Linotype veröffentlicht Rod McDonalds Classic Grotesque mit Opentype Features und als Webfont, die eine Neufassung der von 1926 geschnitten Monotype Grotesque ist.

Pressetext: Eine neue Grotesk-Schriftfamilie mit historische Wurzeln: die Classic Groteque von Rod McDonald. Mit dieser neuen Grotesk ist Rod McDonald ein großer Wurf gelungen. Obwohl mit allen Merkmalen der frühen Groteskschriften des 20. Jahrhunderts ausgestattet, überzeugt Classic Grotesque durch ihren individuellen Charakter. Ihr umfangreicher Zeichenausbau und sieben Strichstärken von Light bis Extra Bold lassen keine Wünsche offen. „Ich hatte keine Vorstellung davon, wie fordernd – und lohnend – dieses Projekt werden würde“, so Rod McDonald, der vier Jahre an der Classic Grotesque arbeitete.
Mehr Infos findet ihr hier.

Classic Grotesque
Foundry: Linotype
Design: Rod McDonald
Erschienen: 2012
Format: Opentype, Web
Schnitte: Light, Light Italic, Book, Book Italic, Regular, Italic, Medium, Medium Italic, Semi Bold, Semi Bold Italic, Bold, Bold Italic, Extra Bold, Exta Bold Italic
Preis: pro Schnitt 65 € zzgl. Mwst., Complete Family Pack 806 € zzgl. MwSt.
Hier kann man sie kaufen!

Verwandter Artikel
Maison Neue
MiliueGrotesque
Timo Gaessner veröffentlicht über MilieuGrotesque die Schrift Maison Neue. Basierend auf der Maison von 2010 wurde ...von Jannick Choon W... am 12.11.2012
Nächster Artikel
Logo Life & Logo R.I.P
neue Bücher bei BIS Publishers
Der niederländische Verlag BIS Publishers hat zwei neue Bücher herausgebracht, die sich mit der Thematik des Logos ...von Jannick Choon W... am 12.09.2012
in Bücher
Vorheriger Artikel
I am human
Super Families von Carolina Harkort
Im Rahmen der Veröffentlichung des Slanted Magazins #19 zum Thema Super Families, in dem wir uns neben großen ...von Julia am 11.09.2012






schmalfett
Was sagt man dazu? Beim Entwurf des Metroflex Schriftsystems stieß ich bei meinen Recherchen natürlich auch auf die Monotype Grotesque, die wie Fritz Langs' Film Metropolis im Jahr 1926 entstand. Jenes Jahr, von dem manche Historiker sagen, dass "die Welt stillstand". Mir gefielen in Bezug auf das Metropolis-Motiv meines Entwurfs, die etwas expressiv anmutenden Schrägen der Buchstaben E und F und übertrug diese für die Metroflex auch auf die Buchstaben L und T. Interessant an dieser Lösung ist, dass sowohl eine visuelle Inkonsistenz des Vorbildes aufgehoben wird, als auch, dass sich die rechten Ausläufer von L und T bei engerem Satz besser von den darauffolgenden Buchstaben trennen. Somit macht das gleichermaßen emotional, formal, als auch funktional Sinn.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Rod McDonald bei der Überarbeitung der Monotype Grotesque zur 'Classic Grotesque' die Metroflex nicht kannte. Andererseits finde ich, dass es einer Schrift, die in eine fiktive - wenn auch sehr frühe - Zukunftsvision* hinein entworfen wurde, hervorragend steht, wenn sie etwas schlicht vorwegnimmt.
Referenz:
http://www.schmalfett.de/bilder/index_bilder/Metroflex2003_ClassicGrotes...
*Fritz Langs' obskure Vision wurde damals, als Vorläufer des Sience-Fiction-Genres, vermutlich rund 100 Jahre in die Zukunft gedacht. Mal schauen was sich in Bezug auf den Entwurf der Metroflex bis 2026 noch alles bewahrheitet. ;D
Gute Nacht
Dein Kommentar