Das alte leidige Thema: Arbeit erstmal umsonst. Späteres Honorar nicht ausgeschlossen, wenn Erfolg der Kampagne nachweisbar durch Steigerung der Auflagenhöhe. Mehr dazu hier . Ja, ja – ich weiß, es ist toll für Brand Eins Werbung machen zu können, aber so? Als Brand Eins-Fan, bleibt nach dem Lesen des Ausschreibungstextes ein fader Nachgeschmack bei mir hängen. Und direkt daneben, die Titelseite zum Thema DENKEN. Zufall ist schon was Feines.

wundertype.de

War Meiré zu teuer oder wird er die Pitch-Oberaufsicht führen?

Gast

Ich stimme Dir zu Nora,

nur fade ist kein Ausdruck, mit schmeckt das gar nicht.
Was mich auch bewogen hat der Onlineredaktion von brand eins zu schreiben und Sie zu Bitten mir das Magazin zwar regelmäßig zu schicken, jedoch davon abzusehen von mir bezahlt zu werden, wenn mir die eine oder andere Ausgabe nicht gefallen sollte.

Gefällt es mir verdient brand eins, wenn nicht, dann nicht!

Warum? Weil es Spaß macht ein gutes Produkt zu lesen, welches meiner Meinung nach auch zu einem gar nicht unerheblichen Teil von Agenturen regelmäßig bezogen wird. Weil brand eins dann zeigen kann, dass das Magazin wirkt und weil die Agenturen das Magazin dann sicherlich immernoch weiterempfehlen werden.

Ich bin schon sehr gespannt auf eine Antwort, sollte ich ein erhalten.

mit viel Kopfschüttel von
Johannes

CHris S

die bekommen sicher jede menge gute ideen in der ersten runde.
hier wird mal wieder der bekannte name dazu benutzt,
unmögliche teilnahmebedingungen durchzusetzen.
aber wird ja niemand gezwungen,mitzumachen.
schon gar nicht wenn man in der lage ist, klar zu denken.

nora

@Johannes: Dann gib Bescheid, wenn du was hörst. Ich bin gespannt ob und wie hier eine Reaktion stattfindet. Und ja, du hast Recht, fade ist zu wenig. Das war etwas ausdrucksschwach ... bitter enttäuscht trifft es schon eher. Ich werde einfach jetzt keine Brand Eins mehr kaufen. Wenn wir die Auflagenhöhe runter bekommen, hat derjenige der unbedingt pitchen will wenigstens eine kleine Chance auf Honorar ;-)

Christian | BDG

Der Wettbewerb sieht vor, dass zuerst eine Idee eingereicht wird, hier reicht auch schon ganz bescheiden eine Bleistiftskizze. Die Ausarbeitung käme dann in einem späteren Schritt und würde sogar anteilig honoriert.
Die Grundlegende Leistung eines Designers ist aber gerade nicht das Ausarbeiten und Aufhübschen, sondern die Idee. Der Designer soll hier mal eben gratis ein paar Ideen reinstreuen und wenn die gut sind, darf er die auch ausmalen. Kein überzeugendes Konzept.

Hinzu kommt, dass die Vergütung des Designers vom nachfolgenden Geschäftserfolg abhängt. Das wäre nachvollziehbar, wenn alle anderen Faktoren konstant blieben: Qualität der Berichte, Themenwahl etc. Dass diese Parameter schwanken, habe ich als langjähriger Abonnent vor Augen gehabt. Warum soll der Designer für etwas haften, auf das er keinen Einfluss hat?

Johannes

Ich erlaube mir die Antwort von brand eins auf meinen Brief unverkürzt und unverändert hier wiederzugeben.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Sehr geehrter Herr Ludwig,

Dank für Ihre Unmutsäußerung und die Chance einer Reaktion.

Zunächst einmal tut es mir leid, dass Sie die Ausschreibung verstanden haben,
wie Sie es beschreiben. Und ja, ich kann verstehen, dass man sie so sehen
kann - wenn man uns denn zuallererst Böswilligkeit unterstellt.

Vielleicht ein paar Worte zum Hintergrund. Wir hatten durchaus die Möglichkeit,
eine Pro-Bono-Kampagne einer größeren Agentur zu bekommen, haben uns
aber gesagt: Unter unseren Lesern sind eine Menge Kreative, die auch eine
Chance verdient haben - aber wie finden wir die? So sind wir auf die Idee mit
den zwei Fragen gekommen, die ohne großen Aufwand zu beantworten sind
(und die auch schon zahlreich beantwortet wurden). Für die nächste Runde, den
Pitch haben wir - anders als mittlerweile üblich - zumindest ein kleines Honorar
von 2000 Euro ausgeschrieben (was ziemlich genau 25 Jahren brandeins-Abo
entspricht). Die Agentur, die uns dabei überzeugt und mit der wir in die
nächste Runde gehen, wird unser Partner sein - und das bedeutet für uns,
dass wir gemeinsam (!) eine Erfolgshonorierung finden werden, von der
beide Seiten etwas haben (wenn etwas passiert). Mit diesem Modell, so unsere
Idee, ließe sich sich auch zeigen, was sonst nur gern behauptet wird, dass
nämlich Werbung wirkt.

