Dieses Wochenende war der Auftakt vom 21. Internationalen Comix-Festival Fumetto in Luzern. Die Ausstellungsräume waren wie die Jahre zuvor auf 12 unterschiedliche Standorte in der Stadt verteilt. Wir haben uns auf einen Spaziergang durch die idyllische Kleinstadt begeben und uns ein bisschen an den unterschiedlichen Ausstellungen umgesehen:

Beim Festivalzentrum in der Kornschütte konnte man die Einsendungen des diesjährigen Wettbewerbes zum Thema In Bewegung bestaunen. Jährlich senden Teilnehmende aus über 30 Ländern ihre Geschichten nach Luzern. 

Dieses Jahr musste sich die Jury aus 680 Einsendungen für die Gewinner der 3 Kategorien (bis 12 Jahre, 13-17 Jahre, ab 18 Jahre) entscheiden.

Die Belgierin Lina Mamgaudyte (*1989) gewinnt mit einem außergewöhnlichen Comic aus Stoff den ersten Preis der Kategorie 1 (ab 18 Jahren) des Fumetto-Wettbewerbs.

An der Rössligasse begeistert der Genfer Comic-Künstler Tom Tirabosco mit einer kleinen verdutzten Ente das Publikum. In seinen Werken wird seine Hauptdarstellerin den sonderbarsten Situationen ausgesetzt. 

Im Raum gleich nebenan präsentieren die neun Ladies der Künstlervereinigung »Damenstammtisch« ihre Werke.

Ein Highlight des diesjährigen Fumettos war die Ausstellung von Raymond Pettibon im Kunstmuseum Luzern. Der vom Punk angehauchte Amerikaner zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern der USA und ist seit 15 Jahren zum ersten mal wieder in der Schweiz zu sehen.

In der Kunsthalle Luzern beschäftigt sich der Genfer Nicolas Robel mit dem Objekt Skateboard. Auf 48 handbemalten Skateboards erzählt er eine Geschichte und übersetzt dabei die Form des Comics in eine medienübergreifenden und Raum erweiternde Installation. 

Parallel zu den 12 Hauptausstellungen finden auch noch 40 kleinere »Satellitenausstellungen« statt die über die ganze Stadt verteilt sind. 

Gleich Neben der Kunsthalle Luzern, im Bourbaki, konnte man drei Studentinnen der Hochschule Luzern auffinden, die unter dem Namen »Shmok« die kuriose Welt des Herrn H’s zeigen. Eine der drei Künstlerinnen, Fabienne Ehrler (auf dem Foto zu sehen), erklärt uns, dass in Herr H’s Welt alle Dinge mit dem Buchstaben »H« beginnen, daher müssen natürlich die Zebras auch ausgeschifft werden.

Weitere Impressionen:

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