Der kleine Türöffner / Ein Bewerbungsratgeber für Kreative im Taschenformat

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Wer will schon in seiner Agentur sterben?

Was tun, wenn man in einer Agentur festsitzt und trotz aller Bemühungen, Kontakt zu anderen Brötchengebern aufzunehmen, nicht mehr rausfindet? Ganz einfach: sich auf die gute Eigenschaft besinnen und auf den kleinsten Ratgeber hören.

Das im Taschenbibel-Format erschienene Buch »Der kleine Türöffner« aus dem Graco Verlag passt in die Westentasche und ist in einem Rutsch durchgelesen. Sozusagen zwischen Großraumbüro-Tür und Interviewzimmer-Angel. 

Dabei hilft es nicht nur, die üblichen Klippen wie Agenturwahl, Kontaktaufnahme und Gehaltspoker sicher zu umschiffen, sondern der leichtfüßige Plauderton macht sogar auch noch Spaß. Dieses Büchlein ist nicht einer dieser typischen Ratgeber, die trocken, hüftsteif und besserwisserisch den Königsweg aufzeigen wollen. Im Gegenteil: die Tipps sind ehrlich und auch ehrlich gut, die Beiträge der Gastautoren – immerhin branchenbekannte Personaler und Creative Directoren – pointiert und durchweg interessant. Beachtenswert ist die präzise Gestaltung: Keine Abbildung, keine Grafik stört das typographische Bild – hier ist trotz des kleinen Formats mit großen Schrift (FF CityStreetType) und Fingerspitzengefühl gearbeitet worden. 
Kurz gesagt: Dieses Buch soll und kann man lesen, wenn man am Empfang seiner Lieblingsagentur auf das Vorstellungsgespräch mit dem Creative Director warten. Und davor besser auch.


Der kleine Türöffner
Wie man sich bei seiner Traumagentur bewirbt und die Chancen erhöht, genommen zu werden

ISBN: 978-3-941883-12-3
Buchgestaltung von
Robert Schumann/ Buchgut
14 x 9
Softcover
244 Seiten
Deutsch
1. Auflage 2009
16,00 €

Gast

in wirklichkeit reicht es leider schon sehr oft aus nur der ideen gonzo zu sein. den rest machen die reinzeichner. die weisheiten in dem buch lesen sich natürlich sehr schön --- für neulinge.
die realität sieht meistens anders aus.

zitat: "sie sind von keiner ihrer veröffentlichten arbeiten begeistert, lassen sie alle weg und packen sie ausschliesslich freie arbeiten rein."

wenn man das macht hat man allerdings schnell den ruf als praktikant oder langzeit-junior der noch nie für kunden gearbeitet hat. hat man eine mercedes anzeige im portfolio am start wird man mit 100%-iger sicherheit eher eingestellt.

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