TGM News #26 / TGM meets Slanted

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Mit dem Vortrag von Markus Schröppel begeben wir uns auf die Spuren der Schwarm-Intuition und beim upDATE der Hersteller und Produktioner enthüllen wir die nachtragenden Seiten von Papier. Im Spezialistenseminar »FontLab beißt nicht« wagen wir einen tiefen Blick ins Innenleben von digitalem Buchstabenmaterial, während wir in einem anderen Seminar den Spieß einmal umdrehen: »Produktion inspiriert Gestaltung«. Und auf der Editorial Design Konferenz #qved 2014 lernen wir die Ideen, Visionen und Haltungen von Magazinmachern und ihren Ausdruck im Design kennen. 

Dies und vieles mehr im Februar und März 2014 bei der Typographischen Gesellschaft München (tgm).


 
Vortrag von Prof. Markus Schröppel
Auf den Spuren der Schwarm-Intuition
Orientierung im öffentlichen Raum

Ob in lappländischen Hörsälen, Berliner Parks oder auf internationalen Flughäfen … wenn Markus Schröppel gestaltet, geht es eigentlich immer um Wege. Unterwegs zu zukünftigen Positionen, raus aus undurchdachter Verwirrung, inhaltlich wie geografisch. Klassisch, interaktiv oder mehrdimensional – in der ganzen Bandbreite vom Magazin über Corporate Design bis hin zur Schriftentwicklung. Aber allerspätestens beim Leitsystem geht es um den (roten) Standpunkt: Sie befinden sich hier. Doch häufig sucht der »Nutzer« den gleichfarbigen Faden, der ihn an sein Ziel bringen soll, vergeblich. Um diesen Zuständen Abhilfe zu schaffen, gestaltet Schröppel Informationen, strukturiert Kommunikation, stiftet Orientierung – und damit Sinn.

Wann?
18. Februar 2014

19.30 bis 21 Uhr

Wo?

Gasteig, Black Box

Rosenheimer Straße
5
81667 München

Detaillierte Infos zum Vortrag gibt es hier

 
upDATE #2

Das Treffen der Hersteller und Produktioner

Papier ist nicht geduldig! Entgegen des landläufigen Sprichworts ist es außerordentlich nachtragend. Das komplexe Zusammenspiel von chemischen und physischen Prozessen, Bedruckstoff und Farbe, Mensch und Maschine in den sich immer weiter entwickelnden Druckverfahren ist Thema von »upDATE«. Einmal im Jahr treffen sich Hersteller und Produktioner zum Gedankenaustausch, zur gegenseitigen Inspiration und Diskussion.

Wann?
30. Januar 2014
18 bis 22 Uhr

Wo?

Konferenzraum im Neubau der 2H GmbH & Co. KG – Igepa group

Dieselstraße 16

85748 Garching

Detaillierte Infos und Anmeldung hier

 
Spezialistenseminar: FontLab beißt nicht
Tiefblick in die Schrifttechnologie
Von und mit Oliver Linke, Gestalter, Type-Designer und Dozent an der Designschule München

Wie ist das denn jetzt eigentlich mit diesen OpenType-Schriften? Was können diese Fonts wirklich, wie funktionieren sie, und wie lassen sich die neuen Funktionalitäten sinnvoll einsetzen oder gar anpassen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Gestalter immer häufiger – Schrifttechnologie wird zur Geheimwissenschaft.
Wer aber Typografie von höchster Qualität auf aktuellem Stand der Technik produzieren will, muss einen tiefen Blick ins Innenleben seines digitalen Buchstabenmaterials wagen und gegebenenfalls auch mal eingreifen können. Genau dies steht auf der Grundlage von FontLab Studio im Mittelpunkt des Seminars.

Wer?
Alle, die Schriften sinnvoll modifizieren oder – durch einen tieferen Einblick in die Schriftanatomie – ihre Typografie verbessern wollen. Um entsprechend weit in die technischen Raffinessen vorstoßen zu können, werden typografische Grundlagen sowie Grundkenntnisse in FontLab, wie sie etwa im Seminar »Heut’ mach ich mal ’ne Schrift! – Type Design für Einsteiger« behandelt wurden, vorausgesetzt. 

Wann?
1. Februar 2014 
10 bis 18 Uhr

Wo?
Mediadesign Hochschule

(U-Bahn: U2 Karl-Preis-Platz)

Claudius-Keller-Straße 7

81669München

Detaillierte Infos und Anmeldung gibt es hier

 
Seminar: Produktion inspiriert Gestaltung
Von und mit Katja Knahn, Produktionerin an der Schnittstelle zwischen Kreation und Druckerei, und Sylvia Lerch, Material- und Produktionsspezialistin

Die Wünsche und Ansprüche an die neue Kampagne sind hoch, das Budget dagegen klein. Diese Konstellation hat schon manchen kühnen Entwurf früh wieder sterben lassen.
Keine Angst vor ausgefallenen Ideen! Dieses Seminar zeigt, dass kreative Konzeption und Produktion nicht am Budget scheitern müssen – und wie Sie Produktion und Gestaltung kreativ miteinander verbinden können.

Wer?
Gestalter, Hersteller, Marketingverantwortliche

Wann?
2. Februar 2014
10 bis 16 Uhr

Wo?
Sylvia Lerch Material und Produktion

Fallstraße 9

81369 München

Detaillierte Infos gibt es hier.  

