte Entschuldigung.

Ich wünsch natürlich trotzdem, dass Ihr besteht.

Prost.

heribert von günzelhausen

hier an den herrn 2 über mir, das ist doch gerade ein schöner aspekt von trinkhallen das dort der letzte vollassi auf den studenten trifft, der wiederum den bänker trifft und und der rentner willi der immer etwas zu tief ins glas guckt und sonst alleine in seiner bude sitzt kann da noch dem trinhallenbesitzer die welt erklären ;-)

Gast

ha! geile idee mit den bescheuerten trennungen!
bin zuerst auch drüber gestolpert, aber dann fand ichs ne jute typografi- *hicks*
sche idee!

gggrafik

hat sicherlich spass gemacht!
mal absichtlich so schlecht setzen, das es im auge wehtut.
und in den trinkhallen abhängen.

fotos find ich spitze, layout und satz wirklich grässlich.

ich frage mich, ob man bei einer diplomarbeit nicht zeigen sollte, das man kann, was man gelernt hat. und nicht das man das ggteil von dem beherrscht, was man gelernt hat-was in meinen augen nicht zwangsläufig das gleiche ist.

die idee, das konzept so formell abzurunden, ist natürlich schön.

was meint ihr?

*rülps.

Peetreekaa

Ich finds super.

Die Trennungen, Spationieren und alles --- super dass es noch Leute gibt die sowas machen damit sich andere darüber aufregen :D ("Angeheitert bis wolkig")

(Neee Jungs, damit will ich nicht sagen dass ihr das jetzt gemacht habt damit sich andere darüber aufregen, ich weiß ich weiß)

Schon allein: der Text mit der Überschrift "Wie funktioniert euer typografisches System?" (Ich vermute mal der Text geht darum: es gibt keins! Keiner achtet drauf! Zumindest nicht in den Trinkhallen oder liege ich da so falsch?) --- von daher betrachtet das Ganze mit dem vielbesagten Augenzwinkern.

Ah, und wie die beiden Diplomanten sich abgelichtet haben - GEIL!

(Aja nur so nebenher - die Typografie gefällt mir tatsächlich auch nicht. Aber ich mag auch keine Trinkhallen und kein Bier.)

Gast

nicht immer nur an den weißraum zwischen den buchstaben denken. wichtig ist vor allem, dass die arbeit den »mikrokosmos trinkhalle« großartig eingefangen hat. eine spitzendiplomarbeit, eins mit sternchen.

Gast

Har, der Stabel der alte Säufer!

Gast

SUPER TYPO...haha
werdsch besoffen von

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