How to be a Graphic Designer, Without Losing Your Soul / Adrian Shaughnessy

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In diesen wirren Zeiten ein schöner Titel für ein Buch, erschienen bei Laurence King Publishing (Ein Verlag den ich immer gerne im Auge behalte, mit vielen guten Publikationen!).

Mit Vorwort von Sagmeister ist das Buch in 9 Kapitel aufgeteilt: (frei aus dem englischen übersetzt)
1. Eigenschaften eines modernen Designers
2. Wie finde ich einen Job
3. Freelance sein
4. Ein Büro/Studio gründen
5. Ein solches führen
6. Neue Kunden gewinnen
7. Kunden
8. Eigenwerbung
9. Der kreative Prozess

Dazwischen gibt es interessante Interviews mit Neville Brody, Rudy Vanderlans (Emigre), Natalie Hunter (Airside), John Warwicker (Tomato), Angella Lorenz (Alorenz.net), Alexander Gelman (Designmaschine.com), Andy Cruz (House Industries), Kim Hiorthoy (thisisrealart.com), Peter Stemmler (quickhoney.com) und Corey Holms (Soreyholms.com).

Gut in einem verständlichen englisch geschrieben, und einfach zeitgemäßer als die Weisheiten von z.B. Ogilvy (Confessions of an Advertising Man).

Das Buch kommt mit sehr wenig Abbildungen aus. Druck 2c.

Schönes Zitat:
What is the most important lesson you have learned as a graphic designer?
That there´s no such thing as "graphic design". Only lots of books on it and an assumption that it exists. And that the world likes to "commodify".
John Warwicker

Pressetext
Graphic designers constantly complain that there is no career manual to guide them through the profession. Now, design consultant and writer Adrian Shaughnessy draws on the wealth of his experience to provide just such a handbook. Aimed at the independent-minded, it addresses the concerns of young designers who want to earn a living by doing expressive and meaningful work but want to avoid becoming a hired drone working on soulless projects. It offers straight-talking advice on how to establish your design career and practical suggestions - that you won’t have been taught at college - for running a successful business. Within each chapter there is inspirational guidance from a range of international designers who cite their personal mistakes and experiences as well as a chapter of one-on-one interviews with 10 leading designers including Neville Brody and John Warwicker.

160 pages
230 x 190 mm
ISBN 1 85669 410 0
£17.95 paperback

Joerg

Naja, Ogilvy ist ja auch Werber gewesen, und nicht Grafikdesigner ;-) Im Gegenteil, er war froh wenn seine Werbung nicht "gestaltet", nicht nach Werbung ausgesehen hat.

Thierry Blancpain

lars, ICH HASSE DICH. ich schreibe ja selten news hier, aber ich liebe dieses buch (habs gestern fertig gelesen) und wollte es unbedingt in einem grossen review vorstellen.

und dann komm ich heute hier hin und sehe dein news-post. DAS IST UNFAIR! :)

ne also dann sag ichs halt hier noch: ich finde das buch SAUMÄSSIG gut, und das natürlich aus meiner perspektive als anfänger.
shaughnessy schreibt auch auf der letzten seite: «My only hope is that you are now better equipped to deal with life as a graphic designer», und ich muss sagen, das gefühl hab ich wirklich.

zwar habe ich freelancer-erfahrung, durch welche ich schon sehr viel gelernt habe - aber ich denke, das buch gibt einen sehr guten einblick "ins leben" eines GD. es beschreibt die wundervollen seiten, aber auch die nicht so wundervollen, das arbeiten mit mühsamen kunden, das zittern vor dem vorzeigen der eigenen mappe, und so weiter und so fort.

ein ganz schönes zitat für die gilde der designer, die ja (wie auch ich) gerne über ihre mühsamen kunden müffeln: «It was common when showing Intro work at design events and art colleges, to be asked how we managed to get so many 'good briefs'. This made me splutter. We didn't get 'good briefs', we got the same shoddy briefs everyone else gets; we just made them good by questioning them, challenging them, and sometimes disobeying them.»

für jeden anfänger ein sicherlich empfehlenswertes buch, es hat mir persönlich auch ein wenig die augen geöffnet, noch mehr lust gemacht, mich auf dem weg bestätigt auf dem ich bin. und ich hab endlich der schule angerufen, an die ich eigentlich möchte nächsten herbst, und kann am dienstag meine mappe zeigen.

