Sven Hoffmann war kurz in NY bei karlssonwilker. Die Jungs kennt man wegen dem schönen Buch tellmewhy, einigen Auszeichnungen und dem Vortrag auf der TypoBerlin 2006. Sven hat ein kleines Print-Projekt mit dem Büro Karlsonwilker gemacht welches nun kostenlos bei Sven bestellt werden kann.
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Florian

moin
Tut mir leid, aber was ist denn das für eine dämliche Einleitung. Lars wen interessiert dein Bezug zu karlssonwilker? Ein wenig mehr Hintergrundinformationen hätten diesem Beitrag ganz gut getan.

Grundsätzlich frag ich mich was mit dem Slanted los ist. Wo sind die glorreichen Zeiten mit Spiekermann-diskussionen hin?
Anstattdessen folgt eine Buchrezension der anderen.

Macht mal wieder etwas Interessantes.

freue mich auf bessere zeiten
Flo

bunti

designer sind also auch nur menschen.
mehr progressiver diskurs, weniger selbstinszenierung!

Sharif

Ist doch ein gutes Zeichen, das Ende der glorreichen Zeiten von Slanted.

Ich habe mich sowieso immer gewundert, woher manche hier sich die Zeit nehmen, so ausführlich darzustellen. Endlich gibt es wieder was zu tun, wir leben in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs, Slanted wird obsolet und alle freuen sich ...

Das ist jetzt aber gemein, Mister Zylinder. Ja, ich weiß.

lars

Sven Hoffmann war mal wieder nicht zu Hause. Sondern kurz in NY bei karlssonwilker. Die Jungs kennt man wegen dem schönen Buch tellmewhy und einigen Auszeichnungen. Sie sollen auch auf der TypoBerlin 2006 gewesen sein. Ich habe den Vortrag leider verpasst, dafür mit der Freundin des einen der beiden an der Bar ein Drink genommen und mir angehört, wie unprofessionel die Organisation der Typo doch sei. Gegenüber schraubte David Carson an einer Braut rum. So viel zu meinem Bezug zu Karlssonwilker. Sven hat die Jungs sicherlich viel besser kennen gelernt. Irgendwie gab es einen Workshop und eine daraus resultierendes Print-Stück welches nun kostenlos bei Sven bestellt werden kann.

Ich will nach NY!

...so lautete das erste Posting. Und es ist in der Tat nicht besonders gut. Da hast Du, lieber Flo, volkommen recht. Auf Deine Kritik Anstattdessen folgt eine Buchrezension der anderen. gehe ich auch gerne ein mit einem Aufruf zur Diskussion / siehe obiges Posting UMGANG MIT DESIGNBÜCHERN.

> wir leben in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs, Slanted wird obsolet ist auch eine interessante Anmerkung. Auf der einen Seite bekommen wir täglich immer mehr Input, Information, Kritik, Lob, Angebote für Partnerschaften etc. Auf der anderen Seite steht immer wieder auch intern zur Diskussion: Wer hat was davon? Rechnet sich das (soll es das)?

Thomas

Florian, was fandest du eigentlich an dem Beitrag zu Spiekermann gut und interessant? War es die provokante Art, oder die Tragweite des Threads an sich?

Boris

Oje, wie oft hatten wir das denn schon! Ist es mal wieder soweit?

Es gibt immer Phasen, in denen es mehr oder weniger Kommentare gibt. Ich denke jeder, der Slanted die letzten Jahre verfolgt hat, weiß das.

Woran will man denn erkennen, dass die "glorreichen Zeiten" von Slanted vorbei sind? Daran, dass weniger diskutiert wird? Ich kenne einige Leute, die die Diskussions-Beiträge auf Slanted nie lesen, weil sie das blöd finden. Das muss jeder selber entscheiden.

Spiekermann-Diskussionen? Wie ich Erik einschätze, ist er jederzeit bereit, über etwas zu diskutieren hier auf Slanted. Vor einer Woche hat er sich hier der Diskussion des Spiekerblogs gestellt: hier ist der Beitrag. Ihr müsst nur Dinge anstoßen und Fragen stellen. Es liegt an Euch. Erik liest mit.

TYPOSITION.

Noch mal zum eigentlichen Posting zurück. Wir von spatium haben auch diese Zeitung von Büro am Meer und KarlssonWilker bekommen.

Nur so recht anfangen kann ich damit nichts, der Sinn des Projektes blieb mir bis jetzt verschlossen, wie geht/ging es euch dabei?

nora

vielleicht kann sven ja mal was dazu sagen. das ganze läuft unter „designspass“ und der titel „light exercises for the burnt-out designer“ hat mir schon mal sehr gut gefallen. auf mein exemplar warte ich noch. aber selbst wenn nix drin wär, der titel hätte schon gelohnt. ich denke man darf ruhig auch mal sachen machen, die keiner versteht oder die im klassischen sinn „sinnlos“ sind. das bringt den spass an der arbeit oft zurück. jetzt kann man sich natürlich langatmig darüber streiten, ob man das dann druckt und veröffentlichen oder in der schublade lässt.

