Rat für Formgebung gibt Jury für den German Design Award 2013 bekannt

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Mit dem Start der Ausschreibung des German Design Award 2013 hat der Rat für Formgebung die Mitglieder der Jury benannt, die über die zahlreich erwarteten Wettbewerbsbeiträge urteilen werden. Auf den Designexperten lastet eine große Verantwortung. Da nur vorab durch die Gremien des Rat für Formgebung nominierte Produkte zum Wettbewerb zugelassen sind, ist mit vielen hochkarätigen Teilnehmern zu rechnen. Noch bis 27. Juli 2012 können nominierte Arbeiten eingereicht werden.

Bewertet wird anhand unterschiedlicher Kriterien wie Gestaltungsqualität, Innovationsgrad, Markenwert, Funktionalität, Ergonomie und ökologische Verträglichkeit. »Erzeugnisse und Leistungen, die uns überzeugen sollen, müssen sich von der Masse abheben«, so Roland Heiler, Juror beim German Design Award 2013. »Was ein Produkt oder Projekt preiswürdig macht, ist die überzeugende Gesamtleistung. Es muss in zahlreichen Aspekten den hohen Ansprüchen des German Design Award genügen. Ich freue mich schon darauf, die eingereichten Arbeiten zu begutachten.«

Die Jury des German Design Award 2013 setzt sich aus Designkennern unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen. Diese kommen aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie der Gestaltungsindustrie und sind anerkannte Kapazitäten auf ihren Gebieten. Die große Anzahl der Jurymitglieder und ihre unterschiedlichen Designhintergründe erklären sich aus einer bedeutenden Neuerung des Wettbewerbs. Damit der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung die Vielfalt des Designs in allen Bereichen des täglichen Lebens widerspiegelt, gibt es ab diesem Jahr zehn Wettbewerbskategorien. In diesen Disziplinen stimmt jeweils eine Teiljury aus renommierten Fachleuten über die Qualität der Produkte und Projekte ab. Sie benennt zehn »Winner«, aus denen die Gesamtjury schließlich pro Kategorie den Preisträger »Gold« bestimmt. 

Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung: »Mit der neuen Kategorisierung des Wettbewerbs geht auch eine neue Juryzusammensetzung einher. Die Herausforderung bei der Umsetzung des neuen Verfahrens bestand für uns darin, für jede Kategorie eine qualifizierte Teiljury zu berufen, die auch die Expertise für die jeweils anderen Wettbewerbsbereiche besitzt. Das ist uns gelungen. Wir konnten herausragende Designexperten für das Amt der Juroren gewinnen und sind schon jetzt sehr gespannt auf das Ergebnis der Jurysitzung.«

Nächster Schritt im Wettbewerb ist die Jurierung der Nominierten im August. Im September werden die Finalisten des Newcomer-Preises bekanntgegeben, im November veröffentlicht der Rat für Formgebung die Preisträger »Winner«, »Gold« und »Personality«.

Die Jurymitglieder des German Design Award 2013 sind (in alphabetischer Reihenfolge):
Johannes Barckmann, EDAG GmbH & Co. KGaA
Lars Uwe Bleher, Atelier Markgraph GmbH, Hochschule Darmstadt
Martin Esser, people interactive GmbH
Prof. Oliver Grabes, Braun GmbH, Bergische Universität Wuppertal
Roland Heiler, Porsche Design GmbH
Bernhard Heitz, Busch-Jaeger Elektro GmbH
Nicole Huffer, SimonsVoss Technologies GmbH
Dr. Annemarie Jaeggi, Bauhaus Archiv Museum für Gestaltung
Freddy Justen, D'ART DESIGNGRUPPE GmbH
Daniel Knies, LSG Sky Chefs Catering Logistics GmbH
Susanne Lengyel, VDID Verband Deutscher Industrie Designer e.V.
Prof. Hansjerg Maier-Aichen, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Nils Holger Moormann, Nils Holger Moormann GmbH
Nicolette Naumann, Messe Frankfurt GmbH
Prof. Peter Naumann, Hochschule München
Silvia Olp, Burkhardt Leitner constructiv GmbH & Co. KG 
Burkhard Remmers, Wilkhahn Wilkening + Hahne GmbH + Co. KG
Prof. Mike Richter, Hochschule Darmstadt
Andreas Rotzler, Interbrand AG
Henrik Rutenbeck, Loewe GmbH
Prof. Anette Scholz, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Tom Schönherr, Phoenix Design GmbH + Co. KG
Caroline Seifert, Deutsche Telekom AG
Nicole Srock-Stanley, dan pearlman markenarchitektur gmbh
Olaf Stein, Factor Design AG
Robert Suk, Rosenthal GmbH
Frank Wache, JUNO GmbH & Co. KG
Prof. Frank Georg Zebner, Hochschule für Gestaltung Offenbach

Rat für Formgebung:
Der Rat für Formgebung ist eine unabhängige und international agierende Institution, die Unternehmen darin unterstützt, Designkompetenz effizient zu kommunizieren und gleichzeitig darauf abzielt, das Designverständnis der breiten Öffentlichkeit zu stärken. 1953 auf Beschluss des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, setzt sich der Rat für Formgebung mit seinen Wettbewerben, Ausstellungen, Konferenzen, Seminaren und Publikationen für gutes Design ein. Dem Stifterkreis des Rat für Formgebung gehören aktuell 170 in- und ausländische Unternehmen an, die mehr als 1,6 Millionen Mitarbeiter beschäftigen. 

Weitere Informationen:
www.german-design-council.de

 

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