Vor einigen Wochen hatten wir bereits auf die Konferenz hingewiesen, jetzt steht das Programm und man kann sich anmelden. Die Sprecherliste in diesem Jahr ist wirklich beeindruckend und so darf man auf die einzelnen Programmpunkte sehr gespannt sein.
Schon angemeldet? Anmeldeschluss ist der 2. November, Early-Bird-Tarif bei Zahlungseingang vor dem 25. September. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es auf der offiziellen Webseite.
Große Namen und mehr Präsentationen denn je:
fast 50 Redner und ihre Erfolgsgeschichten aus Frankreich und Deutschland
Designprozesse haben zwei Seiten, die des Auftraggebers und die des Gestalters. Von außen sieht alles so einfach aus. Doch der gemeinsame Erfolg stellt sich häufig erst ein nach der Achterbahnfahrt durch Briefings und Abstimmungsgespräche, Präsentationen und Diskussionen. Unter dem Motto »In dialogue we trust!« wird Face to Face 9 zur Networking-Plattform für Designexperten und -interessierte: Auf Augenhöhe präsentieren und diskutieren die in Unternehmen für Design Verantwortlichen mit ihren Designpartnern wegweisende Projekte aus Markenentwicklung und Kommunikationsdesign, Produktgestaltung und Architektur.
Fast 50 Redner, mehr denn je, und ihre Erfolgsgeschichten: Uwe R. Brückner / Atelier Brückner, Simon Burkart / Intégral Ruedi Baur, Richard Cook / Wallpaper Magazin, Romain Ferrari / Ferrari SA, Arnault Garcia / Futurocolor, Sergent Garcia / La Gwagwita, Martin Grothmaak / Projekttriangle, Gesine Grotrian-Steinweg / Fons Hickmann m23, Katrin Kahlefeld / Deutsche Kinemathek, Prof. Wilfried Korfmacher / Zeichenverkehr, Katja Maurer / Medico International, Justus Oehler / Pentagram, Jean François Porchez / Porchez Typofonderie, Martin Primus / Audi, Steven Sasseville / Cosalux, Holger Schmidhuber / Fuenfwerken, Ulrich Schwarz / Deutsche Welthungerhilfe, Loran Stosskopf / Paris, Blasius Thätter / BurdaYukom, Lennart Wiechell / Schmidhuber + Partner, Peter Zizka / Heine/Lenz/Zizka, ...
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in Interview, Bücher, Studienprojekte, Hochschule, Webseiten 4 Kommentare






Gast
Mit Sicherheit wird es wieder eine gute Veranstltung aber weshalb der überflüssige Anglizismus?
Ep
I am very surprised that noone has seen the very strong "inspiration" of Grignani's poster…
http://lh4.ggpht.com/_qj8X-lmQfmo/Ri3-xfCJf-I/AAAAAAAAF0w/EglZTY9avMM/grign05.jpg
CHR15
korrekt. da hat man direkt annektiert? zitiert?
franco grignani verstarb 1999. die 70 jahre sind also noch nicht vorüber.
wie schaut's aus mit dem urheberrecht in diesem fall?
in dialogue we trust!
CHR15
müde krieger.
CHR15
müde krieger.
keine meinungen mehr.
weit
und breit.
gerade jetzt könnte es mal
interessant werden. aber nein.
nora
na ja ... ist ja auch grenzwertig in der Angreifbarkeit finde ich ... nur weil es auch genau die 9 Streifen sind? Darf man seit Grignani keine Bänder mit Streifen jetzt mehr anordnen? Irgendwo, weiss gar nicht mehr wo, erinnerte das Visual jemanden an das „Wollsiegel". Alles erinnert immer an Irgendwas schon dagewesenes und sicher ist die Grenzziehung zwischen Inspiration und Kopie nicht so eindeutig zu klären. Nur was ganz anderes zum Thema: Ich versteh gar nicht was das Visual uns sagen will bei dem Titel: La France meets Deutschland, aber vielleicht bin ich ja auch wieder schwer von Begriff heute.
