TJ Evolette A / Neue Schrift von Timo Titzmann und Jakob Runge – mit druckfrischem Specimen

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»TJ Evolette A« ist eine experimentelle und elegante Versalschrift, die von Timo Titzmann und Jakob Runge im Frühjahr 2011 konstruiert und gestaltet wurde und ab sofort erhältlich ist. Die Schrift zeichnet sich durch zwei zusätzlich integrierte, extravagante Varianten an Alternativzeichen für das gesamte Alphabet sowie überraschend gestaltete Sonderzeichen aus.

»Die schlichte Linear-Antiquar mit humanistischen Proportionen eröffnet gute Kombinationsmöglichkeiten zwischen dem normalen Alphabet der ›TJ Evolette A‹ und den beiden alternativen Alphabeten – eine Interpretation des Art Déco gemixt mit den gradlinigen Formen historischer Runenschriften. Durch die Zeichenmischung werden ungewohnte und extrovertierte Kreationen im Editorial Design und der Plakatgestaltung ermöglicht.«, so die Gestalter.

Die Schrift umfasst sieben dicht abgestufte Schnitte (von Hairline bis Bold), um in der Gestaltung alle Optionen offen zu lassen. Unterstützt werden die gängigen Zeichensätze von Mittel-, Ost- und West-Europa. Durch OpenType Features sind alle über 400 Zeichen optimal nutzbar. Ein Schnitt der »TJ Evolette A« ist für nicht-kommerzielle Benutzung und Test-Zwecke frei verfügbar. Zudem ist die komplette Schriftfamilie in studentischen Projekten kostenlos nutzbar.

Für die ersten 50 Käufer die 2 oder mehr Schnitte bei MyFonts kaufen gibt es noch ein druckfrisches Specimen dazu. Das Schrift-Muster, gedruckt im einfarbigen Offset, besteht aus einem 59,4 × 84,1 cm großen Poster, das sich zu einem DIN A 4 großen Booklet zusammen falten lässt. Alternativ zum Kauf der Schrift könnte eine kurze eMail mit deiner Adresse und einem unmoralischen Angebot an tj{at}26plus-zeichen.de deinen Briefkasten erfreuen.

Weitere Infromation zur Schrift und dem Gestaltungsprozess unter www.evolette.26plus-zeichen.de, erhältlich bei MyFonts und YouWorkForThem.

Gast

sos

supergeil!
riesenkompliment

Maik Larsson

Die Schrift an sich finde ich jetzt nicht so besonders. Ist halt das was alle grade machen.. Aber die Präsentation ist super.

TypeMates

@Maik Larsson: Da hast du definitiv recht.
Das Konzept zur Schrift basiert auch auf dem schlichten gemeinsamen Nenner lass mal was schickes machen – also viel auf formalem Rumstylen. Dennoch braucht es dann jede Menge Arbeit, Zeit und Kreativität den Font tatsächlich marktreif zu gestalten und die ganzen Medien drumherum zu erstellen — und das, das machen zur Zeit nicht alle ;-)

Maik Larsson

@Jakob:
Formales rumstylen triffts. :)
Naja, ma sieht jedenfalls, dass die Typen was können.

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