--> thierry muss jetzt mal wieder cutter und klebstift und so hervorholen, die mappe ist nämlich noch lange nicht fertig :)

nora

thierry –
ich wünsche dir viel glück am dienstag!

Lars

Thierry, ICH LIEBE DICH.

Viel Erfolg! Und glaub mir....nicht nur für Anfänger ist dieses Buch Lesenswert.

Thierry Blancpain

vielen dank für eure guten wünsche - ist zwar kein entscheidendes gespräch, aber das erste mal dass ich meine ("reale") mappe einem "richtigen" grafik zeige - bisher immer nur online. deshalb entsprechend nervös.. tjo.

SlantedRUD

test

Angi

hab bisher leider nur reingelesen ins slanted-exemplar, werd mir das buch wohl selbst auch zulegen. meine weihnachtswunschbücherliste wächst und wächst ;)

thierry, viel erfolg auch von mir!

CHR15

hi thierry, und wie war's?

Thierry Blancpain

total beschissen :)

tjo, was solls. ne, total beschissen wäre ne übertreibung, aber er hat doch so in etwa jede einzelne arbeit zumindest n bisschen nicht gut gefunden. zwar fast überall gute ansätze, aber halt nicht so das was sie suchen ("gestalter mit persönlichkeit" unzo..). na, ich muss jetzt halt wirklich den vorkurs machen.

vorkurs ist so ein gestalterisches vorjahr, welches ich eben auslassen wollte.. da macht man dann ein bisschen skulpturen, ein bisschen animation, ein bisschen farbenlehre, ein bisschen formenlehre, ein bisschen farben mischen, halt so n grundjahr..

momentan hab ich jetzt auf gar nichts mehr bock, aber das wird schon wieder..

microboy

lass dich mal nicht runterziehen. es gibt leute die haben immer was zu kritteln. letztendlich ist so eine einschaetzung auch sehr subjektiv.

kopf hoch ...

CHR15

eben!
in meiner ersten agentur wollte mich mein chef nach 3 monaten vom junior AD zum reinzeichner runterstufen, weil er meinte, ich hätte kein talent.

da hab ich dann sofort gekündigt und direkt ohne pause nen neuen job als junior AD angetreten – besser bezahlt, bessere jobs, nettere kollegen. also, alles in allem ein glücksfall! hätte ich das nicht getan, wäre ich wohl heute noch reinzeichner und inzwischen wohl auf prozac.

also, bitte, thierry, glaub mir ich hab erfahrung mit sowas (bin auch vom gymnasium geflogen). mach weiter, genauso wie du es bisher getan hast. kontakt zu den leuten suchen, deren arbeiten dir gefallen. gespräche führen. diskutieren. lesen. und ganz wichtig: MACHEN!

glück auf!

kai

hi thierry...auch ich möchte dir Mut machen... Ich wurde damals von drei FHs abgelehnt..habe dann bei einem old shool Grafiker ein Jahr einen Mappenvorbereitungskurs gemacht und auf einmal wollten mich alle drei Hochschulen..

Dat wird schon!!!!

Hauptsache, Du verlierst Deine Seele nicht!

JackieTreehorn

Thierry, was Du bei Slanted von Dir gibst, zeigt, daß Du Ahnung hast. Die meisten in meinem Studium haben davon selbst kurz vorm Diplom weniger.
Laß Dich nicht entmutigen, es gehört halt Glück dazu und ein langer Atem.

Gerade heute merke ich's wieder am eigenen Leib: Bei einem Wettbewerb viel Arbeit investiert, nichts gewonnen und einen ersten Platz gesehen, der einem den Kiefer runterklappen läßt, so schlecht ist er ...

kai

uff..kenn ich! da denkt man nur..haben die das briefing überhaupt gelesen...und hats der Auftraggeber überhaupt gelesen???

ich denke auch, dass das bei thierry nur ne frage der zeit ist, bis es klappt...is ja noch jung, der kleine (sorry)

melanie

Es lebe die Menschenliebe: Es ist mehr als vernünftig, Ungenügendes erst überhaupt nicht zuzulassen. Zwei Drittel überleben das Grundstudium eh nicht.

