Seit 2009 dokumentiert der Hamburger Fotograf Bernd Jonkmanns die Kultur der »Record Stores«. Zu Beginn seines Projekts sah es noch so aus, als wenn es innerhalb weniger Jahre kaum noch Stores geben würde und in der Tat sind viele Plattenläden über die Jahre verschwunden. Doch gleichzeitig erlebt Vinyl seit einiger Zeit ein rasantes Comeback unter Liebhabern. In der Folge eröffneten viele neue kleine und große Läden in Großstädten wie Berlin, Brüssel, Paris und Los Angeles, die die Bedeutung des Phänomens »Record Store« als Ausdruck der Jugendkultur bewahren. 

Über die letzten sechs Jahre hat Jonkmanns auf seinen Reisen auf 5 Kontinenten in 33 verschiedene Städten über 160 »Record Stores« fotografiert. Seine Bilder zeigen bunte Fassaden, bis unter die Decke mit Vinyls und CDs gefüllte Stores und die Menschen die im Record Store arbeiten und dort ihre Musik kaufen. Sie alle teilen sich die Liebe zur Musik – und das ist es, was die einzigartige Atmosphäre der »Record Stores« ausmacht.

Seine Suche nach den schönsten »Record Stores« führte Jonkmanns durch fünf Kontinente und zahlreiche Städte wie Los Angeles, New York City, Boston, San Francisco, Paris, London, Brighton, Stockholm, Rio de Janeiro, Oslo, Amsterdam, Sydney und sogar bis nach Hobart, Tasmanien.

Record Stores

Fotograf: Bernd Jonkmanns
Herausgeber: Seltmann und Söhne
Veröffentlichung: 01.10.2015
Format: 27 × 27 cm
Umfang: 384 Seiten
Ausführung: Hardcover, Fadenbindung
Sprache: Englisch
ISBN: 978-3-944721-47-7
Preis: 49,– Euro 


 

Gast

Schade ist nur dass die meisten abgebildeten Stores leer sind, man sieht keine Kundschaft. Denn auch Vinyl bestellt man online. Von daher leider brotlose Kunst.

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