Hubert Jocham aus Memmingen und Prof. Andrea Tinnes aus Halle eröffneten die diesjährige Typogravieh lebt. Leider war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht da sondern erst als Katharina Hölzl ihr Ausstellungskonzept präsentierte (mit ein paar Worten von mir zum Slanted Blog und Magazin). Gleich neben dem Vortragsraum hatte Katharina Hölzl die Ausstellung aufgebaut - räumlich schöner als zwei Wochen zuvor in Berlin zum DMY. Toll gemacht, schönes Konzept, brilliant umgesetzt! Danke Katharina!
Prof. Johannes Bergerhausen aus Mainz hielt einen spannenden Vortrag über das zunächst trocken wirkende Thema Unicode. Mir war das Ausmaß bisher unbekannt... selbst die Keilschrift findet Einzug in das Unicode System. Die Frage, ob es auch mit Pictogrammen wie z.B. Flugzeugen klappen wird, bleibt noch unbeantwortet. (Korrigiert mich, wenn ich etwas falsch verstanden habe). Auf der Unicode-Site kann man, ganz nach dem Wiki-Prinzip Zeichen und Erklärungen zu Zeichen ergänzen,.
Tina Frank aus Wien zeigte arbeiten für ein Musiklabel und verschiedene Clips.













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Unicode Vortrag von Johannes Bergerhausen




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Tina Franks Vortrag


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Tina Frank

Tina Frank und Katharina Hölzl



Heike Nehl von Moniteurs / http://www.moniteurs.de/

Alex von Xplicit

Hubert Jocham

Andrea Tinnes

Yanone / http://www.yanone.de/
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Steffie
Schade Lars,
du hättest doch noch einiges mehr über die Art und die Verantwortlichen des Events schreiben können. Das ganze wird immerhin nicht von den Moniteurs oder Alex Branczyk und auch mehr als von nur einem Studenten organisiert. Dein Bericht gibt überhaupt nicht die wahnsinnig tolle und entspannte Athomosphäre und den für eine Studentenveranstaltung hochprofessionellen Ablauf wieder. Ein bisschen mehr Tribute an ALLE Beteiligten und die wirklich gute Gestaltung wäre da wirklich angebracht.
Gruß
Steffie
sCp
Sehr geiler Stand, ich bin begeistert :)
--
typopolis. Sektor M spicOne Motion-Design
Gast
Was ist an so einem Stand geil? Ich fand das irgendwie überflüssig. Allerdings finde ich gut, dass es dieses Symposium gibt. Fand es aber Schade das dieses Jahr keine Studentenarbeiten gezeigt wurden die sich mit Schrift auseinandersetzen.
Ich finde auch immer etwas unangenehm, dass sich viele Leute dort in den Vordergrund spielen aber dabei sehr wenig zu sagen haben. Andere wiederum haben aber interessante Dinge berichtet. So zum Beispiel der Vortrag von Hubert Jochum. Ich fand seine sehr persönliche Sichtweise auf Schriftdesign einen anregenden Beitrag. Die Analyse der Schwierigkeiten der Rotis war in seiner Genauigkeit aufschlussreicher als manch voreiliger Kommentar den man bei dieser Type oft hört.
Auch die Arbeit von Andrea Tinnes war ein toller Beitrag. Dabei fand ich gar nicht so sehr ihre Schrift besonders. Gut ist das Grafikdesign für das sie die Schriften herstellt. Sie ist ein tolles Beispiel für eine Einheit von Schrift und Grafikdesign.
lars
>Steffie
Liebe Steffie,
das tut mir natürlich leid dass ich das nicht expliziter erwähnt habe und nur fotos gemacht habe von leuten, zu denen ich einen engeren bezug habe. ich denke aber, dass die paar bilder für sich sprechen. alle sehen müde + glücklich aus. es war wirklich toll und ich finde es sehr bemerkenswert, wie diese veranstaltung auf die beine gestellt wurde. gerne hätte ich mehr bilder gezeigt. wo sind deine pix? gibt es denn einen blog/site auf dem mehr bilder zu sehen sind?
> gast: Was ist an so einem Stand geil? Ich fand das irgendwie überflüssig.
wirklich? katharinas arbeit ist eine ziemlich radikale umsetzung einer tollen idee: ein magazin begehbar zu machen. es erfordert natürlich, dass man sich die zeit nimmt, dem inhalt zu verstehen. mit slanted als solches hat das konzept nicht unbedingt etwas zu tun. die arbeit hätte mit jedem anderen magazin genau so gut funktioniert.
hast du arbeiten, die du zeigen kannst/willst?
Katharina
lieber gast,
findest du das auftreten der ausstellung/des "standes" bei der typogravieh überflüssig?
findest du die idee, die initiative an sich überflüssig, eine idee, die man im kopf hat visuell umzusetzen? also die arbeit an sich?
das will ich wissen!
grüße katharina
Katharina
lars, hab vergessen zu sagen, dass das nicht mit jedem magazin so funktioniert hätte. ich meine, es hätte nicht genauso ausgesehen.
ja, slanted ist für mich lediglich der inhalt gewesen um das formale konzept der ausstellungsarchitektur umsetzen zu können. aber natürlich haben inhalt und form eine untrennbare einheit gebildet und so würde ein anderes magazin sicher weicher, fließender, geordneter oder einfach anders aussehen ...
das wäre sicher einen versuch wert ...!
Gast
Katharina,
Es stimmt, ich bin ein wenig undifferenziert mit meinem Urteil vorgegangen. Ich finde sehr gut das bei solch einem Anlaß eine Arbeit gezeigt wird, die sich mit Typografie beschäftigt. Doch beschäftigt sich Deine Arbeit wirklich inhaltlich mit Typografie? Ich neige eher zu der Ansicht, dass Dein Projekt eher formaler Natur ist, als das sie wirklich eine untrennbare Einheit von Form und Inhalt zeigt, wie Du das sicher gewollt hast. Daher meine Bedenken. Aber vielleicht kannst Du noch einmal erläutern was Deine inhaltliche Idee dabei war? Den ein Magazin begehbar zu machen ist für mich eben nur ein formales Problem. Das ist sicher immer möglich. Was kann ich bei dieser Form besser wahrnehmen als bei dem Internetblog?
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