12. Mär 2010 3017

Sketchetica

von Ossi Gustafsson

Skizzierte Bildschirmschriften haben im Gegensatz zu den regulären Bildschirmschriften einen ganz eigenen Charme. Ursprünglich von Grafik-Designern für Layouts aufs Papier gescribbelt, gibt es sie mittlerweile als Bildschirmschriften in allen Variationen.

Myfonts erwähnt in seinem aktuellen Newsletter eine skizzierte Version einer alt bekannten klassischen Schrift, deren Name sich aus dem neuen erschließt: Sketchetica, eine von Hand gezeichnete Schrift in vier Schnitten: light, regular, bold und black. Entwickelt von Ossi Gustafsson, einem Schriftendesigner aus Finnland.

Volcano Type hat eine ähnliche Schrift namens B-Scratch One und B-Scratch Two im Programm:



Kleider machen Leute- so zieht sich die Bodoni der B-Scratch ein Streifenmuster über und erscheint frech, rau und gescribbelt. Das Muster hebt die Umrisslinie auf und verleiht ihr sogleich einen neuen Charakter, der weniger klassisch und formell ist. Scratch macht den Klassiker somit attraktiv für einen neuen Einsatz.

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12. März 2010 - 12:02 – Franzi | Kommentare (4)

Kommentare

Sketchetica

sorry! aber sowas geht ja mal garnicht!

14. März 2010 - 12:17 – Gast (nicht überprüft)

Sketchetica

Die dreiste Kopie eines Klassikers.
Oder: Schnell verdientes Zubrot im hart umkämpften MyFonts-Markt.

14. März 2010 - 14:54 – Lee Gatures (nicht überprüft)

Sketchetica

Da ich jemanden kenne, der mit einer gescribbelten Version der Rockwell einiges verdient hat, kann ich nur sagen: Trend getroffen!

Ob`s gefällt oder nicht… dieser Stil ist momentan sehr gefragt.

Kopiert würde ich es auch nicht nennen, sondern inspiriert. Jeder könnte eine Scribbleversion der Helvetica machen und sie sähen alle anders aus.

Dass man damit Geld vedienen kann, liegt ja nicht am Gestalter sondern am Markt…

15. März 2010 - 12:01 – Stœ (nicht überprüft)

Sketchetica

Wenn man es nicht kopieren nennen möchte, könnte man es durchgepaust nennen. Bei der Rockwell habe ich mich auch schon gefragt, ob man das, ohne juristischen Gegenwind befürchten zu müssen, einfach machen kann…

Und: Hier hat sich nicht "der Markt" von der Schrift "inspirieren" lassen, sondern der Gestalter.
Es liegt ja nicht am Organhändler, dass Menschen ihre Nieren verkaufen müssen, sondern an der Nachfrage ;-)

16. März 2010 - 11:17 – Gast (nicht überprüft)

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