Ende letzten Jahres hatten wir auf den Logo-Wettbewerb der Region Stuttgart hingewiesen und die Teilnahmekriterien vorgestellt. Ein halbes Jahr später steht das neue Logo nun fest, das wir euch natürlich hier ebenfalls präsentieren.
Wie auch schon in den Teilnahmebedingungen am Pitch ausgeschrieben wurde, legte die Region Stuttgart großen Wert auf bereits erhaltene Auszeichnungen. Von daher verwundert es nicht, dass eine größere Agentur beauftragt wurde: Die Hamburger Designagentur Mutabor. Unter dem Slogan »Region Stuttgart – spricht für sich« wurde der Kommunikationsauftritt neu entwickelt.
Die Stuttgarter Zeitung schreibt heute dazu: »Lange hatte es gedauert, bis Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart Marketing, das neue Logo von Stadt und Region Stuttgart nun endlich präsentieren konnte. Nach der heftigen Kritik am Vorgängermodell hat sich die Jury des Ausschreibungsverfahrens bewusst viel Zeit gelassen, bis sie sich für das Konzept der Hamburger Designagentur Mutabor entschieden hat. "Dafür ist die Variante jetzt fachlich wie inhaltlich von höchster Qualität", betonte Dellnitz bei der Vorstellung des endgültigen Wort-Bild-Logos am Dienstag.«
An der Ausschreibung im Herbst hatten sich über 200 Agenturen beworben, von denen 10 in die engere Auswahl kamen. Darunter auch 4 Agenturen aus der Region. Dass es nun eine Hamburger Agentur geworden ist, sei einfach der hohen Qualität des Entwurfs von Mutabor geschuldet, so Markus Merz.

Im Pressetext der Stuttgart Marketing GmbH schreibt man außerdem: »Das Corporate Design und der Claim positionieren die Region Stuttgart als eine starke, selbstbewusste Marke, welche die emotionale Beziehung und das Vertrauen zu den Menschen der Region in den Vordergrund rückt. Im Fokus des neuen Auftritts steht der Dialog, der durch die neue Bildmarke, das „Dialog-S“ und den Claim „Region Stuttgart – spricht für sich“ visualisiert wird. Die Bildmarke setzt sich aus zwei Sprechblasen zusammen, die gemeinsam ein stilisiertes „S“ ergeben und als elementares Dialogelement eingesetzt werden. Die neue Wort-Bild-Marke wird auf das gesamte Corporate Design übertragen.«
Um das neue Logo bekannt zu machen, soll nun eine Einführungskampagne gestartet werden, an der wir uns mit unserem Blogbeitrag schon einmal beteiligen. Bis 22. Juli können außerdem Touristen und Einwohner ihre Meinung auf einer eigens dafür eingerichteten Internetplattform kundtun und öffentlich machen, was für sie das Besondere an der Region Stuttgart ist.

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Dieter Z.
Ui Ui Ui - Daumen runter !
CHris S
ahhhhh .... Immer wenn ich dieses Mangenta sehe muß ich an die Telekom denken ....
Das Z in der Mitte des Logos steht dann wohl für Zuffenhausen ....
Hub
Ich finde es ganz nett. Nur die Symbolik Sprechblase-Anführungszeichen... ist doch schon reichlich abgegriffen, da hilft auch kaum das spürbare S. Dann ist die Anwendung eines Markenzeichens im Hochformat immer recht unflexibel. Auch wird sich in der Dualität der beiden Blasen nicht alles kommunizieren lassen. Das Wortmarkenzeichen ist hier natürlich recht klein geraten. Da muss man dann sehen wie oft das Symbol alleine auftauchen wird. Meiner Meinung nach wird es kaum ohne Wortmarkenzeichen gehen. Aber gut, vieles wird sich auf dem Weg ergeben.
Hub
@ CHris: wenn das ein Z ist fährt der Porsche aber rückwärts
CHris S
Jap. Auch Porsche hat nen Rückwärtsgang ;)
Ich finde das gespiegelte Z immer noch stärker als das S !
Und Hey, ich mag es! Nicht zu vergleichen mit dem Langnese Logo davor ....
jochengerhard
Spricht mich garnicht an. Ziemlich öde... genau wie Stuttgart.
