Im April 2009 hat Isabella Schlagintweit ihr Studium an der FH Joanneum erfolgreich abgeschlossen und dazu noch eine Auszeichnung des red dot awards in den Kategorien »Editorial« und »Corporate Design« mit nach Hause genommen.
Das Thema ihrer Diplomarbeit lautet »Corporate Identity und Corporate Design für Kulturorganisationen - Ein Erscheinungsbild für das Forum Stadtpark« . Ihre Abschlussarbeit vereint Theorie, Arbeitsdokumentation und Corporate Design Manual.
Sie zeigt, wie das Corporate Design auf die verschiedenen Bedürfnisse des Grazer Künstlervereins eingeht.

In Auseinandersetzung mit der Identität des Forums Stadtpark entwickelt sie ein neues Lösungskonzept für das Erscheinungsbild, wobei die Grundlage für ein neues Zeichen der Gebäudequerschnitt des Hauses ist. Ausgehend von dem Zeichen arbeitet sie eine neue Formensprache heraus, die auf allen weiteren Elementen des Corporate Designs angewendet wird.
Die Basis des Corporate Designs bildet das Bildzeichen, das auf den Geschäftspapieren angewendet, Stringenz besitzt. Auf Kommunikationsmaterialien wie dem Monatsprogramm, Plakaten oder Postkarten wird das Bildzeichen zum zentralen Gestaltungselement, das sich z.B. durch die Farbgebung in den Vordergrund stellen oder im Hintergrund bleiben kann. Durch eine kontrastierende Farbe hebt sich das Bildzeichen vom Vordergrund ab, greift es aber eine der Farben des Sujets auf, verschmilzt es mit diesem. Dadurch wird der künstlerische Wert des Sujets aufrechterhalten.
Wir wünschen Dir viel Erfolg bei deiner Zukunftsgestaltung!






Entwürfe für Postkarten

Serie von Veranstaltungsplakaten

Monatsprogramm
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CHris S
.. sind hier alle bilder gedoppelt?
die plakate finde ich gut, in welcher schrift ist denn das "junius" gesetzt?
das logo ist mir etwas kompliziert, nicht so wirklich eingängig, die typo und das symbol spielen nicht so gut zusammen, aber so etwas ist immer noch besser, als wenn man ein super stylisches logo kreiert, das im nachinein nichts mehr mit der zu repräsentierenden organisation zu tun hat. das buch schaut recht konventionell/schlicht aus, passt zum logo und irgendwie nicht so sehr zu den plakaten...soweit man das an den wenigen fotos hier beurteilen kann. wie ist denn das cover gemacht?
grüße
CHris
Isabella
danke für deinen kommentar. die schrift, die du meinst, ist die futura display.
wie du schon erwähnt hast, konnte das problem nicht durch das "überstülpen" einer zeitgenössischen visuellen identität-in form eines "super-stylischen logos"-gelöst werden.
es hat sich herausgestellt das man in der gestaltung des CDs den geschichtlichen bezug nicht vernachlässigen soll, da die vergangenheit des schon seit 60 jahren existierenden künstlervereins dessen identität konstituiert. daher ist die formsprache bewusst "nicht-zeitgenössisch" gewählt.
das cover ist blingeprägt.
Gast
Na ich finde es ja grade gut, dass das Buch nicht aussieht wie das Plakat - es ist ein Dokumentationsbuch, keine Werbebroschüre.
Und auch wenn es 100.000 andere Logos, die so aussehen, geben könnte, es gibt sie nicht/selten - meistens sieht man was "stylishes". Für mich durchaus markant/eingängig, speziell mit den Streifen rechts oben im regionalen und überregionalen Wirkungsraum wiedererkennbar, somit funktioniert es.
Bravo.
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