Japan Stil von Gian Carlo Calza / Jetzt im Dezember bei Phaidon erschienen

in

Ungewohnte Schönheit, Gespür für die Natur, Meister ihres Faches – so schön klingen die drei reich bebilderten Kapitel von der deutschen Version des italienischen Bestsellers. Ganz passend zu dem Ziel des Buches, das Gian Carlo Calza darin sieht, aufzuspüren, was Japan und insbesondere seine Kunst so unverwechselbar macht.


Japan Stil, EUR 49,95, Phaidon Verlag, Berlin © 2007 Phaidon Press Ltd, www.phaidon.com

Japan Stil, EUR 49,95, Phaidon Verlag, Berlin © 2007 Phaidon Press Ltd, www.phaidon.com

Japan Stil, EUR 49,95, Phaidon Verlag, Berlin © 2007 Phaidon Press Ltd, www.phaidon.com

In der Tat begibt man sich als Leser des Bandes auf eine Reise in die Vergangenheit und das Jetzt der Ästhetik Japans. Man blickt in verschiedene Bereiche wie Bildende Kunst, Architektur, Religion, Philosophie und Mythologie, betrachtet intensiv das Verhältnis zwischen Mensch und Natur oder verschiedene Größen japanischer Kunst und Kultur (Motokiyo/Schöpfer des No-Theaters, Hokusai/Meister des Holzschnitts, Kawabata u. Yukio/Schriftsteller oder Ikko/Grafikdesigner.) Dies hilft beim Entdecken und Verstehen dieser vielfältigen Kultur und ist daher sowohl für Japanliebhaber als auch für das allgemeine Publikum interessant, das Interesse an Kunst und Design hat und sich von dieser spannenden Kultur inspirieren lassen möchte. Letzteres ist einer der Gründe, warum ich dieses Buch hier vorstelle, denn aus Japan sind schon so manche Trends nach Europa gekommen. In der Hand fühlt sich das in China gedruckte Buch mit dem halb-transparenten Schutzumschlag und dem 4mm-dicken Einband übrigens auch gut an.

Der Autor Gian Carlo Calza hat schon zahlreiche Bücher zur asiatischen Kunst geschrieben, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Darunter auch der Band Hokusai (2006 bei Phaidon). Sein Hauptinteresse gilt dem wechselseitigen kulturellen Einfluss von Ost und West, ebenso wie dem Verständnis von „Stil“ als Ausdruck persönlicher und sozialer Entwicklungen. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist der Experte für japanische Kunst und Ästhetik Professor für Ostasiatische Gesschichte an der Universität Venedig und Direktor des Internationalen Hokusai-Forschungszentrums in Mailand. Darüber hinaus organisiert er viele Ausstellungen.

100 Farb-, 50 Schwarzweißabbildungen
270 x 205 mm, 240 Seiten, gebunden
978 0 7148 9725 7
49,95 EUR
Phaidon Verlag, Berlin 2007

Gerome

Schreckliches Cover, das überhaupt nicht zum Buch paßt! Und was soll diese gestrichelte Linie da? Formal für mich eine Notlösung. Eine Beleidigung! Erst wählt der Gestalter, ich denke mal, dass auch Philippe Apeloig dafür verantwortlich ist, ein scheußliches Motiv, dem Klischee des Kirschblüten-Japan entsprechend aus (schlimm genug), um dann dadrauf eine völlig unpassende Schrift mit Strichellinienornament zu setzen und das ganze dann auch noch auf Transparentpapier. Eine Kombination die mal so GAR NICHT geht! Man muss sich mal vorstellen, da hat doch tatsächlich dieser Herr Apeloig an die zwanzig Sachen von sich im MOMA in New York wohl erst kürzlich hineinplatziert mit furchtbar langweiligem "Allerwelts Design". Das einzige, was die Sachen auszeichnet ist die banale Verwendung grell beissender Neon Sonderfarben, damit auch wirklich niemand den "Schrott" übersehen kann.
Aber wie man ja weiß, haben es die Franzosen ohnehin nicht so mit der Typografie. Deswegen sei diesem geschmacklosem Buch Cover und allen anderen Fehltaten dieses MoMa-Stardesigners aus Frankreich verziehen.

danU

...man gerome, so schlecht geschlafen? easy man! ;)

Gast

immer nur motzen // was soll das? // ich leb in japan und hab das buch nicht in echt gesehen // habt ihr es wirklich gesehen ? echt zum kotzen die deutschen design blogs // zeigt doch mal selber was ihr so viel besser macht // gibt's irgend wo einen link wo man sehen kann was "gerome" so macht oder die andren motzer?
seit 7 jahren leb ich in japan und verfolge auf dem web die design scene abroad // nur auf deutsch wir so viel gemotzt // muss das sein? // anstatt nur rumzunörgeln zeigt doch mal links wo ich mir dann ansehen kann was ihr selber so viel besser macht //

Gast

sorry // hier mein link // bin kein web designer // die arbeiten sind vom letzten jahr // bitte motzt doch alle mal schön los // noch was // habt ihr auch schon mal was gemacht das nicht im MOMA gezeigt wird weil es nicht 100% super gut ist?
www.so-ba.cc

Michel

Aber wie man ja weiß, haben es die Franzosen ohnehin nicht so mit der Typografie
Ha!

nora

Was ist denn hier los? Vorweihnachtlich gute Stimmung verbreiten oder was ;-)
Informieren ist nicht so schlecht, bevor man hier mit Allgemeinplätzen um sich wirft ...

http://www.typofonderie.com/
http://www.mmparis.com/
http://www.apeloig.com/
http://www.smeltery.net/
http://www.catherinezask.com/
http://de.wikipedia.org/wiki/Grapus

und das ist bei weitem nicht alles was es in Frankreich an Typografie zu sehen gibt.

mrk

http://www.catherinezask.com echt mal schöne arbeiten!

gruß

Gerome

Zu dem Gast, der in Japan lebt:
Also ich denke ich rege mich hier nicht um sonst auf. Ich habe einfach das Gefühl,dass sich "berühmte" Designer wohl alles erlauben können, wie ich bereits oben geschildert habe.
Ausserdem bin ich kein Gestalter. Du denks mir echt ein bißchen zu eingeschränk, als ob Gestaltung nur Gestalter etwas anginge. Auch andere Menschen können (sollten) miserabeles Design sehen und darauf aufmerksam machen, weil sich sonst nichts ändert. Die Welt besteht nicht nur aus Fachidioten.

Post new comment

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht.

Wir freuen uns über Deine konstruktive Meinung und behalten uns vor, gehaltlose, persönlich verletzende und themenfremde Kommentare zu löschen.

Wenn Du nicht angemeldet bist, wird Dein Kommentar von der Redaktion zuerst geprüft und dann freigeschaltet.

By submitting this form, you accept the Mollom privacy policy.

Verwandter Artikel

Area2

100 Grafikdesigner, 10 Kuratoren, 10 Design Klassiker

Area 2 ist ein im März erschienenes Hardcover-Buch vom Phaidon-Verlag, das die jüngsten Entwicklungen im ...

in , 1 comment

Nächster Artikel

Satz Arabisch und Persisch

Wer kann das?

Ein Text mit Umfang einer halben A4 Seite (247 Wörter, 37 Zeilen) liegt übersetzt ins Arabische und Persische ...

in 3 comments

Vorheriger Artikel

jitter02 / Schwerpunkt Musik

Vor kurzem erschien die zweite Ausgabe von "jitter - magazin für bildgestaltung" mit dem Schwerpunkt Musik. Es ...

in