Bei jeder Ausgabe des Dudens hat sich die deutsche Sprache um viele Worte erweitert, denn, wie wir wissen, wächst sie ständig. Was aber bei vielen in Vergessenheit gerät, wird durch Nicole Landkammers Bachelorarbeit an der Muthesius Kunsthochschule Kiel wieder ans Licht getragen:
Viele Worte unserer Sprache verschwinden, weil sie keinen Gebrauch mehr haben. So nimmt sich die Bachelorarbeit »Sterbenswörtchen« ihrer an und zeigt viele fast vergessene Worte, dazu deren Herkunft und Bedeutung. Die von Nicole Landkammer genannten »Kostbarkeiten« sind in der Fleischmann gesetzt, deren Ligaturen das ganze Buch beleben, im Kontrast zur Quadraat, die hier den Job der sachlichen Information, wie der Seitenzahl oder der Synonyme übernimmt. Landkammers Arbeit richtet sich an Menschen, die sich für Sprache begeistern und sich an den kleinen Finessen der Namensgebung erfreuen können.





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formschub
Wie – kein Sterbenswörtchen über eine ISBN? Bezugsquelle? Erscheinungsdatum? Preis? Ich würde es kaufen, liebe Verleger!
Gast
Sehr chic.
Gibts da zufällig irgendwo einen PDF Download? Wirds verlegt werden vielleicht?
Klax
und das war erst das Gesellenstück!
Gast
http://www.slanted.de/eintrag/deutsch-anglizismus-und-konsequenz
Katrin
toll!
Nicole
Dankeschön.
Ich werde wohl eine kleine Auflage drucken lassen.
Bei Interesse schreibt mir einfach eine E-Mail an nl@landkammer.org.
Carsten
sieht super aus, würde es auch gerne beziehen…
Micha
Ist wirklich schön geworden…
Sharif
Sehr schön. Obwohl ich Ligaturen überhaupt nicht mag. Die «fl»-Ligatur in Pflastertreter sieht für mich aus wie ein kyrillischer Buchstabe, oder ein Zwiebelfisch-«A».
Egal: Tolle Idee und schön gemacht. Ich will auch ein Exemplar! («Kinder die was wollen, kriegen auf die Bollen!»)
Timo H.
Hallo Nicole,
ich wollte dir auch noch einmal gratulieren. Ist wirklich schön geworden.
In der Ausstellung konnte ich das gute Stück ja schon in Ruhe betrachten.
Ich hoffe wir sehen uns nächstes Semester im Master :)
Timo
Poldi
Hmm, der späte Tschichold wäre sicherlich begeistert. Das aber nun Mittelsatz, Ligaturen und ein Prägestempel unangelesen zu Jubelstürmen und Kauf-Wünschen führen, kann ich nun nicht nachvollziehen. Schick, aber auch schnarch ...zumal ich beführte, dass die konservative Optik ernst gemeint ist.
dertobi
nunja, konservative Optik passt nunmal zum Bewahrenwollen (conservare) der aussterbenden Wörter. Als Diplom … ahem … Bachelorarbeit schön, auch wenn mich die Ligaturen auch nicht vom Hocker reißen. Lieber Finger weg vom Opentype-Dialog
22DPI
Auch von mir ein Kompliment...tolle Arbeit!
Ich würde gerne wissen welche Typo verwendet wurde...sie gefällt mir sehr!!!
MFG (ämäfgeh...mit freundlichen Grüßen...die Welt liegt uns zu füssen, denn wir stehen drauf...wir gehen drauf für ein Leben voller Schall und Rausch...bevor wir fallen, fallen wir lieber auf...etc)
Gast
Ligaturen sind was feines und hier wirklich passend. Was man sieht ist sehr schön.
Gast
oh! ich finde es auch sehr langweilig und bin — wie Poldi — sehr überrascht, dass diese arbeit hier so gut ankommt! souverän gelöst, keine frage. aber wirkt eher wie: kleine idee gehabt, bißchen wörter gesucht, alle gleich präsentiert, schwungligaturen und prägung dazugepackt, damit es ›typografischer‹ wirkt.
für mich — gerade auch thematisch — nicht ausreichend für ein diplom!
ach so, der bachelor ...
sorry.
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