CHR15

ich würde euch sagen, dass slanted als forum offener nicht sein könnte. wer hier ständig nur darauf wartet, dass spektakuläre themen inszeniert werden, sollte doch vorzugsweise selbst mal eine lohnenswerte these vor den karren spannen und position beziehen.

kai

ja, das nervt mich auch...diejenigen, die hier motzen, verwechseln dieses forum anscheinend mit ihrer klotze.

...aber das forum lebt vom mitmachen und mitdiskutieren...und von den motzern las ich bisher hier noch so gut wie nix!...außer sharif

hans schumacher

slanted ist ein tolles forum – und siehe nora, siehe CHR15. sicher gibt es themen, die polarisieren und 'ne menge beiträge provozieren, und andere die vielleicht gar keinen kommentar bekommen (die werden trotzdem gelesen und gehen durch den kopf, kann ich jedenfalls für mich versichern) ich freu mich da über ein bulletin-board, wo gerade der persönliche bezug der leute, die hier was 'reinstellen (also zb dieser beitrag) erkennbar ist.

"Endlich gibt es wieder was zu tun, wir leben in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs …"
was ist denn das fürn schwachsinn, sorry. will ja nicht gerade die rotfront-keule schwingen, aber was interessieren die ups and downs der lage am (persönlichen) arbeitsplatz – geld verdienen ist schon ok und notwendig, aber hier stellen sich die meisten, die was beitragen wohl auch die frage, womit sie das tun.

da fällt mir der kollege ein, der prima verdient und ständig wahnsinnig viel zu tun hat, aber in der (wirtschaftlich nicht messbaren) kategorie sinnsuche immer noch am anfang steht: 'light exercises for the burnt out designer'? na klar

lars

ich habe sven in einer ersten mail gefragt, was es genau mit diesem magazin auf sich hat...seine antwort war fologende:

text ist wirklich nur designspass zweier designbueros die sich moegen. und hey,...also das ding ist selbsterklaerend.
oder? es war super in nyc. geniale jungs. wirklich.

ich werde ihn nochmal aufrufen ein bischen mehr zu erläutern.

CHR15

der verlauf dieses threads zeigt doch schon das ganze dillemma exemplarisch auf: was soll das denn für eine revolution sein? wie sollen denn hier spannende dinge passieren, wenn keiner etwas zu sagen hat?

würde vorschlagen:
MEHR selbstinszenierung, WENIGER progressiver diskurs!

CHR15

(dilemma)

Thomas

> würde vorschlagen:
MEHR selbstinszenierung, WENIGER progressiver diskurs!

das musst du mir erklären. warum vom einen mehr und vom anderen weniger? erstens finde ich den gedanken, das slanted zu einer plattform für 'selbstinszenierungen' wird gruselig und zweitens finden hier leider eher selten vertiefte diskurse statt – und besonders 'progressiv' finde ich sie oft auch nicht.

ich kann aus lars posting einiges ziehen, denn ich kannte die arbeiten von karlsson wilker noch nicht und finde sie interessant. (okay: „Die Jungs kennt man wegen dem schönen Buch tellmewhy und einigen Auszeichnungen“ – soviel zum thema inszenierung.)

chr15, ich glaube das 'dilemma' das du anführst, ist entweder viel größer, oder wir können es vernachlässigen … was gibt es denn für alternativen? etwa deuschland sucht die supertypo? :o)

Thomas

@Florian @CHR15

seid ihr auf einmal so beschäftigt? schnell mal gemotzt und gleich wieder abtauchen. okay, wir haben alle zu tun …

lars

mich stellt sich eher die frage: wie viel erläuterung benötigt ein design, eine arbeit, um verstanden zu werden. klar wünschen wir uns von sven mehr input, am liebsten auch von kw, aber vielleicht brauch es das ja wirklich nicht. es liegt an uns, darin etwas zu sehen, zu entdecken.

in der kunst ist es ja immer wieder verblüffend zu lesen und hören, wie viel in eine einzelne arbeit hinein interpretiert wird. auf einer vernissage hört man dinge, die verblüffend sind. die der künstler als solches bestimmt nie in der lage gewesen wäre, selbst so zu sagen. da zeigen dritte eine ganze welt auf, die vom künstler nie so kompilziert, komplex usw gemeint, gedacht und formuliert wurde. vor kurzem las ich im buch art now /taschen die kritiken zu den künstlern durch. alles sehr wichtig etc.

eine arbeit selbst zu interpretieren ist ein stück arbeit, eine kritk zu lesen eher eine konsumierende haltung (meine ich ohne wertung).

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