FORMAT #2 / Magazin der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

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Es ist noch gar nicht lange her, da berichtete ich von einem sehr puristischen Studentenmagazin, über das heiß diskutiert wurde – Format (http://www.slanted.de/eintrag/format).

Nun erreichte mich die Meldung von der neuen, 2ten Format mit dem Thema "Übersehen". Wie auch schon in Ausgabe #1 wurde das Magazin fast ausschließlich von Studenten des Grundsemesters ohne weitere Betreuung verfasst und realisiert.

Auf der Website www.formatmagazin.de kann man das Magazin zum Versandkostenpreis von 5 EUR bestellen. Es würde mich interessieren, was die Leser von Format zur neuen Ausgabe sagen – wir bieten euch hier gerne die Plattform!






CHris S

im vergleich zur ersten ausgabe habt ihr euer gestaltungsprinzip konsequent beibehalten.viel geändert hat sich dem anschein nach nicht. böse zungen werden jetzt behaupten, dass sie das jetzt nicht unbedingt wachrüttelt.
schaut solide aus, ich finde das aufgeräumte erscheinen vor allem in verbindung mit dem recycling papier als umschlag interessant. political correct. mit papier scheint ihr euch auszukennen.
Natürlich ist das ganze mal wieder schwer zu bewerten anhand von einigen wenigen photos.

CHris

Gast

Ja, solide ist das. Jetzt ist nur die Frage welche Leistung dahinter streckt? Ich kann (auf den Fotos) kaum Unterschiede erkennen, welche die zweite Ausgabe von der ersten unterscheidet. Auch wenn es sauber typografiert aussieht – aber mich reißt das nicht vom Hocker. So solide wie es ist, so langweilig, beliebig und nichtssagend ist es im Gegenzug. Vielleicht sollte man im Grundsemester ersteinmal selbst studieren und eigene Ausdrucksweisen suchen, als stur irgendwelche Texte runterzusetzen.

Gast

In Ulm und um Ulm und um Ulm herum – ist alles gleich.

alles relativ flach, alles relativ konservativ, alles relativ "langweilig"
– und doch hat es es seine Reize, dieses Ulm.
Was diese Schule lernt, lernt man nicht an jeder anderen Schule,
aber an anderen Schulen lernt man dagegen Sachen, die man
in Gmünd nicht lernt. – ich schliesse mich meinen Vorrednern an:
grundsolide (diesmal sieht sogar der Flattersatz ansehnlich aus ;)
vom Ulmer Hocker haut es mich jedoch sicher nicht …und trotzdem Lob!
– der Durchscheineffekt ist sehr gelungen und bricht die "Starrheit"
des Magazins wenigstens im Ansatz…

Clemens

Habe die erste Ausgabe gekauft. Freue mich auch die zweite kaufen zu können. Sieht sauber gesetzt aus, fotografisch ausgefeilter, insgesamt besser.
Kann es kaum erwarten.

Mein Lob habt ihr.

Peter

Die Kritik an den verschiedenen Hochschulmagazinen scheint mir immer die gleiche zu sein. Zu brav, zu langweilig etc.. Dafür aber gut "typografiert". Uff...Aber was erwaret ihr? Es sind eben doch nur Imagebrochuren. Es sind eher Jahrbücher als Magazine und es geht um studentische Arbeiten, derren Qualität recht unterschiedlich ausfallen kann. Sie sind von den Fachbereichen finanziert und viele Bedingungen werden an die FREIWILLIGEN Gestaltungsteams gestellt. Eitelkeiten der Lehrenden bzw. Studenten müssen berücksichtigt werden. Wer sich schon mal auf die Schlangengrube "Fachbereichsmagazin" eingelassen hat, weiß wovon ich rede. Das alles ist wirklich nicht ohne.

Aber mal ehrlich: Wenn man experimentell arbeiten, "jung und wild" sein will, dann ist ein offizielles Hochschulprojekt nun wirklich das letzte worauf ich mich einlasse, oder? Es ist eine Entscheidung für eine vornehme Zurückhaltung und die Liebe zum Detail.

Und manch einem Kritiker könnte etwas weniger Eitelkeit gut zu Gesichte stehen.

apfelzet

ich finde format SEHR gelungen, da es den fokus auf die arbeiten lenkt und sich selbst nicht in den vordergrund stellt – ich kann das sagen, ich habe nämlich auch eine ausgabe ;)
ich sag nur: TOP!

Jörg

der flattersatz: "ein traum"

ansonsten find ichs langweilig. ich glaube nich, dass die meisten hochshculmagazine so arbeiten. meis sind sie eher zu experementel und bekommen deshalb einen patchwork charakter, was sie zum einem interessant macht und zum anderem nicht besonders konsequent durchgestaltet.

Ich bin selbst student und man darf ruihig mal dinge ausprobieren und dinge falsch machen. dazu IST man ja student: studieren=sich fleißig bemühen (aus dem lat.)

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