Über den Umgang mit E-Mails / Beim Verlag Hermann Schmidt Mainz erschienen

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Ein Büchlein gegen die Verblödung der Menschheit durch E-Mails: der Scholz & Friends E-Mail-Knigge. Es enthält sowohl humorvolle als auch ernst gemeinte Knigge für die Online-Kommunikation sowie Tipps, was man beachten sollte, damit »E-Mail für Dich« noch Freude macht.

An der folgenden Regel ist auf jeden Fall »etwas dran«:


(Regel 7: MEHR REDEN, WENIGER E-MAILS.)

oder direkt beim Verlag Hermann Schmidt Mainz.

sascha.timplan

Wow.
Das wird doch mal glatt bestellt und Regel 7 hat mich jetzt schon überzeugt. Vielleicht könnte man sich gleich auch einen Knigge für Blogkommentare setzen. Dieses Problem wird ja leider auch immer größer.

Bernie

Ja klar, Scholz und Friends, dass ausgerechnet Ihr mit einem Machwerk über "den sinnvollen Umgang mit E-Mailkommunikation" herauskommt, wundert mich überhaupt nicht.

Denn wenn Wortverdreher und Propagandakasper wie Ihr, die nicht unbedingt an einem verhunzten Satzbild sondern eher an einem substanz- wie wahrheitswidrigen Inhalt leiden, unsereins die E-Welt erklären wollt, kommt mir das vor, als ob mir Papst Ratzinger seine Lebensweisheiten zum konstruktiven Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen vermitteln wolle.
Und das meine lieben Pappenkleberschnüffler, ist stilloser als morgens die BILD aufzublättern. Denn die meinen es wirklich nicht ernst.

In Berniedicto veritas, in puro formato. Amen.

Gast

bei scholz und friends läuft die Kommunikation sicherlich nur im Notfall über e-mails — der Chef erinnert sich dann auch immer ganz gerne an das was ihm die Angestellte vor zwei Wochen nach dem Montagsmeeting gesagt hat ...

...

...

... sicherlich ein schönes Weihnachtsgeschenk für Kunden

Stephan

Ich finde den verwitterteb Hintergrund in den obigen Bildern allemal interessanter als das Büchlein. Aber es ist auch kein Wunder, wenn in einer Zeit, in der das selbstständige Denken verpönt und das Achten von unsinnigen Regeln, Bestimmungen und Leitfäden kultiviert wird, solche Büchlein ihre Existenzberechtigung einfordern. So wie viele ihren unfähigen Sinn für Qualität mit dem Satz "Alles aus einer Hand" markieren, so markieren die Knigges und "10 goldenen Regeln des ..."-Werke jene Bequemlichkeit, des nicht nachdenken wollens. Geistige Lämmer.

Warum sind die Rechenaufgaben immer so einfach. Das Ausmultiplizieren einer Binomischen Formel wäre doch mal eine echte Herausforderung :-)

Ruedi

Jesses, Bernie, Du weißt ja anscheinend ganz genau, wie die Welt geht, was?
Die E-Welt, jedenfalls. Na dann träum mal schön weiter. Du solltest Dich aber nicht wundern, wenn Du irgendwann mal den Kopf hebst und feststellst, dass da richtige Menschen aus Fleisch und Blut rumlaufen, die im Gegensatz zu Dir nicht in der virtuellen Realität versunken sind.

Schöne Zeit noch bis dahin!

Bernie

Mensch Ruedi, bist Du denn der Autor?

Bernie

Ach und noch was, Ruedi Whoever and Whatever,

wenn ein Marketingimperium, straff durchorganisiert, von der bei Richies für 300 Euronen gefönten Haarlocke bis runter in die lackierten Zehenspitzen halbnackt drapierter Praktikantinnensklaven, meint, die Umwelt mit ein paar „gutgemeinten“ Allgemeinplätzen verschaukeln zu müssen, ist mir das nunmal ein paar Textzeilen wert.

Es scheint ja wirklich gerade in zu sein, der durch Cannes Rolle, ADC Nägel und Bundesdesignverdienstorden vernebelten Designermeute, die ja – wie eigentlich richtig bemerkt, doch falsch umgesetzt – ihre gesamte „Communication“ irgendwo zwischen XING, Facebook, Twitter, MySpace und Google hin-und-herpasted, bis die Server qualmen, ein paar Worte zur Mässigung in den Weg zu legen, in der Hoffnung sie mögen stolpern und sich Schnabel sowie Tippfinger brechen.

Aber Ruedi, es ist immer das gleiche Sujet: Ein paar Regeln, ein paar Illustrationen aus dem Barock oder Rokoko oder wo auch immer, schön eingebunden, bei einem renommierten Druckhaus (das milde lächelnd Danke für den Scheck sagt) gedruckt und im Internet, Home of E-Mail(!), gehyped. Es langweilt. Und ernstnehmen kann man so eine Posse schonmal gar nicht mehr.

Besonders wenn man weiss, dass im Rokoko gehurt, gekokst und gesoffen wurde.

In dem Sinne.

sash

Bernie, du solltest mal zum Doc auf die Couch, um ein wenig Druck abzulassen:-)

Bernie

That's right, dear Sash. Auf der Couch ist's lustiger als davor. Doch sag mal, was meinst Du mit "Druck ablassen"? Einen runterholen?

Gast

Binomische Fomel kann doch jeder Hauptschüler. Und für "höher Mathe." gilt Gauß und Gauß und nochmal Gauß. Nur bei halben Ableitungen muss man etwas denken.

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