Mit dem Anspruch, Notationstypografie "richtig" zu gestalten hat Stephanie Türk in Ihrer Diplom-Arbeit 6 Notenschriften entwickelt, die in ihrer Anmutung der
notierten Musik entsprechen. Notationstypografie

AUf ihrer Website heißt es:
"Musik in Worte und Noten zu fassen, fällt schwer. Sie distanzieren von der Komplexität und Emotionalität des Erklingens. Notation, in erster Linie Hilfsmittel, bedeutet rationale Durchdringung von Musik. Gleichzeitig und zwangsläufig ist sie aber auch Ausdrucksmittel: Jedes Zeichen besitzt neben seiner Funktion als Informationsträger eine Anmutungs-
qualität, Atmosphäre, die meist unbewusst und ebenso unmittelbar wie Musik wahrgenommen und verstanden wird.
Die Notationstypografie will grafisch "richtig" sein: das bildliche Sein dem klanglichen annähern; den Musizierenden unmerklich in eine dem Musikstück adäquate Stimmung versetzen, Zugang zu dessen Wesen erleichtern. Distanz verringern.
Dies soll beispielhaft gezeigt werden - anhand von 6 Werken aktueller Komponisten der Musikhochschule Stuttgart."
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thomas
Gedruckte Noten hatten für mich in ihrer Form bisher etwas absolutes. Ich hatte noch nie einen Gedanken daran verschwendet, das sie anders aussehen könnten - außer jemand notiert Musik von Hand natürlich. Aber klar, warum sollte Typografie nicht auch in der Notation mit unterschiedlichen Anmutungen wirken!?
Interessante Arbeit!
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