Es gibt wieder was neues von HVD Fonts: »The Subway Types«. Der Grundgedanke war, die typischen Tag-Styles der Graffiti Metropolen New York, Paris und Berlin als Fonts zu entwickeln. Shik (New York), Deon (Paris) und Etan (Berlin) taten sich zusammen, um den jeweiligen Tag-Style ihrer Stadt zu repräsentieren. Die Schriften wurden von Hannes von Döhren digitalisiert, gespaced, gekerned und programmiert.

Jeder Font beinhaltet 4 Alphabete (Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Kapitälchen und Schwungbuchstaben). Ausserdem enthält jeder Font Ligaturen, einige Besonderheiten wie Unterstriche und eine breite Sprachunterstützung. Mit der OpenType Technologie können alle diese Features sehr einfach verwendet werden.

Wir verlosen ab sofort eine Subway New York, eine Subway Paris und eine Subway Berlin. Schreibt einfach eine Email mit dem Betreff »The Subway Types« an verlosung@slanted.de. Die Verlosung endet am Freitag, den 30.10.2009, 12 Uhr. Wer an der Verlosung teilnimmt erklärt sich damit einverstanden, News von Slanted zu erhalten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer mehr über The Subway Types erfahren oder sie käuflich erwerben möchte, bitte hier klicken.

Jester

Boah, sehen die gruslig aus!

New York geht ja noch (obwohl es in NY bestimmt 10000 Jungs gibt, die besser taggen), aber Paris und Berlin sehen echt schlimm aus! Als hätte man die mit der Maus und dem Pinselwerkzeug in Microsoft Paint geschrieben! Da finde ich in Berlin in 30 Minuten zehn Typen die einen besseren Style haben. Da hätte Hannes von Döhren im Vorfeld lieber mal ein bißchen besser geforscht.

Arok

ich weiß gar nicht was du hast. Ich finde sie alle echt stylisch. New York ist die Beste, aber Berlin is auch heiss…

Gast

...mies. Und die sollen jetzt auch noch was kosten oder was?

Tagg-styles sind ma null Computerkompatibel... entweder selber machen oder derbe streetcred einbüßen yo.

Ums mit anderen Worten zu sagen... nen gutes Tagg braucht nen ordentlichen Flow, Größenkontraste in den Buchstaben und tighte Ligaturen und so...

JanOne

es ist schon ein ambitioniertes projekt, aber es widerspricht dem eigentlichen sinn des writing, nämlich einen »eigenen« style zu schaffen der immer ein wenig variiert da er NUR mit der freien hand gestaltet wird und so erst seinen reiz bekommt. man kann styles nicht in fonts zwängen, denn sie sind dadurch an zuviele technische parameter gebunden; trotz opentype.

bestenfalls kommt dabei was raus wie die zapfino für menschen die nicht selber mit der feder schreiben können oder schlichtweg keine ahnung von kalligrafie haben, doch wenn ich mir den »berlin-style« da oben angucke ist zumindest in der hinsicht schon was schiefgegangen. mit etwas ahnung sieht man das sofort...

wenn jemand wirklich digitalisierte graffitifonts braucht, soll er sich an handselecta wenden (http://www.handselecta.com/), die beschäftigen sich zumindest schon seit jahren damit und scheuen sich nicht davor handstyles von verschiedenen writern einer stadt zu digitalisieren, um so eine repräsentative schnittmenge zu ermitteln.

Shimun

War bestimmt viel Arbeit, den ganzen Kram so zu digitalisieren.
Aber ganz ehrlich, das kriegt wirklich fast jeder mit halbwegs typografischem Grundverständnis in Illustrator mit den Standard-Kalligrafiepinseln schöner hin.
Ich finde lediglich die Extras ein nettes Gimmick.

Was mir bei diesen Fonts immer völlig fehlt ist einerseits der analoge Touch...sprich kein hinausfaden der Buchstabenenden und andererseits die Verbindungen zwischen den Buchstaben, die eben individuell angepasst sein wollen.

Ich würde mich mehr über ne Rosewood 2.0 freuen...muss ich ehrlich sagen.

Gast

um den Kommentar. Schade um die Mühe. Wie verblendet muß man sein, wie wenig Formgefühl muß man haben, um solchen ungelenken Schwachsinn zu produzieren?!

Gast

also wenn das berlin sein soll, komm ich aus bergisch gladbach...
das projekt is eher n furz inne pfütze. aber sonst macht hannes gute schriften.

Gast

das berlin alphabet ist wahrscheinlich von esher...

Lisa

Ach kommt, Jungs. Die Fonts sind doch cool. Die Typetreatments sehen für mich auf jeden Fall nicht computergeneriert aus,... und das ist doch gerade die Schwierigkeit beim designen. Würde gerne mal sehen, was ihr so grafittimäßig zu bieten habt, Gäste:-)

Gast

kann ich mich nur anschliessen. ist schrott. wer will denn sowas gewinnen, geschweige denn noch geld dafür zahlen?

Gast

... na ja, wohl eher von einem kleinen 13-jährigen Schulhof-Posern, der gerade voll auf Graffiti abfährt! Woohaaa!

