Warum finden wir eigentlich die Renaissance vieler alterbekannter Dinge so gut? Und Kopien manchmal sogar besser als die Originale? Warum sind manche Coverversionen einfach großartig, obwohl wir die Originalplatte in Papas Sammlung immer belächelt haben?
Indivisual, so nennt sich das Magazin, dass sich in seiner aktuellen Ausgabe mit diesem Thema beschäftigt.. Aus alt mach neu. Indivisual kommt von der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Darin zu sehen sind viele freie Arbeiten der Studierenden aller Fachbereiche. Von außen wirkt die aktuelle Indivisual-Ausgabe eher bescheiden. Aber sie ist voll gepackt mit schönen Arbeiten der Studenten und eine Bestellung bei den Jungs und Mädels in Braunschweig lohnt sich.
indivisualmagazin.de






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Shimun
Ich denke gerade die Tatsache, dass Dinge unterbewusst bekannt sind (alte Songs etc.) führt dazu, dass man sie "besser" oder generell gut findet.
Vertrauheit = Sicherheit?
Ein sehr interessantes Thema...
kai
sehr interessantes thema...finde ich auch...da werden sich demnächst noch einige mit ausschweifenden und pompösen Kommentaren dazu äußern..bin ich überzeugt...aber erst NACH dem Sommerloch...
ich sehe es ähnlich wie shimun...altehergebrachtes zu benutzen, gibt einem zu einem ein gutes gefühl, weil es meist mit persönlichen erinnerungen zusammenhängt und zum anderen den gestalterischen "airbag"..weil sooo schelecht kanns ja gar nicht sein, denn es hatte ja mal erfolg....!
und es ist auch ein wenig die angst vor der zukunft (klingt zu tragisch)...warum sonst stopft sich gerade unsere generation (ab 30) die wohnung mit trashigem zeugs vom flohmarkt voll....habe gerade letztens ein wenig selektiert und ausgemistet....kann natürlich nur für mich sprechen....aber diese utensilien aus einer zeit, in der man kind war und alles irgendwie heil und gut, erzeugen ein wohliges gefühl...
tja ..und wenn man dann aus alt neu macht...hat man einerseits die gute erinnerung und trotzdem das gefühl, dem alten neues leben eingehaucht zu haben....sicherheit plus innovation (schreckliches wort)...
....
Thomas
ich stehe dem auch eher ambivalent gegenüber.
in der kunst wird beispielsweise seit eh und jeh zitiert, aber eben eher kontrovers oder diskursiv.
im design und in der werbung handelt es sich einerseits um den vormals genannten „gestalterischen airbag“ (find ich sehr schön ausgedrückt), und andererseits um eine technik, die sich der gestalter zunutze macht um dem betrachter einen schnellen ersten, oft assiotiativen zugang zu ermöglichen.
auch ein interessanter aspekt ist in diesem zusammenhang: das verhältnis von angewandter zu bildender kunst …
HD Schellnack
>werden sich demnächst noch einige mit ausschweifenden >und pompösen Kommentaren dazu äußern
Na, dann bin ich mal lieber ruhig :-D
kai
hau rein, herr schellnack...so wars nicht gemeint....wollte damit nur sagen, daß dieses thema viel hergibt und man viele bezüge zu anderen themen schaffen kann (wie thomas schon andeutet)....
mein kommentar war für meine verhältnisse ja auch schon ausschweifend!
Flomo
Wer sich selbst ein Bild vom Indivisual-Magazin machen will: Hier kann man sich das Heft bestellen.
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