Typografische Freiheit fürs Web / WebFonts bei Fontshop und Linotype

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Bereits im Februar hatte ich über die Web-FontFonts von Fontshop International berichtet. Mittlerweile gibt es die ersten Webseiten, die sich der neuen Technik bedienen und ihre Hausschriften auch für ihren Webauftritt nutzen (z.B. Edenspiekermann www.edenspiekermann.com).

Aber nicht nur FontShop arbeitet an der Gestaltungsfreiheit fürs Internet. Bei Linotype hat man sogar die Möglichkeit, den neuen Webfonts-Service kostenlos zu testen. »Nur drei Arbeitsschritte machen den Traum jedes Webdesigners wahr: mit über 2.000 Webfonts von Linotype, Monotype, ITC und vielen anderen Herstellern können Websites ab sofort individueller, bunter, spannender und einfach schöner gestaltet werden, als es jemals zuvor möglich war. Berühmte Schriftenklassiker wie Frutiger®, Helvetica® oder Univers® machen Ihre Website ebenso einzigartig wie Fonts von jungen, innovativen Designern. Mit einer Auswahl von multilingualen Schriften können Sie problemlos in über 40 Sprachen auf Ihrer Website kommunizieren. Sie gestalten, wir kümmern uns um den Rest. Profitieren Sie von grenzenlosen Design-Möglichkeiten und probieren Sie unseren Webfonts-Service am besten gleich aus!«

Bei soviel Auswahl kann man gespannt sein, wie sich die »Online-Optik« in den nächsten Wochen und Monaten ändern wird.

BERLIN, 11. Mai 2010 – Ein für Webdesigner lang ersehnter Schritt erlaubt freies typografisches Gestalten im Internet. Dies ermöglicht Unternehmen und Marken künftig einen medienübergreifenden visuellen Auftritt. Edenspiekermann testet die neue Freiheit am eigenen Leib. Ab sofort erscheint die Homepage in der Hausschrift ESPI Sans & Slab.

Endlich sind Webdesigner nicht mehr auf die gängigen Systemschriften wie Times und Areal angewiesen, die auf allen Rechnern installiert sind. Auch typografische Notlösungen, realisiert über Flash- oder andere Technik, gehören der Vergangenheit an. Die neue typografische Gestaltungsfreiheit ist für Designer genauso wichtig wie für Unternehmen und Marken, die sich künftig auch im Internet differenzieren möchten. Edenspiekermann plant, seinen Auftraggebern die neue Dienstleistung bald anbieten zu können.

Große Schriftanbieter wie FSI FontShop International haben bereits seit Februar eine Auswahl von Schriften im Angebot, die für den Gebrauch im Web konzipiert sind. Die sogenannten Webfonts werden in 2 Formaten geliefert: EOT (Embedded OpenType Format) und WOFF (Web Open Format Fonts). Das relativ neue WOFF-Format wird leider noch nicht von allen Browsern unterstützt. Deshalb hat Edenspiekermann die eigene Hausschrift beim Webfont-Service Typekit eingemietet. Dort werden auch Browser-Varianten unterstützt, die das WOFF-Format noch nicht verarbeiten können.

Mehr Informationen:
www.edenspiekermann.com
wwwt.typekit.com

Alex

Den Ladezeiten sind Webfonts leider augenscheinlich nicht förderlich. Zumindest ist die Enden-Spiekermann Seite in der Reaktionszeit doch sehr lahm. Wenn es dann tatsächlich am Einbetten der Schriften liegt, finde ich das einen großen Nachteil und würde von Fall zu Fall doch überlegen was Vorfahrt hat - Corporate Design oder Performance. Warten sucks!

Gast

Wenn man sich anguckt was man für einen Zirkus abwicklen muss um die Fonts zu nutzen...

Nein Danke!

sebber

Wow, danke Linotype. Endlich kann ich auf meiner Seite Helvetica benutzen.

Da greift mal wieder Fontshops Hypemaschinerie. Was hier als Innovation verkauft wird kann Typotheque schon lange.

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