Bei Berlins bisher größtem Plakatwettbewerb CODE hat die Jury von 567 Einreichungen die 20 besten Plakate und davon dann die Top 3 gewählt: Der erste Platz (1.500 Euro) geht an Martina Wember und ihr Motiv »B_Parks«, der zweite Platz (1.250 Euro) an Sara o´Dea / MetaDesign mit »DNA« und der dritte Platz (1.000 Euro) an ett la benn / Moritz Grund mit »Tempelhof«.

(Die Motive von links nach rechts: Platz 1: Martina Wember »B_Parks«; Platz 2: Sara o´Dea / MetaDesign »DANN«; Platz 3: ett la benn / Moritz Grund »Tempelhof«)

Weitere Informationen aus dem Pressetext:
Den drei Gewinnern wird zudem von je einer der UNESCO Cities of Design Berlin, Montreal oder Buenos Aires angeboten – auf freiwilliger Basis – für einen Monat vor Ort der eigenen kreativen Tätigkeit nachzugehen. Für diesen Zeitraum werden ein Arbeitsplatz sowie eine Unterkunft kostenfrei gestellt.

Anja Rosendahl, Jurymitglied und CREATE BERLIN-Vorstand, fasst die Entscheidungen zusammen: „Die drei Gewinner-Motive sind sehr typisch Berlin und viele Menschen können ihr Berlin-Gefühl damit identifizieren. Unser Anspruch war, den visuellen Code Berlins zu entdecken – jenseits von Ku´Damm und Brandenburger Tor. Die Gewinner zeigen deutlich, dass das geht. Wir haben den Wettbewerb ausgerufen, um zu zeigen, dass Berlin den Titel UNESCO City of Design zu Recht trägt und freuen uns, dass sich mehr als 500 Personen beteiligt haben. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Resonanz und den Einreichungen. Der Wettbewerb ist der größte Plakatwettbewerb, der je in Berlin statt gefunden hat, und weil sich Berlin so schnell wandelt und verändert hoffen wir, dass wir ihn im nächsten Jahr erneut durchführen können.“

Mit den Top-3-Plakaten hat die Jury insgesamt 20 Plakate gewählt, die auch in den anderen UNESCO Cities of Design gezeigt werden. Die Namen der 17 Gewinner: Markus Büsges, Lesja Chernish, Anna Dabrowski, diephotodesigner.de/coordination, Tim Dinter, e27, F. Engels Gymnasium – Klasse 12 Leistungskurs Kunst bei Dieter Herrmann, Christine Gertsch, Graco, Götz Gramlich, Stefan Hermann, Stephan Junghanns & Kai Nicolaides, Cristóbal Schmal, Thomas Schrott, Hans Schuhmacher, Irvandy Syafruddin, Thomas Weyres.

Alle Fotos auf Flickr.

Noch bis zum 6. September hängen mehr als 1.200 Plakate im Berliner Stadtgebiet. Die Sonderflächen, Litfasssäulen und Flächen an Wartehäuschen hat DIE DRAUSSENWERBER GmbH kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Wer macht es möglich: Die Initiatoren und die Partner
CODE wurde von CREATE BERLIN initiiert und wird maßgeblich von den Vorständen Anja Rosendahl und Ares Kalandides sowie von Mitglied Raban Ruddigkeit organisiert. CODE wird von Partnern aus der Wirtschaft unterstützt: Die Druckereien druckhaus schöneweide und KlingenbergBerlin übernehmen kostenfrei den gesamten Druck der mehr als 2.000 Plakate für den Aufruf. Weitere gemeinsame Aktionen sind in Planung. Die Wall AG und ihre Tochter, DIE DRAUSSENWERBER GmbH, stellten bzw. stellen im Zeitraum vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 24. August bis 6. September mehr als 4.000 Plakat- und Sonderflächen im gesamten Stadtgebiet kostenfrei zur Verfügung. Weitere Partner sind: die Hauptstadtkampagne be Berlin, Kulturprojekte GmbH, Fontshop Berlin, Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung, die Vertretung der Regierung Québec, Motorberlin, Sabine Sperlich, Modulor, Druckerei Mediabogen, Everherz und Deutsche Stadtmarketing.

Medienpartner ist 100,6MotorFm.

Über CREATE BERLIN
CREATE BERLIN ist das Netzwerk der Berliner Designer. Der Verein kuratiert und organisiert Ausstellungen, Showrooms und thematische Input-Abende, ist Anlaufstelle für Kreative mit Ideen und Projektvorschlägen und präsentiert Mitglieder bei Veranstaltungen im In- und Ausland. Vorstand und Mitglieder setzen sich dafür ein, dass sich Berlin als wichtiger Standort für die Kreativwirtschaft und als UNESCO City of Design etabliert. Mehr unter: www.create-berlin.de

nora

Hans: Glückwunsch ... Für mich bist du der Gewinner. So schön lässig, unaufgeregt, zwangsgestaltungsfrei und auf den Punkt hat niemand sonst Berlin visualisiert.

thestereo

" jenseits von Ku´Damm und Brandenburger Tor. "
und dann tempelhof aufm dritten? versteh ich nicht.

hans schumacher

Herzlichen Dank, nora – i'm really really happy mit unter den ersten zwanzig, wow (und ausserdem in der schicken Postkartenbox von CB) – wurde ja spannend gemacht bis zur Vernissage jetzt am Sonnabend im Bauhaus Archiv; reisen kann ich eh nicht viel aber das Provisorium und damit eine Original Berliner Stadtbrache 100 Meter vom Südkreuz ist dann bald in Quebec und anderswo, freut mich ehrlich :-)

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