Fußball ist immer noch wichtig! Fundort: Hauptstraße, Berlin Schöneberg. Wird wahrscheinlich nicht das Motto der Typo 2007, und ich weiß auch nicht, wer sich hinter "wasted german youth" (meine hab ich bereits verschwendet) verbirgt – aber ansonsten: effektive typo guerilla.
(von Hans Schumacher)
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CHR15
interessant in diesem kontext ist die umsatzsteigerung von fromms kondomen von über 35% …
formlos
> www.wasted-german-youth.com
( Wenns waer, wobeis so schwer gar nicht gewesen waer. :)
formlos
Aja, Und Wasted German Youth = Paul Snowden.
hans schumacher
never mind the bollocks... also wirklich, ich geh in Rente. Alternativ zur nächsten Typo im used and abused line t-shirt, ruffed and washed. thank you, formlos.
sandrita
haha, die website der verschwendeten jugend, erster satz:
wasted german youth pays respect to the german language...
ja dann schwätzt doch au deutsch, heimatland!
schade, sind nur hardcorepunks (so bezeichnen sie sich selbst) und ich dachte, es steckt ein intelligenteres stickercollectiv dahinter.
sie haben sogar ein fashion imperium, shirts kosten läppische 45–150 euro. man man man: höhenflug... gibts sogar in schwarz rot gold..
:D
Shimun
Erinnert mich an ne Aktion die in ner Nachbarstadt mal lief.
Da haben ein paar Jungs bei nem "Schlecker"-Drogeriemarkt
Über all wo "SCHLECKER" stand ein "AR" davor geklebt.
Nicht sehr geistreich, aber tierisch lustig ;)
onreact.com
Also Paul Snowden ist zwar kein prototypischer Adbuster, ihm Intelligenz abzusprechen zeugt seinerseits von mangelnder. Einfach mal seine Projekte durchblättern. Einer der wenigen nonkonformen grafischen Künstler die ihren Lebensunterhalt nicht durch Anbiederung verdienen.
bunti
the rebel sell! schöner kommentar hierzu im sum1 blog. :p
hans schumacher
Naja, Danke, bunti, für den schönen Kommentar. Ist ja toll, das das Thema solche Kreise zieht.
Zitat Anfang:
Wasted German Youth
weitersagen sehen denken
Ach, Guerilla Marketing kann so einfach sein. In dem Fall gönne ich es aber dem Urheber, Paul Snowden, der es mal wieder geschafft hat die Balance zu behalten beim Drahtseiltanz zwischen Integrität und Kommerz.
Zwar bewirbt er mit Wasted German Youth lediglich seine trashige Modekollektion für Fashion Victims, beschmutzt aber erfolgreich das Image von Adidas, dem deutschen Sweatshop-Produzenten und verweist nicht zuletzt auf die grassierende (Zwangs)-Prostitution zur WM.
...
Zitat Ende.
Am Guerilla Marketing von Paul Snowden gefällt mir eigentlich nur noch die Effektivität, mit der mittels Typokenntnissen (welche Schrift ist das eigentlich; Helvetica kompakt?) und simpler Technologie (Din A3 Kopie schwarz/weiss) eine etwas nervig verallgemeinernde Kampagne, die auf street credibility macht, entstellt wurde.
Das "Fuck" ist ja, wie CHR15 oben schon gesagt hat, gerade in punkto unterlassener Aktivitäten während der WM ganz lustig, aber erscheint jetzt in punkto Adbusting gar nicht mehr so naheliegend.
Vorschlag: "We came to suck" (SUCK) wäre vielleicht besser gewesen. Könnte man als direkten Kommentar auf den Absender (Adidas) der Kampagne verstehen. Unter dem Motto Hardcorepunks zeigen Adidas den Stinkefinger! (Dann allerdings den Hinweis auf "wasted german youth" weglassen. Könnte das Image der trashigen Modekollektion beschmutzen)
INKTRAP
danke hans - das war auf den punkt.
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