Plakativ! / Geschichte und Entwicklung der Werbegrafik

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Plakativer gehts nicht – Geschichte und Entwicklung der Werbegrafik, auf mehr als 500 Seiten und 400 Abbildungen. Themen im Buch sind: Kunst und Kommerz, Welt des Supermarkts, Haushalts-, Schönheits-, Mode-, Medien- und Freizeitwelt. Eine Enzyklopädie der Produktwerbung, inhaltlich und grafisch sehr gut aufbereitet und ergänzt durch verschiedene Artikel zur Thematik.

»Ein Volksfest der Nostalgie! Und das nicht nur für Menschen jenseits der 50.« Main Post


Plakativ!
Produktwerbung im Plakat 1885–1965

Herausgeber: Germanisches Nationalmuseum
Gestaltung: L2M3 Kommunikationsdesign
Umfang: 576 Seiten, 398 Abbildungen
Format: 22,20 x 28,20 cm
Ausführung: farbig, Deutsch, Broschur
ISBN 978-3-7757-2596-5

Pressetext: Maggi, Coca-Cola, Osram, Persil, Nivea, Palmers, Agfa oder VW: Basierend auf der »Nürnberger Plakatsammlung« im Germanischen Nationalmuseum, einer der größten Kollektionen ihrer Art in Deutschland, stellt der umfangreiche Band Geschichte und Wirkungsweise der Plakatwerbung anhand einer Vielzahl von Beispielen von 1885 bis 1965 dar. Im Sinne eines imaginären Warenhauses umfasst er die Produktsparten Lebensmittel, Haushalt, Kosmetik, Mode, Medien sowie Freizeit und zeigt, auf welche Weise man Marken positionierte und mit welchen visuellen Botschaften gesellschaftliche Leitbilder erzeugt wurden. Schon damals gehörte die Familie als Glücksverheißung ebenso zum werblichen Wertekanon wie Lifestyle als Wohlstandversprechen. Dass die frühen Plakatkünstler bald schon von modernen Werbegrafikern abgelöst wurden, die ihre Arbeit auf Werbepsychologie und Reklamewissenschaft stützten, führt der überaus reich bebilderte Band anschaulich vor Augen.

www.hatjecantz.de

Gast

Braucht die Welt wirklich solche dicken Schinken vollgestopft mit visuellem Müll der verlogenen Nachkriegs-Werbeindustrie?

Gast 2

Ja, man braucht solche Schinken. Denn wer nicht die Vergangenheit im Blick hat, der generiert Neues ohne Fundament. Grafik-Design ist ein Konglomerat von Gesehenem und Rezipierten. Wenn das Fundament nur aus PAGE und Slanted etc. besteht, ist das doch ein bisschen inkonstant.

Gast

Das Fundament, so wie du es nennst, sollte weder aus solch einem Buch noch aus der PAGE oder von Slanted kommen. Wenn Design Design inspiriert ist es schlechtes Design.

Gast

Man muss doch wissen was es in der Vergangenheit gab, um neues erschaffen zu können. Ignoranz ist Stillstand.

Gast

Wenn Design Design inspiriert ist schlechtes Design!
Blödsinn!
Wenn Dich Design nicht inspiriert, dann hast Du ein verdammt schlechtes Design!

Larissa Steiner

Also mir gefallen die Bilder sehr gut, finde das Buch sehr interessant. Es muss ja nicht jedem gefallen. Ich blättere gerne durch solche Design-Bücher verschiedener Kunstbuchverlage und lasse mich inspirieren.

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