Im bunten Hawaihemd erklärte Mr. Bingo dem Typopublikum heute in der grossen Hall wie man die Öffentlichkeit dazu bringt die eigene Idee zu finanzieren. Wie man erahnen kann, spielte er als kleines Kind gerne Bingo, malte schon als 8-jähriger Comics und war schon immer gut darin humorvolle und provokative Dinge zu zeichnen.

"My Existence is simple, I serve to entertain and amuse", erklärt er.

Seine Leidenschaft für Vintage-Postkarten brachte ihn auf die Idee der HATE MAILS. Das Projekt startete er im Jahr 2011, als er auf twitter bekannt gab demjenigen eine Postkarte zuzusenden, der als erstes offensiv reagiert. Er liebt die provokative Interaktion in der digitalen Kommunikation. Schon nach 3 Tage und 1088 versendeten Hassgrüssen wurde er von Anfragen überrannt und musste einen neuen Weg finden sein Projekt fortzuführen. So leicht wollte er nicht aufgeben und entschied sich für die Plattform kickstarter. Er drehte mit viel Fleiß und Engagement ein sehr gelungenes Rap-Video und 
rekrutierte eine Gangster Crew, übte sich im Posen und dichtete zwei Wochen lang Rap-Reime. 

Was er außer rappen sonst noch aus dem Projekt gelernt hat: Wenn man etwas nicht gut findet oder einem etwas nicht gefällt, sei es Musik oder Kunst, sollte man es definitv selbst versuchen, ob man es nicht besser kann.

Seinen sehr charmanten und lustigen Vortrag beendet er mit dem Aufruf: »Make art for peoples, not for companies!«

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