 
Seminar: Automatisierung mit JavaScript
Skripting in InDesign
Mit Gregor Fellenz – Mediengestalter, Lehrbeauftragter und Autor

InDesign ist das tägliche Handwerkszeug zur professionellen Gestaltung und Produktion von Druckerzeugnissen. Viele Routinearbeiten, die in der Ausführung Zeit und Nerven kosten, können von Skripten übernommen werden. Dafür wird die Skriptsprache JavaScript verwendet, das zusammen mit dem InDesign-Objektmodell in diesem Seminar an Beispielen vorgestellt und erklärt wird. Die Skripte werden Seminar direkt von den Teilnehmern programmiert und orientieren sich an der Praxis – vieles kann direkt eingesetzt werden.

Wer?
InDesign-Power-User, Mediengestalter, Hersteller, Grafiker und Medieninformatiker. Solide InDesign- Grundkenntnisse sind notwendig. Programmierkenntnisse hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Wann?
15. bis 16. Februar 2014
10 bis 17 Uhr

Wo?
Halle 27, KOCHAN & PARTNER

Hirschgartenallee 27 Rgb.

80639 München

Detaillierte Infos gibt es hier.  

 
Seminar mit Workshop: Schriftgestaltung mit Glyphs
Eigene Schriften am Computer entwerfen
Von und mit dem Schriftgestalter Rainer Scheichelbauer

Mit »Glyphs« wird hochwertige digitale Schriftproduktion so einfach und günstig wie nie zuvor. Der clevere und zugleich simple Ansatz des Programms erlaubt es, ohne große Vorkenntnisse neue Schrifttypen zu zeichnen und existierende Schriften zu verändern.
Im Seminar mit Workshop-Elementen beginnen die Teilnehmer eine Schrift und lernen dabei en passant die wichtigsten Funktionen der Software kennen.
»Glyphs« ist auch für erfahrene Schriftgestalter interessant. Denn viele Schwierigkeiten tauchen durch die andere Herangehensweise im Vergleich zu anderen Programmen gar nicht erst auf.
Das Seminar vermittelt außerdem viele Anregungen und wertvolle Tipps, wie sich bessere Ergebnisse mit weniger Aufwand erzielen lassen.

Wer?
Sowohl Einsteiger ohne Vorkenntnisse als auch Umsteiger mit Vorkenntnissen in anderen Programmen.

Wann?
15. März 2014
9 bis 17 Uhr

Wo?
Designschule München

Eingang West (Wallstraße)

Sendlinger-Tor-Platz 14

80331 München

Detaillierte Infos gibt es hier

  

Abendkurs: Social Media – Märkte sind Gespräche

1. Abend: Beziehungen gestalten

Über 80 % der Internetnutzer und 47 % der Unternehmen sind in Social Media aktiv. Am ersten Abend werden die relevanten Tools und führenden Netzwerke vorgestellt. So erhalten Kreative, Marketing- und Kommunikationsverantwortliche profunde Einblicke und Argumente, ob und welches Engagement in Social Media eine strategische Option für ihr Unternehmen ist bzw. welche Aspekte sie in der Beratungsarbeit für ihre Kunden nutzen können.

Anhand von Best Practices erfahren die Teilnehmer, wie sie ihr Unternehmen in Social Media aufstellen können, welche Plattformen und Kanäle von Bedeutung sind und wie Social Media strategisch im Unternehmen und bei Kunden verankern werden können.

Wer?
Freiberufler, Freelancer, Selbstständige sowie Marketing- und Kommunikationsverantwortliche aus Agenturen und Unternehmen

Wann?
12. März 2014
17 bis 20 Uhr

Wo?
Halle 27, KOCHAN & PARTNER

Hirschgartenallee 27 Rgb.

80639 München

Jeweils als Einzel- oder als Gesamtkurs buchbar.

 

2. Kunstdonnerstag: Michael Lukas
Der Mann hinter den Bildern des tgm-Programms

Das orthogonale System topographischer Karten dient im künstlerischen Werk von Michael Lukas als strukturelles Werkzeug einer sich stetig fortschreibenden Darstellung unserer Welt. Das Vermessen und Codieren realer oder mentaler Landschaften und ihrer mitunter nicht sichtbaren oder messbaren Daten erfolgt unter dem Aspekt der Lesbarkeit. Nach Peter Brüning ist die Kartographie die letzte voll funktionierende Sprache der Malerei, gekennzeichnet durch Polyperspektivität, den Maßstab und die Verschaltung von Bild und Text. Wie die Kartographie so operiert auch Michael Lukas mit graphischen und malerischen Darstellungstechniken und schafft über Topographien, Orte und Räume inhaltliche Aussagen, die zu deren Verständnis beitragen und dem Betrachter seiner Bildwelten Informationen zur Orientierung in einer »terra incognita« geben. Kontinente werden fragmentiert, Wolken und Blendpunkte schieben sich in mannigfaltige Bildräume. Zahlreiche Tableaus manifestieren unvorhergesehene Bilder. Die künstlerische Landvermessung wird bei Michael Lukas zum erweiterten Begriff der klassischen Landschaftsmalerei.

Wann?
13. März 2014
19 bis 21 Uhr

Wo?
Atelier Michael Lukas
Rückgebäude 2. OG / Raum 2.6

Streitfeldstraße 33

81673 München

Detaillierte Infos und Anmeldung gibt es hier

 

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