Am Sonntag 2. Mai endet die Ausstellung von Ed Ruscha im Haus der Kunst München. Ich hatte noch kurz vor meiner Abreise nach Dakar die Möglichkeit, diese zu besuchen und war dann um so erfreuter, im aktuellen Air France Magazin einen mehrseitigen Aritkel über den Künstler, dessen Karriere in LA begann, zu lesen.
Tolle Arbeiten eines Künstlers der mich sehr inspiriert. Besonders gut gefällt mir die "doppelte Betrachtungsweise" seiner Bilder: entweder entscheidet man sich, die Botschaften zu lesen oder man versucht das Bild als gesamtes zu sehen.





der amerikanische künstler ed ruscha (*1937) arbeitet in einer vielzahl künstlerischer medien: er ist maler, filmemacher und fotograf, er ist buchkünstler und grafiker. im mittelpunkt seiner großen retrospektive im haus der kunst stehen die gemälde des künstlers von ende der 1950er jahre bis heute; sie präsentiert damit sein malerisches werk erstmals im überblick. charakteristisch für die malerei ed ruschas ist die kombination von unterschiedlichen medien im einzelnen werk: in seine gemälde integriert er beispielsweise grafische elemente, ganze wortlandschaften oder komponenten, die der ästhetik des films entlehnt sind.
für die künstlerische entwicklung ed ruschas war neben der begegnung mit dem abstrakten expressionismus vor allem die amerikanische lebenswelt der 1950er und 1960er jahre prägend: die route 66, der mythos vom highway; los angeles und hollywood; die phänomene der massenkultur, deren banalität ed ruscha in seinen bildern jedoch nicht anklagt, sondern in ihren vielfältigen erscheinungsformen zeigt. schriftzüge von reklametafeln, vergessenes und weggeworfenes werden zu bestandteilen seiner bilder; wie realitätssplitter stürzen einzelne worte und steile diagonalen auf den betrachter zu.
die internationale anerkennung wurde ed ruscha sehr früh zuteil, und für die kunstszene von los angeles, wo er bis heute lebt, wurde er zu einem vorbild. ed ruscha gilt als einer der wegweisenden künstler der letzten 50 jahre.
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hans schumacher
Schliesst eine Bildungslücke, die sich seit dem documenta posting auftat. Rauschenberg, Stella, Oldenburg, Johns, Warhol … yes, aber Ruscha? … gilt als einer der wegweisenden künstler der letzten 50 jahre … okay, Danke!
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