Man sollte nicht mit Illusionen foltern. Den Eleven zuliebe.

Heinrich

jawohl thierry, durchhalten, weiter machen.
ich bin nur ein elektriker ohne studium, seit 9 jahren kann ich aber von dem job als typografiker leben und vor einem jahr hat sich eine schule bei mir gemeldet ob ich bei den nicht unterichten wolle, das hätte ich am anfang auch nicht gedacht.

du schafst das!

CHR15

ja, dann kannste dich ja mit sloterdijk zusammentun und pränatale selektion propagieren, mel.

kai

oh nein, chris..bitte..es war so schön ruhig!

CHR15

du hast recht, kai.
ich bin zwar ein ketzer, aber ja, ich widerrufe.

kai

super!

melanie

Bildung wird ein zentrales Element der neuen Bundesregierung werden. Die entsprechende Ministerin, eine Freundin der Eliten, wird für eine wesentlich härtere Gangart sorgen. Das ist eminent tröstlich.

Ich bin durchaus bereit, Autodidakten Bewunderung für ihre Obsessionen zu zollen. Diese aber werden am Spielfeldrand exerziert werden müssen. Auf dem Platz gehören sie exorziert.

Fragen Sie Kurt Weidemann, der durchaus ein Bier mit einem Elektriker trinken würde.

Thierry Blancpain

vielen dank für alle eure aufmunterungen!

ich werde auch nach diesem kleinen rückschlag nicht halt machen, aber bin momentan einfach ein wenig irritiert, verwirrt, orientierungslos. aber das wird schon wieder.

um das noch klar zu stellen: er war auch nicht bösartig oder sowas. er hat mir gesagt dass für ihn klar sei, dass ich grafiker werde/werden könne und dass ich auch mit der mappe ein praktikum/einen job finden würde. aber dass sie halt mehr "persönlichkeit" sehen wollen.

gerry

Spielfeldrand = ?

Thierry Blancpain

ach, antwortet doch bitte einfach nicht mehr auf moi und melanie..

melanie

Tja, und die kann man weder lernen noch kaufen.

Moi

Lieber Thierry,

ich gebe Chris recht, wenn er sagt, daß Du Dich nie von Aussagen dieser Art entmutigen lassen solltest. Denn es gibt keine Designer mit „Persönlichkeit”. Stefan Sagmeister hat keine Persönlichkeit und David Carson ebenso keine. Alles, was sie haben, ist Stil. Ein Stil, der sich verkauft.

Finde diesen Stil. Finde den, der ihn kauft. Die Persönlichkeit wird Dir dann auf silbernen Tableus gereicht werden.
Habe die Kraft weiterzumachen. Doch suche den Stil! Alles andere ist unproduktive Zeitverschwendung.

gerry

Persönlichkeit kann/muss sich entwickeln! Sonst wäre das Leben ja langweilig.

melanie

Lieber Moi,

Du solltest dringend Dein Heroinpflaster erneuern. Das ist ja nicht auszuhalten. Ich habe zwar meine Tage, aber die machen mich nicht zwangsläufig besinnungslos. Unglaublich.

m.

gerry

Persönlichkeit = ?
Stil = ?

Moi

Liebe Mel,

Das Heroin war leider gepanscht. Du hast Dich an meinen Prozactabletten vergriffen. Die Packungsbeilage ist in chinesisch. Das Zeichen für „2-3 Stück” hast Du wohl als falsch interpretiert.

Moi.

microboy

grafikdesign und stil vertragen sich nicht. grafikdesign lebt von der auseinandersetzung mit dem projekt bzw. dem kunden und nicht vom zelebrieren eines eigenen stils. heraus kommen bueros bei denen trotz unterschiedlichster kunden immer alles gleich ausschaut. langweilig und selbstherrlich ...

aber ab wann spricht man von einem eigenen stil. eine bestimmte herangehensweise ist fuer mich noch kein stil. durchdacht zu arbeiten auch nicht. so what?

gerry

Stil wird gerne mit Designverständnis verwechselt! Stefan Sagmeister beispielsweise hat ein verbindliches Designverständnis, das Ideenlastig ist und sich des öfteren der gleichen formalen Sprache bedient. Jedoch tut diese der Qualität und Eigenständiglkeit seiner Projekte keinen Abruch!

