Es ist bald soweit: Vom 6. bis 8. April finden in Berlin zum zweiten Mal die TYPO Labs 2017 statt. Das Gipfeltreffen der Font-Industrie lädt ein zu drei Tagen interessanter Gespräche und Workshops, in denen Schrifthäuser und Font-Ingenieure im Kulturquartier Silent Green (Wedding) neue Technologien, Tools und Strategien diskutieren, um die Darstellung oder das Bearbeiten von Texten am Bildschirm weiter zu verbessern. Das vielseitige Programm steht bereits fest und wer noch kein Ticket hat, kann bei TYPO Talks noch fündig werden.

Wann?
6. bis 8. April 2017

Wo?
Forum Factory
Besselstr. 13
10969 Berlin
Germany

Anmeldung und Ticketpreise
Labs Ticket 415,31 Euro inkl. VAT
Labs Gruppenticket  (min. 3) 396,27 Euro inkl. VAT
Labs Studententicket 178,00 Euro inkl. VAT
Mehr Informationen findet ihr hier und die Tickets hier.

Twitter (@TYPO_Labs)
typotalks.com/labs
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TYPO Labs 2017: Gipfeltreffen der Font-Industrie:

Vom 6. bis 8. April findet in Berlin zum zweiten Mal die TYPO Labs-Konferenz statt, veranstaltet von Monotype. Inzwischen ist das Programm komplett. An drei Tagen diskutieren Schrifthäuser und Font-Ingenieure im Kulturquartier Silent Green (Wedding) neue Technologien, Tools und Strategien, um die Darstellung oder das Bearbeiten von Texten am Bildschirm weiter zu verbessern.

Unter der Devise »New Dimensions in Type Engineering« bringt die international ausgerichtete Konferenz erneut führende Ingenieure und Praktiker der Font-Industrie, OS-Entwickler und Programmierer zusammen. Neben Vorträgen und Präsentationen erwarten die rund 250 Besucher der TYPO Labs zwei Podiumsdiskussionen, mehrere Workshops und Technik-Sessions. Nebenräume im Weddinger Kulturquartier, eine Bar, das Café und ein abendliches Get-together bieten ausreichend Gelegenheit zum Networken und Austausch.

Nachdem im Herbst letzten Jahres mit OpenType Variations ein neues Font-Format vorgestellt wurde, diskutieren Insider die Markteinführung dieser Technik. Unter dem Titel »Business Opportunities And Challenges In Bringing Variable OpenType Fonts To The Market« wird diese Debatte am Eröffnungstag ab 18 Uhr öffentlich fortgesetzt. Namhafte Experten, darunter Matthew Rechs, Direktor und General Manager bei Adobe Typekit, der Font Bureau-Gründer David Berlow, sowie Ivo Gabrowitsch, Direktor E-Commerce Marketing bei Monotype und Alexandra Korolkova, Art Director bei ParaType, erörtern vor und mit den Gästen, welche Argumente für den Erfolg der neuen OpenType Technologie ins Feld gebracht werden sollten. Moderator ist der angesehene Industrie-ExperteAdam Twardoch, Director of Products bei FontLab.

Am Samstag ab 18 Uhr beschäftigt sich eine prominente Runde unter dem Titel »Liberating Digital Type From The Metal Rectangle« mit der Frage, ob die Metriken aus den Zeiten des Bleisatzes heute noch eine Daseinsberechtigung haben. Angeregt hat dies der holländische Type-Designer Just van Rossum, der die Diskussion auch moderiert. Mit seiner Vision »In einer perfekten Type Welt gibt es kein Kerning mehr« lockte er internationale Querdenker auf die Bühne, unter anderem die Font-Entwicklerin Bianca Berning (Dalton Maag), Victor Gaultney (Senior Type Designer bei SIL International), John Hudson (Tiro Typeworks), Rob McKaughan (Microsoft), Toshi Omagari (Monotype) und die iranische Designerin Sahar Afshar.

Praktische Tipps für den Berufsalltag liefert der Workshop »Stop Clicking: An Introduction To Shell Scripting«. Die Mitbegründerin der US-amerikanischen Process Type Foundry, Nicole Dotin, stellt ihre meist benutzten Unix-Programmzeilen vor, mit denen sich wiederkehrende Font-Produktions-Prozesse automatisieren lassen. »Prepairing, Creating, Profiling and Modifying Variable Fonts« heißt es am gleichen Tag, wenn Type Designer Frank E. Blokland und Software-Entwickler Jürgen Willrodt eine Session für Freunde der DTL FontMaster-Tools veranstalten. 
Weitere Höhepunkte auf der TYPO Labs-Bühne sind der Auftritt von Dan Rhatigan (Adobe) sowie Peter Constable und Rob McKaughan (beide Microsoft). Nachdem die Software- und OS-Hersteller Apple, Adobe, Microsoft und Google im Herbst letzten Jahres den OpenType-Variable-Font-Standard abgesegnet haben, wartet das Publikum auf erste Implementationen bzw. wie die Office- und Grafik-Programme die neue Font-Technik nutzen.
 

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