Kino Feeling beim ansehen / 3D Semesterarbeit von David Wolpert

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Viele kennen die 3D Brille (Cyan/Rot) nur aus dem Kino, in David Wolperts Sechstsemesterprojekt benutzt er diese auch für Printmedien. Der Student der FH Aachen hat hierbei eine fiktive Kampagne für die Sport- und Fashion Linie NEW DIMENSION für ADIDAS konzipiert. Die grafische Sprache beruht auf dem 3D Effekt, der nur mit der uns aus dem Kino bekannten Brille funktioniert. Wolpert schafft damit interessante Bilder, welche aber auch ohne Einsatz entsprechender Technik die gewünschten Resultate liefern. Der Umfang der Kampagne beläuft sich auf 3 DIN A1 Plakate sowie zusätzliche Motive und ein Magazin, welches neben der grafischen Stil-Entwicklung der Kampagne auch die Ausarbeitung von viralen Werbemaßnahmen behandelt. Meiner Meinung nach ein gelungenes Semesterprojekt, welches mich gleich den 3D Effekt googeln ließ.







Gast

das taucht ja immer wieder mal auf. wesentlich sinnvoller fand ich es bei architekturprojekten und abbildungen von skulpturen.

bei den gezeigten motiven ist ein mehrwert für den zuschauer nicht erkennbar. inhaltlich also verbesserungswürdig. technisch schon oft da gewesen. gähn.

jp

nice! - gefällt mir sehr gut.
den einsatz dieser technik im printbereich finde ich keineswegs ausgelutscht. die motive sind auch sehr frisch.

hammerarbeit.

Kristina

Prinzipiell finde ich das Abschneiden von Körperteilen auf einem Foto immer gewagt, bzw. es muss wohl überlegt sein. Beim ersten gezeigten Plakat ist es gelungen, wobei ich mich frage wieso der Tennisgöttin, in der Heftversion, der Arm amputiert wurde, der jedoch im Plakat noch zu sehen ist. Was ist hier die Message?

christoph z.

wie immer: es gibt nichts, was es noch nicht gab. grade in sports/fashion wo sich grafisch ordentlich ausgetiobt wurde. ich finde die Key visuals, den Stil sehr gelungen und frisch. und der 3d-effekt passt inhaltlich sehr wohl: "a new dimension". glückwunsch.

Gast

ja klar, der zusammenhangslose und äußerst sinnfreie claim existiert ja wohl auch nur, um die flashy 3d-technik zu rechtfertigen.

Gast

seh ich auch so...mal schön auf den trendzug aufgesprungen

thestereo

naja..
ich würde nicht sagen, dass solche sache gerade im trend liegen. ausserdem is das eine semesterarbeit. ich wette dafür gabs aber einen ganz dicken schein!

und zusammenhangslos und sinnfrei...das machen werbeagenturen aber auch ständig im ganz grossen stil... ich sag nur: renault is der neue punk.oder was hat queen mit obi am hut?

Gast

sind claims nicht meist ziemlich sinnfrei?
„Impossible is nothing" sagt doch auch nicht viel mehr ...

ich find es schick ... außerdem ist die gestaltung ja auch ohne brille ziemlich gelungen und ein hingucker auf jeden fall.

Gast

ja, man sollte schon im studium den kopf abschalten...

Daniel

David hat ganz sicherlich nicht den Kopf abgeschaltet, da es ihm in erster Linie darum ging, den bekannten 3D-Effekt auf Papier zu ermöglichen. Die Herausforderung lag für ihn vor allem in der Generierung eines Workflows, der die Erstellung solcher Bilder ohne Einschränkungen möglich macht. Wer ein bisschen in die Technik einsteigt, gerät schnell an die Grenzen, die David überwunden hat.

Euer Captcha akzeptiert die erste Lösung nicht. Jedesmal.

Gast

Daniel, das klingt ja so toll. Aber was soll das für ne herausforderung sein paar layer in Photoshop gegeneinander zu verschieben?

vorallem weil es auch wenn 3d nur flächen sind. Also jeden layer einmal cyan einmal rot, eine ebene auf negativ multiplzieren und je nach entfernung verschieben und fertig is...

Also was für ne Herausforderug? Und Grenzen von mir aus, aber überwunden sicher nicht...

Daniel

Versuch es auf die Weise, die du beschrieben hast. Du wirst schnell bemerken, dass du so kein anaglyphisches Bild zustande bekommst, das – mit einer 3D-Brille betrachtet – eine räumliche Tiefe entfaltet.

slim

als ich die plakate sah dachte ich zuerst auch, dass das durch einfaches verschieben von 3 ebenen gemacht wurde, dann habe ich mich aber mal etwas näher mit der thematik 3D auseinandergesetzt und denke, dass das so nicht möglich ist. die anaglyphische darstellung (wie oben) beruht auf dem prinzip von 2 verschiedenen blickwinkeln rechtes auge/linkes auge, den stereoskopischen halbbildern, welche überlagert dargestellt werden.

also: 2 layer einfärben und in photoshop versetzen bringt nix. probiert's aus... bei oben dargestellten bilder funktioniert der 3D-effekt aber dennoch. hab es mit einer brille getestet. ich weiß nicht genau, wie man bilder mit solch einer technik generieren kann, aber hier wurde wohl eine methode verwendet, die das möglich macht.

StefanB

@slim

es gibt genügend Tutorials und Anleitungen dazu im Netz. Mit einer einfachen Verschiebung ist es nicht getan – aber so schwierig, wie es hier dargestellt wird, ist es nun auch wieder nicht.
Bei dem Claim stellt sich aber schon die Frage, ob zuerst die Idee/Gestaltung da war und er dementsprechend zurechtgeboben wurde?!

CLMNZ

schlecht ist das Ding jetzt nicht, gefällt mir stilistisch aber gar nicht.
Für eine Semesterarbeit hats einen guten Umfang und ist recht eigenständig.
Frag mich, ob es so bahnbrechend ist, dass es wert ist hier vorgestellt zu werden.

dann stimmen die Winkel der Linienflächen auf den s/w Seiten nicht mit dem Typowinkel auf den Plakaten überein, genauso wie die Linienstärken — sowas sollte angeglichen werden.

die Plakate sehen ohne 3-D Brille an manchen Stellen aber sehr cool aus — das hat schon was — vor allem diese Überlagerungen bei der Typo und bei der Tennisspielerin mit dem rot und dem grün

Holle

Ui, da sieht man das David mit POWER-TOOLS von POWER TM arbeitet! anscheinenden hat das aber nicht jeder der anderen Rezendenten kapiert. Von meiner Seite gibt es 100 von 100punkten. Spitzenarbeit weiterso! Und David ab wann kann der Markt mit Dir rechnen - Portfolio bitte ASAP!

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