Kunst fragt!
Design beantwortet!

Moi

Der Unterschied zwischen Stefan Sagmeister und anderen Designern liegt in der Wahrnehmung der beiden. Stefan's Stil ist sein Witz und außerdem die Anwendung immerkehrender Elemente wie der berühmte Schreibstil. So ist es wie in der Kunst: Wo Sagmeisters Name draufsteht, wird oft nicht reingeschaut – man nimmt es an. Weil er so präsent ist. Der grundlegende Fehler und die Verzweiflung liegen in dem Umstand, daß jeder neue Aspirant beeinflußt wird durch die großen Werke, durch die ungeheuerlich starke Präsenz dieser „Vorbilder”. Sie eifern dem nach. Auch die Professoren eifern dem nach, suchen sie doch ebenso starke, neue Menschen, in der Hoffnung, den neuen xxx gefunden zu haben (und nachher etwas Shakehands wenn er seine Uni mit einem Besuch beglückt). So ist die Erwartungshaltung dementsprechend groß. Eine Zwickmühle.

gerry

Teilweise stimme Ich dem zu, allerdings:

Sagmeisters Witz ist kein Stil, sondern gehört zu seiner Persönlichkeit! Er selbst geht sehr selbstkritisch mit seiner Arbeit um und sorgt selbst dafür, das man auch reinschaut, wo Sagmeister drauf steht! Dies hat er schon in mehreren Vorträgen (z.B. "Humor in der Grafik" oder "Kann Grafik-Design das Herz berühren") unter Beweis gestellt.
Ich halte es für fraglich, in diesem Zusammenhang eine Brücke zur Kunst zu schlagen! Nicht auf diese pauschale Weise!

UND: An deutschen Universitäten oder Fachhochschulen werden nicht nur kleine Sagmeisters genommen - auch Professoren haben gerne Einfluss. Die Forderung der Hochschulen nach Persönlichkeit ist weitaus harmloser, als sie hier formuliert wird!

Moi

Ja Gerry, über Persönlichkeit läßt sich treffend streiten, doch keiner kennt den Mann wirklich. Ich kann ebenso nervös plappernd vor eine Kamera treten und dies als „personal touch” verkaufen. Doch ist es nicht Berechnung? Ein Stil, der mich verkauft? Mein Publikum entscheidet darüber. Entweder es huldigt mir in einer Laudatio oder es kippt mich in die Tonne.

Daß deutsche Universitäten gerne Sagmeisters hätten, ist allein durch die Ernennung Schavans evident. Zuviele Meisteranwärter. Man muß sieben. Dem Treiben wurde wohl zulange zugeschaut. Es wird hart werden. Doch Härte hat keinem geschadet. Picassos beste Bilder schuf er in einer Phase tiefster Depression. Er hat sie übermalt.

gerry

Nichts für ungut: Der Unterschied bei Dir wäre nur der, dass es keiner sehen möchte. Die Qualität hinter diesem angeblichen Getue spielt eine maßgebliche Rolle: Und natürlich auch, welcher Inhalt während dem "nervösen Geplappere transportiert wird.

Ich habe mit Stefan Sagschon ein kurzes, aber nettes Gespräch geführt und kann Deine Behauptungen nicht bestätigen!

Moi

Vielleicht möchtest DU es nicht sehen. Dazu vermeide bitte die Ausspielung von Singular und Plural. Denn was andere „sehen“ möchten, ist mir herzlich egal. Und wenn Du ihn kennen solltest, schön, dann erläuter' mir bitte Deinen Standpunkt etwas genauer, bevor Du anfängst dem Reiz erliegen zu wollen, angebliche Schwachstellen meines Kommentars zu Deinem Vorteil ummünzen zu wollen.

gerry

>> Wo Sagmeisters Name draufsteht, wird oft nicht reingeschaut – MAN nimmt es an.

hm, ich denke,Du hast mit Plural angefangen...nimmst DU es denn an?

Um bei uns beiden zu bleiben!

Johann

moi: Leider ist Dir auch herzlich egal, was andere LESEN möchten!

