jitter02 / Schwerpunkt Musik

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Vor kurzem erschien die zweite Ausgabe von "jitter - magazin für bildgestaltung" mit dem Schwerpunkt Musik. Es zeigt, dass die Kombinationen aus Bild und Musik recht vielfältig sein kann: Farbenmusik, animiertes Musikvideo, Platten-/CD-Cover, Konzertplakat, Musikerbiographie im Comicformat oder Musikvisualisierung per Live-Vjing.

Den Hintergrund liefern oft die Künstlerbiografien selbst. Musiker, die sich als Bildgestalter betätigen und Zeichner, die Musik machen sind eher die Regel als die Ausnahme. jitter02 stellt einige davon mit Arbeiten und Projekten vor.





Aus der Presseinformation:
"Legends of Rap" -- eine Würdigung der Gründerväter in illustrierten Sammelkarten. Florian Braun, der 2001 mit seinem Plattenbauquartett unerwartet einen Trend losgetreten hat, entwickelte mit Cornelius Mangold und Claudia Basrawi ein 32-teiliges Sammelkartenset über die Gründer des Old-School-Hip-Hop. Die einfühlsamen Illustrationen lieferte Tobias Krafczyk.

"Den Zufall generieren" -- der Illustrator und Musiker Reinhart Hammerschmidt beschreibt, wie die Suche nach dem Wesentlichen in der Musik seine künstlerische Entwicklung vom realistischen Musikerportrait zur Abstraktion geführt hat.

"The Swimmer's Nightmare" -- Eckhard Fürlus im Gespräch mit dem Avantgarde-Musiker und Illustrator Peter Blegvad. Blegvad, der Zeichner der legendären "Leviathan"-Comics und Musiker bei Henry Cow, Slapp Happy und Faust, hat in 25 Jahren zahlreiche Auszeichnungen für sein einzigartiges Werk erhalten -- u.a. den Orden de la Grande Giduille vom Collège de Pataphysique -- und bezeichnet sich immer noch als Amateur.

Popsplits -- die erfolgreiche Popsplits-Serie von Radio Eins, in der in einer Minute die Entstehungsgeschichte eines Popsongs erzählt wird, gibt es in jitter illustriert. Sechs herausragende Illustratoren zeichneten Highlights der Popgeschichte.

"Please pay the Ferryman" -- Friedrich Weltzien portraitiert die Illustratorin Vanessa Karré, die für "Wir sind Helden" Cover-Artwork und Bühnenbild entwarf.

"Dreams -- Eine imaginäre Diskographie" -- Atsushi Fukui zählt zu den führenden Künstlern einer neuen Generation in Japan. Seine Bilder schließen an die Psychedelische Kunst der sechziger und siebziger Jahre an. Die Zusammenarbeit mit dem Musiker David Sylvian, dessen Bedeutung für den Avantgarde-Pop kaum überschätzt werden kann, gab seiner Malerei entscheidende Impulse.

"Illustration an sich ist uninteressant" -- Der international ausgezeichnete Berliner Illustrator Henning Wagenbreth, Prof. für Illustration an der UdK, im Interview zum Verhältnis von Text, Bild und Musik in der Illustration und der Notwendigkeit einer guten Ausbildung für Illustratoren.

"Silence" -- Das Berliner Bild- und Klangtüftler-Duo Rechenzentrum, (Lillevän, Bild; Marc Weiser, Musik) veröffentlichen nach vierjähriger Pause ein neues DVD-Album mit dem programmatischen Titel "Silence". Wir stellen die Animationsfilme von Lillevän vor.

Außerdem: ein Portrait der herausragenden Hamburger Künstlerin Moki, die Zeichnungen Alfred Kubins zu Paul Scheerbarts "Lesabendio", Ausstellungsbesprechung "Iguapop" in der Hamburger Galerie heliumcowboy artspace, ausführliche Rezensionen von Neuerscheinungen und Klassikern der Bildgestaltung: Buch, Comic, DVD.
www.jitter-magazin.de

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