Nee ernsthaft, sind echt gruslige Teile. Wer sich schonmal mit Graffiti und Tags beschäftigt hat, sieht das auch. Der Sinn und die Notwendigkeit solcher Types ist wieder eine andere Frage.

Gast

der berlin "style" ist wirklich ne schande. unfassbar schlecht, sieht vielleicht nur nen geübtes auge.. aber wenn man sich schon damit auseinandersetzt und so ein projekt realisiert sollte man doch mitbekommen das sowas gar nicht geht.

Alexander

Ihr seid unwillkommene Gäste! Verkriecht euch wieder in eure Löcher. So viel Mut muss schon sein, einen Kommentar in seinem Namen abzugeben und sich nicht hinter dem beliebigen »Gast« zu verstecken.

Pam

Mannoman hier gehts ja ab wie auf´er Straße - uhh! Ey ihr seid ja echt ghetto - Pupertierende Halbstarke verstecken sich hinter Masken um ihr Halbwissen zu pushen.
Würde ja gern n Vergleich zwischen ungebetenen Gästen und der Sybway Types machen - das Problem is nur es hat nur eine Seite Style.

Sorry Jungs, nicht traurig sein aber um dizzen zu können muß man selbst ´n tighten STYLE haben!

Benni

Die erste Schrift in die Richtung die wirklich was taugt. Obs nun bessere Tagger gibt oder nicht oder ob die Stadt nun würdig vertreten wurde oder nicht ist doch völlig irrelevant.
Tatsache ist dass die Schriften geil eingesetzt werden können und aufgrund der Masse an Buchstaben auch Ergebnisse rauskommen, die nach was aussehn.

Und - Was gibts (ausser selbermachen, klar) denn für Alternativen im Bereich Schriften?

Hier das Tutorial, falls es bisher noch nicht entdeckt wurde:
http://issuu.com/hvdfonts/docs/subwaytypes

Boris

Die Gewinner sind:

Jörg Ortmanns, Aachen
Oliver Breuer, ?
Norbert Weber, Lauf an der Pegnitz

till1

die schriften sind nicht besonders spannend, aber im gegensatz zu vielen anderen graffitischriften unpeinlich. jan hat schon recht, grundsätzlich kann man das prinzip der handschrift digital nicht wirklich nachahmen, trotzdem funktioniert die schrift und ist sauber ausgebaut - das fehlt den anderen graffiti-schriften.

und in dieser ganze sellout-laberei steckt zwar schon ein funken wahrheit, aber - ohne euch zu kennen - die meisten gäste, die hier rumschreien, haben auch gerade erst ihr 100. bild hinter sich (wenn überhaupt) und könnten selbst kein besseres alphabet produzieren.
auch wenn ich es ungeeignet bis peinlich finde, graffitischrift als font einzusetzen, der graff-ist-strictly-underground-zug ist doch schon lange abgefahren.

Gast

aha. und warum schreiben dann hier einige als ›gast‹? man sollte bei diesem thema (styletags) nicht wirklich die anonymität aufheben wollen ;) den lauf durch die straßen und sieh auf anhieb 100 maler, welche bessere buchstaben hinbekommen. abgesehen davon, habt ihr recht: wer benötigt sowas? lasst die taggs auf der straße! ;)

G ast

thestereo

ich frag mich was daran so schlimm ist, wenn die leute hier als "gast" ihre kommentare abegeben. was würde denn passieren wenn ihr die namen zu den kommentaren hättet?
dann gäbs ein persönliches treffen und ordentlich beef, oder wie?

@pam: wieso muss man einen tighten style haben um jemanden zu kritisieren.. ich glaub das geht auch ohne.

Pam

an Thestereo: man kann als "Gast" gerne Kommentare abgeben und man kann auch kritisieren... aber ey was da an Kritik kam war lächerlich! und definitiv ohne Hintergrundwissen der Namenlosen-Poser-Gäste.

Geschmäcker sind verschieden und man kann darüber streiten was digitalisiert werden sollte und was nicht - aber nachdem WAS alles schon digitaliesiert wurde is das ´n Font der Style hat - vor und erst recht nachdem ich das Tutorial gesehen habe! Unter vielen guten und schlechten Graffitifonts is das ein Font der funktioniert.

So und daher noch abschließend:war´s nicht viel netter mich mit Namen anzusprechen als mit "GAST" der dies oder jenes sagte? Genau. Ich weiß nicht wo bei dir der "Style" liegt aber bei mir is das der Horizont den jemand hat und auf was für eine Art und Weise man sich mitteilt.

thestereo

da du die gäste ja nicht kennst, kannst du auch nicht sagen, dass sie poser sind.
graffiti und streetart sind total überbewertet!

Gast

die Galerien sind die Schienen!

Gast

alle gut am haten hier.
tagschriften sind generell eher für leute die nix mit graffiti zu tun haben und sich irgendwie oberflächlich dem "look" dieser szene bedienen wollen. technisch muss ich aber sagen stehen diese tagfonts vorhandenen in nichts nach.

Gast

geil, sieht man mal wieder wie viele graffitiatzen heute kommerztypo machen.

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