Relativ frisch erschienen ist die neunte Ausgabe des Magazins »Vier« der Hochschule für Künste in Bremen. In gewohnter Qualität widmet sich diese Ausgabe auf 120 Seiten dem Thema »Virtuell«.
Mir fiel erst beim mehrmaligen Durchblättern das eigentliche Cover auf, das in der Sabon Next gesetzt ist. Leider wird es durch den dunklen Schutzumschlag verdeckt. Warum dieser an den Umschlagkanten perforiert ist, wurde mir auch noch nicht klar. Ohne gefällts dann doch besser. Das Magazin kann direkt über die Internetseite vier.hfk-bremen.de kostenlos bestellt werden.
Was sind die Religionen, Kunst, Musik, Literatur – aber auch Wahn- vorstellungen oder Verschwörungs- theorien aller Zeiten – anderes als virtuelle Welten? Ständig verändert haben sich vor allem die jeweiligen Medien. Mit den neuen interaktiven Technologien erleben wir aber fraglos die Entstehung einer völlig neuen Qualität von Virtualität, mit noch ganz ungeahnten Entwicklungs- potentialen.
In Form einer Sammlung kuratierter Gespräche mit international aktiven Kulturschaffenden ist die neunte VIER ein Denkanstoss zur Meinungsbildung im Umgang mit dem virtuelle Möglich- keitsraum. Unsere visuelle Erkundung der Thematik begleitet den Leser vom hochschulinternen Geschehen in den in der Heftmitte konzentrierten Dialog des Virtuellen. Hier steigert sich das zunächst fragmentarisch ein- gesetzte visuelle Experiment. Subtil spielt es mit Headlines, mit Raster und großflächige Projektionen. Und geht auf: in Material und Farbe pur.
(Pressetext)
VIER 09 – VIRTUELL
ERSCHIENEN FEBRUAR 2010
AUTOREN u.a. Dr. Peter Weibel, Dr. Michael Naumann, Mieke Gerritzen, Ruedi Baur, Nick Bell, Prem Krishnamurthy, Aram Bartholl, vvork.com, Annette Geiger, Frieder Nake und viele andere.
TEAM
Andrea Dilzer, Caspar Sessler, Romas Stukenberg
PRODUKTION
120 Seiten Munken Lynx & FSC-Mix + 8-Seitiger Schutzumlschag
4/4-farbig Euroskala
UNTERSTÜTZUNG
Ahonen & Lamberg (Paris), Andrea Rauschenbusch













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HighChief
Gestalterisch gefällts mir. Ziemlich gut. Ehrlich solide Gestaltung.
Inhaltlich ist es ebenso echt interessant. Aber das ist man bei der Vier eigentlich bereits gewohnt. Lob aus Gmünd/Tokio
Gast
wow in gmünd und tokio gleichzeitig – reife leistung!
da_ta
vielleicht gibt es gmünd ja auch in tokio. aber das heft ist wirklich sehr schön. ich freue mich jedes mal, wenn die neue ausgabe im briefkasten liegt. sieht nie gleich und immer gut aus.
gast
Hier meine Review zur aktuellen VIER:
http://www.min-style.de/blog/2010/03/05/vier-09-virtuell-das-neue-magazin-der-hochschule-f%C3%BCr-k%C3%BCnste-bremen/
Jörg
ähm. warum gibt es denn flattersatz und blocksatz? und wenn es den anspruch an sich hat sauber gearbeitet zu sein würde ich den flattersatz ausgleichen.
nicht falsch verstehen, ich find die gestaltung fantastisch, aber auf die details würde ich noch wert legen. :)
Weiter so!
Gast
einspruch. gerade der kontrast zwischen unausgeglichenem falltersatz auf der einen seite und harter blocksatz auf der anderen seite macht es doch gerade spanned!
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