Moi

Ach ja? Schick' mir eine Liste. Bald ist Weihnachten.

christoph

»Auf dem Platz gehören sie (Autodidakten) exorziert«

eigentlich ist doch ist jeder ernsthafte gestalter autodidakt, egal ob er eine hochschule besucht hat oder nicht. dort wird einem gestalten ja nicht »beigebracht«, so wie lehrlingen das reparieren eines motors in einer kfz-werkstadt »beigebracht« wird (abgesehen von einigen rein handwerklichen aspekten des design-berufes). schließlich lässt sich nicht in allgemeingültige, dauerhafte regeln fassen, was gute gestaltung ausmacht (es sei denn in nichtssagende phrasen). und wenn es gelänge, ein endgültiges regelwerk zu erstellen, sollten gute gestalter ihre energie wohl vor allem darauf verwenden, alle gesetze zu brechen. die einzig entscheidenden instanzen bleiben halt immer die eigenen augen und das eigene hirn. ansonsten wird man lemming oder epigone. insofern bleibt einem nur der autodidaktische weg zum gestalter, ob man will oder nicht.

kai

Habe den Exorzisten schon bestellt..........wir kriegen Mengenrabatt. Wen soll ich auf die Liste setzen? Alle?????

melanie

Nur wer die Gesetze kennt, kann sie auch brechen. Ein Studium der Gesetze und die unter fachlicher Anleitung gegebenen Exegesen nähren den Widerspruch, der sich äußern darf als eigene Handschrift. Die Persönlichkeit, die zum Studium der Gesetze zugelassen sein will, trägt den Keim des Widerspruchs und nicht nur den Willen zur Nachahmung. Die Gesetze suchen keine Nachbeter, sondern Interpreten.

Ohne Gesetz ist gar nichts.

christoph

ungefähr das meinte ich mit nichtssagenden phrasen. so erhellend wie ein benimmbuch der 50er-jahre.

melanie

Ich empfinde es als ziemlich nichtssagend zu sagen, dass wir doch alle Autodidakten sind. Wenn dem so ist, warum sich dann an Fachhochschulen bewerben? Dies ist mindestens so nichtssagend wie zu sagen: Das wird schon noch. Du musst nur an Dich glauben. Friede. Freude. Eierkuchen.

Fröhlich

DIDELDUM, DIDELDEI, das Dummgeschwalle ist bald vorbei, denn der Log in ist nicht mehr weit, Tschüüüüss, Moi und Mel - Klappe zu, Beine breit!

melanie

Es ist sicher Ihr Privileg, in adäquat dummer Sprache über Dummheit zu sprechen. Das öffentliche Kondolieren mag zwar verständlich sein im ungemein heuchlerischen Umgang miteinander, aber es ist in der Tat von bodenloser Dummheit.

Ich freue mich auch, dass die Damen und Herren mit dem Login nun einen Fetisch haben, der sie zukünftig im eigenen Saft schmoren lässt. Ein Musterbeispiel für die hohe Kunst der Selbstzerstörung.

Moi

Es ist wahrlich so, als ob Affen den Schlüssel des Wärters klauen, um sich selbst ins Tierheim einzusperren. Mel, lassen wir sie doch. Wir kommen sicherlich gern' mal vorbei geschlenzt und legen ihnen Bananen an die Pforte. Irgendwann wird sie der Hunger hinaustreiben.

christoph

ich störe moi ungern beim onanieren, würde aber gerne doch noch einmal aufs thema zurückkommen:

natürlich kann man an der fachhochschule wertvolle hinweise bekommen, von anderen studenten, von dozenten, von professoren. das rechtfertigt aber nicht, autodidakten zu diffamieren. schließlich gehört ein quereinsteiger wie andreas uebele zu den besten seines faches (und dieser lehrt bekanntermaßen inzwischen, was die unsinnigkeit dieser polarisierung verdeutlicht). das ziel ist das ziel.

ich habe übrigens ordentlich studiert.

benny

die frage ist warum euch dieser blog, der ja eurer meinung nach nur aus minderbemittelten besteht, reizt? dummes publikum ist doch kein wirklich gutes oder? warum seid ihr also noch hier?

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