Gast
irgendwie nervt mich der Zeilenabstand...
Gast
hm. ok zwei sprechblasen. wow.
calin
irgendwie geht die Diskussion in eine ganz andere Richtung als bei designtagebuch.de. Jedenfalls spannend.
flo
tendenziell spricht die region stuttgart entweder mit sich selbst, oder sie sagt immer zwei dinge gleichzeitig. bei der logik komme ich jedenfalls nicht ganz mit.
& viel und wieder so hochdeutsch g’schwätzt … tun die schwaben doch gar nicht so … i-D
generator
Mutabor war auch mal cooler!
Max
Wer ist eigentlich der Übeltäter des ersten Logos?
Das neue Logo ist zweifelsfrei sehr gelungen, formschöne Sprechblasen als Elemente einer Bildmarke zu verwenden ist einfach eine gute Idee. Ein kommunizierendes Logo – wunderbar!
joreck
"... formschöne Sprechblasen als Elemente einer Bildmarke zu verwenden ist einfach eine gute Idee."
Sprechblasen als Element einer Bildmarke als Idee zu bezeichnen halte ich schon für einen Witz. Vorallem wenn man bei Mutabor arbeitet, sollte einem da doch etwas originelleres einfallen.
Gast
Das Zeichen ist finde ich etwas sperrig und recht unflexibel einzusetzen. Aber für die Zwecke, die es erfüllen muss, reicht es denke ich allemal. Und liebe Leute eines wollen wir doch nicht vergessen: Es ist eine Million Mal besser als das, das vorher war!
ND!
Bei weitem cooler!!
Das die so ein Zeug raus geben, man man man!
Katrin
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin, da ist es alles etwas kantiger…
HD Schellnack
Kritisieren ist immer leicht, vor allem im Nachhinein. Sicher, Linz. Sicher, es sind gar keine Sprechblasen (da wird der Comic-Fan in mir natürlich auch irritiert, wenn etwas, was mehr nach Anführungszeichen aussieht, als Sprechblase durchgeht :-D). In den Details sind da mitunter Sachen drin, die schwer zu beurteilen kann - warum ist der Durchschuß bei «Region Stuttgart» so eng und und die Sprechblasen-Texte so weit? Wieso hängt der Claim so unmotiviert herum?
Aber egal egal - ansonsten ist das doch gemessen an dem ersten Entwurf und gemessen auch an dem, was in solchen Kontexten überhaupt erreichbar ist heutezutage, eine alles in allem solide Lösung, die vor allem genug Spielzeug enthält, um damit im Kampagnenkontext etwas Spaß zu haben.
Gemessen an 80% sonstigen Stadtmarketings ein gutes Ergebnis. Wer denkt, dass sehr viel mehr geht, muss es im Kontext von Politik und Stadtmarketing-Entscheidern erst einmal besser machen - wobei man hoffen kann, dass die sehr gute Jury-Besetzung geholfen hat, eine bessere Lösung zu finden.
Wir wissen doch alle nur zu gut, welche Kompromisse es in solchen Prozessen gibt, die auch nötig sind, und an denen oft gar keine Person schuld ist, sondern politische Befindlichkeiten und Sachzwänge, Entscheidergremien. Als Designer kann man da begleiten und verführen, argumentieren und auch mal pokern, aber wer hier als Kritiker eine 200%-Lösung erwartet, darf nicht übersehen, dass bei solchen Prozessen selbst die besten Agenturen mit 70%igen Ergebnissen bereits wirklich zufrieden sein müssen.
Und in dem Kontext ist das ein Ergebnis, das im Alltag durchaus tolle Ergebnisse bringen kann und sehr, sehr sympathische Kampagnen hergibt.
Gast
Je öfter ich mir das anschaue desto mehr habe ich das Gefühl, dass Mutabor hier mit 40% zufrieden sein musste.
Michael
Die Sprechblasen passen gut zu den schwäbischen Wutbürgern. Problem ist nur, dass man durch das verbale wüten nur seinen eigenen Frust bewältigt, nicht aber das Problem löst. So ist dieses Logo eben auch nur ein nettes Design und keine überzeugende Lösung. Leere Sprechblasen eben.
Michael
... und voll der unfreiwillige Siebzigerjahre-Look!
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