JOUR FIXE / Zeitgenössische Positionen in Architektur, Design, Kunst

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Was bedeutet Architektur heutzutage? Vielfältige Beispiele liefert das Buch JOUR FIXE, welches auf der Vortragsreihe JOUR FIXE der Fachgruppe Architektur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart basiert. Herausgegeben wurde es von Annett Zinsmeister und Tobias Wallisser, die beide Architekten und an der Akademie tätig sind.

Der schräg angeschnittene Buchblock spiegelt das Thema der modernen Architektur wider. Die Gestaltung des Innenteils ist von Lukas Betzler, der durch die Reduktion von Farbe (Schwarz-weiss) und den Einsatz von goldenen Verläufen eine aufgeräumte, aber nicht bieder wirkende Publikation kreiert hat.

Aus dem Klappentext:

Schwerpunkt von JOUR FIXE ist zum einen die rasante Entwicklung neuer Technologien, die unsere Wahrnehmung, die gestalterischen Prozesse, die Techniken der Darstellung sowie industrielle Fertigungsmethoden verändern. Der kreative Umgang mit diesen Technologien ist hierbei ebenso vielseitig wie das Spektrum an Möglichkeiten, das sie eröffnen – in der Architektur, im Design und in der Kunst. Zum anderen provoziert diese Entwicklung die Frage nach der Materialisierung und Realisierung von kreativen Prozessen. Dabei ist die aktuelle Entwicklung neuer, bisweilen spektakulärer Materialien, die neue Handlungs- und Gestaltungsspielräume eröffnen, ebenso ein Thema wie der kreative Umgang mit einfachen oder sogar flüchtigen Stofflichkeiten.

Die Votragsreihe JOUR FIXE der Fachgruppe Architektur an der Staatlichen Akademie der Bildenen Künste in Stuttgart bietet seit 1993 ein wichtiges Forum für die Vorstellung und Diskussion von zeitgenössischen Positionen in der Architektur. In der Publikation werden die 14 Vorträge des Studienjahres 2008/2009 einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie präsentieren ein Spektrum an internationalen Positionen in Architektur, Design und Kunst und stellen aktuelle Themenschwerpunkte zur Diskussion.

Annett Zinsmeister ist Künstlerin, Architektin und Autorin sowie seit 2007 Professorin für Gestaltung und Experimentelles Entwerfen an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2003–2007 war sie Professorin an der Kunsthochschule Berlin und an der Bergischen Universität Wuppertal.

Tobias Wallisser ist Architekt und seit 2006 Professor für digitales Entwerfen an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 1997–2007 war er als assozierter Architekt bei UNStudio in Amsterdam tätig. 2007 gründete er mit zwei Partnern das Büro LAVA in Stuttgart und Sydney.

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JOUR FIXE
Zeitgenössische Positionen in Architektur, Design, Kunst

Verlag: DOM Publishers
Herausgeber: Annett Zinsmeister, Tobias Wallisser
Umfang: 212 Seiten
Sprache: deutsch, teilweise englisch
Ausführung: über 100 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-86922-34-5

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Gast

Also für mich sieht es so aus, als wäre das Buch schief beschnitten worden.
Wie peinlich ein fehlerhaft verarbeitetes Buch hier auch noch online zu präsentieren.
Bestimmt hat der Drucker mal wieder Mist gebaut.

Julia

Lieber Gast, das Buch ist nicht fehlerhaft produziert, sondern mit Absicht schräg beschnitten (wie schon erwähnt). Man kann die Absicht z.B. dem Backcover ansehen, auf dem der Barcode als auch das Logo des Verlags an der Schräge ausgerichtet sind ... Passend zum Thema wurde hier die Form mit eingebunden. ich find's außergewöhnlich und interessant.

Gast

Das glaube ich nicht, ich denke eher der Umschlag wurde nochmal nachproduziert, auch schräg, weil der Buchblock falsch beschnitten wurde und so der Buchblock nicht nochmal nachproduziert werden musste. Das ist meine Theorie. Überleg doch mal, kein Verlag würde freiwillig ein schräges Buch produzieren, wie sieht denn sowas im Bücherregal aus (bzw. das passt so gar nicht ins Bücherregal), darüber schon mal nachgedacht.

Julia

Es gab tatsächlich auch anscheinend einen anderen Cover-Entwurf. Ich weiß nicht, ob das Buch damit auch mal produziert wurde. Das spielt aber auch gar keine Rolle, weil auch im Layout der Innenseiten kalr hervor geht, dass die Schräge beabsichtigt ist (z.B. Seitenzahlen).

Und eben genau diese Besonderheiten ("...kein Verlag würde freiwillig ein schräges Buch produzieren, wie sieht denn sowas im Bücherregal aus...") machen das Buch noch interessanter. Ich finde nicht, dass es im Regal "stört". Ist aber vielleicht einfach Geschmackssache.

Der Verlag Dom Publishers hat, so wie es aussieht, absichtlich ein "schräges" Buch produziert. Die Frage, nach dem Einsatz, Standort des Produkts/der Publikation etc. finde ich aber dennoch ziemlich interessant ...

Gast

Nachdem das Cover Nachproduziert wurde, wurde wahrscheinlich auch das Layout der Bildseiten (Bild 5) an den vermeintlichen Fehler angepasst und mit Tesafilm hineingeklebt, oder vielleicht nur beigelegt.
Peinlich ist eher jmd. fehlerhaftes Arbeiten zu unterstellen!

Lukas Betzler

Da ich das Buch gestaltet habe, kann ich hiermit noch einmal bestätigen: Das Buch ist so, wie es hier abgebildet ist von mir konzipiert worden (der Coverentwurf stammt nicht von mir).
Mein Cover wurde auch produziert, wird aber nicht vertrieben (kann man hier anschauen: http://www.lukasbetzler.de/seiten/auftragsarbeiten/jourfixe_buch.html)

StefanB

Lieber Gast,
was soll diese sinnlose Diskussion darüber, ob das Buch falsch beschnitten wurde oder nicht? Anhand des Layouts (Bilder, Pagina, … ) lässt sich doch bestens ablesen, dass es mit voller Absicht genau so produziert wurde, wie es auf den Bildern zu sehen ist.

Gast

Wieso wurde eigentlich der Umschlag, den du gemacht hast nicht auch vertrieben? Ganz schön unverschämt sowas!

Lukas

Begründung für die Umschlagversion des Verlags war die Unsicherheit über die Verkaufbarkeit meines minimalen Cover... Ich bin froh, dass meine Version 300 mal gedruckt wurde.

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