Thomas
doch CHR15, wenn ich hier schonmal reinschaue, hier meine meinung:
wenn man zitiert, dann bitte mit quellenangabe. wenn die nicht zur hand ist oder keinen platz findet, dann bitte das original in eigenen worten wiedergeben. das würde hier im grafik-design bedeuten, das verschlungene band mit den streifen selbst zeichnen. wenn es allerdings hinterher wie ein billiges plagiat aussieht, hat sich die arbeit nicht gelohnt und der spott ist einem sicher.
am besten also etwas E N T W E R F E N und dazu stehen, wenn es noch nicht die gestalterische qualität einer arbeit von franco grignani hat. aber was rede ich da, vermutlich war einfach keine zeit für was neues und darauf zu kommen, bei grigiani zu klauen, ist ja auch nicht ohne.
was die 70 jahre betrifft: wo kein kläger ist, ist auch kein angeklagter!?
hans schumacher
zufällig trage ich gerade heute einen Woll(!)pullover mit Streifen – kuschelig, zeitlos und passt zu fast allem, ähnelt wenn abgelegt und hingeworfen entfernt einem bretonischen Fischerhemd – vive la France. Etwas generisch, als Träger bewahre ich allerdings Neutralität und nehme keinen extremen Standpunkt ein (wozu das polyfokale Allover zusätzlich beiträgt) könnte das Briefing gewesen sein ;-)
CHR15
nein, dies IST exakt die grafik von grignani.
sie wurde nur dupliziert und der farben entledigt.
[img:fake2fake.jpg]
nora
Oh Mann, du guckst aber auch ganz genau hin. Jetzt sehe ichs auch ;-) Danke für das Fummeln. Dann ist es einfach nur dumm. Grafik Design ohne jegliche Idee dahinter. Ornamental auffallender Schnick Schnack eben. Als „Zitat" oder „Inspiration" kann ich es jetzt auch nicht mehr sehen. Es ist schon Plagiat. (Fake2Fake.jpg ist übrigens dann eine brillante Bezeichnung für deine Abbildung.)
hans schumacher
Jesses. Merci, CHR15 – wie ne Kopie aus Fernost (nix gegen Fernost, ja)
Thomas
tja, bei face2face 'gestalten' eben die gourmets unter den kopisten … :)
Kreation Bureau Bald
Hallo Zusammen,
wir sind verantwortlich für das Erscheinungsbild der diesjährigen face-to-face-Konferenz. Danke für den Hinweis CHR15, du hast natürlich völlig Recht: das Op-Art-Schleifenelement, das wir in unserem Key Visual verwendet haben ist offensichtlich identisch mit dem auf dem Plakat von Franco Grignani. Das ist daher extrem peinlich, da es uns aus Prinzip sehr fern liegt zu plagieren. Das Ganze ist so entstanden: wir haben einen agenturweiten Fundus an interessanten Fundstücken, die uns im Alltag begegnen und der oft wertvolle Inspiration bietet. Wenn Gestaltungen einen klaren Urheber haben, vermerken wir das dazu. In diesem Fall gab es aber lediglich die kontextlose Schleife, die wohl so mal irgendwo im Netz aufgetaucht sein muss. Das Plakat kannten wir nicht, wäre auch wirklich nur dämlich, so etwas 1:1 zu kopieren. Die Tatsache, dass Op-Art ein weitverbreitetes Stilmittel und nicht auf wenige Künstler beschränkt ist, hat dann auch dazu geführt, dass wir eine gründliche Recherche für unnötig gehalten haben. Wobei es auch fraglich ist, ob man das Plakat so ganz ohne Kontextinfo gefunden hätte. Das soll keine Entschuldigung sein, sondern nur ein Erklärungsversuch. Wie gesagt, ist das Ganze sehr unangenhem, nicht zuletzt auch unserem Kunden gegenüber, den natürlich keinerlei Verschulden trifft. Wir können uns also nur bei allen Betroffenen entschuldigen. Und uns bei der Kommentatorenschaft von slanted bedanken, ohne die dieser Lapsus wohl nicht so schnell aufgeklärt hätte werden können. Wir haben das Visual auch sofort geändert.
Weiterhin fröhliches Kommentieren und Gestalten...
Fräulein Anna
Chapeau für diese ehrliche und sympathische Stellungnahme.
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