Dabei ist die Ausgangssituation bei uns so klar, wie bei wenig anderen Objekten:
Wir haben bisher außer Mundpropaganda keine Werbung gemacht, und wir haben
nachzuvollziehende Steigerungsraten vorzuweisen. Also eine gute Basis für ein
Experiment, das der im Moment schwer gebeutelten Branche möglicherweise mehr
nützt, als immer neue Kampagnen "Print nützt" (und zu dem wir niemanden
zwingen).

mit freundlichen Grüßen
Gabriele Fischer

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

nora

Vielleicht wird es ja auch zu einem Projekt! Zu deinem! Im Ernst: Diese Antwort erfreut mich nicht. Die Ausschreibung wird schlicht wiederholt ... und Böswilligkeit wird auch nicht unterstellt, es handelt sich hier einfach um Gedankenlosigkeit. Und das ist schon genug.

Johannes

Genau,

und bevor ich mich wirklich bemüßigt fühle mitzupitchen und das wirklich mein Projekt wird und ich für den Rest meines Lebens ausgesorgt haben werde, weil brand eins bald 6% der Deutschen kennen, denke ich es reicht hier und schließe dieses Experiment.

Merke:
Windmühlen sind hart beim dagegenrennen.

Grüße vom Johannes

Gabriela

Ja, ich teile eure Meinung in Gänze und es wird Zeit zu handeln, denn es ist mehr als genug.
Es gibt jedoch immer zwei Seiten, die eine, die solch Unsinn anfragt und die andere Seite,
welche sich der Aufgabe zu diesen Konditionen fügt und Lösungen für ein Freizeit-Honorar liefert. Würden wir uns wieder als wertvolle Ideenlieferanten in Strategie, Inhalt und Form sehen und danach handeln, sprich einfach nicht mitmachen, hätten diese Art von Unternehmer keine Möglichkeit, billigst an wertvollstes Gedankengut, Lösungen zu gelangen. Wir müssen wieder als Kreative dahin kommen, wo wir einst standen, nämlich Gestalter im weitesten Sinne zu sein, zu agieren und nicht nur zu reagieren und für Ideen etc. auch wieder ein anständiges Honorar zu verlangen. Wenn Solidarität im Creativbusiness vorhanden wäre, ein Schulterschluss unter den Designern/Agenturen, gäbe es solch unseriöse "Wettbewerbe" immer weniger. Das
creative Arbeit und Lösungen immer mehr auf ein "Hobby" Honorar-Niveau sinken, liegt auch an vielen Creativen, denn sie bedienen Kunden wie brandeins. "Anwesende" ausgeschlossen, andere, hört auf damit und teilt den Unternehmen Euren Unmut mit. Veränderung beginnt im Kopf ... und morgen teile ich meinem Autohersteller mit, erst wenn ich mit 1 Tankfüllung von
Hamburg nach Sardinien gelange, bezahle ich die restlichen Raten. Ob er mich versteht?

Gast

Freut mich, Johannes. Ein Konkurrent weniger. Viel Spass noch beim Grummeln.

Johannes

Mich auch... aber hey, mach schon...auf geht`s.., das wird bestimmt was.., immer der Herde nach, Scheuklappen auf und dann bist Du fast schon am Ziel.

hans schumacher

… vielleicht das hier recyceln? …

die fehlenden Mittel
die gewonnenen Titel
die Bank
der Bankrott
der See
das Klischee
mach es zu deinem Projekt

was man müsste
was man sollte
was man könnte

mach es zu deinem Projekt

(hornbach werbung; als projektgrafiker müsste ich da eigentlich mitmachen, also wieder einer mehr, Herr Gast)

Gast

Der Titel des Heftes ist ja mal konkret irreführend. In Deutschland assoziert man „Brand“ immernoch mit Feuer, weniger mit Marke, doch in anglizistischen Staubfeldern wie denen der USA, ist es eindeutig „die Marke“, ergo die Marke Nr. 1.

An so einem Wettbewerb könnte nur eine dicke Designschmiede wie bspw. Spiekermann einklinken, da die die Erfahrung haben, aus den schlampigen Vorraussetzungen, weise und klug, ein Diesseits- bzw. Zukunftskonzept zu erurieren und etablieren. Aber hey – für 2 Mille?

Das ist Käse und Ausbeuterei, denn die anvisierte Gruppe, die kleinen Designer, machen mit einer guten Idee noch lange keinen Sommer bzw. klingende Kasse. Brand Eins braucht auch jemand der die Idee zu einem Werbekonzept ausarbeitet. Oder will man den auch noch crowdsourcen und mit ebenso mit läppischen 2000 € abspeisen? Also wirklich.

Was soll eigentlich immer dieser doofe Crowdsourcingkack? Frau Gabriele Fischer, Ihr sophisticated Hausfrauengesülz schmeckt nichtmal in der Armenabfütterung. Das Problem, daß euch keiner kennt, liegt an Eurem Inhalt. Macht doch Mario Barth drauf („Höhö, das ist mein Heft“) und dann kennt Euch auch der Rest, nur wissen die nichts mit dem Inhalt anzufangen. Also muß der Inhalt auf den kleinsten gemeinsamen Nenner runterdividiert werden: Lobhudelungen aufs iPhone, TabletMac, Gossip über B. Spears, Trash mit eben erwähnten Mario Barth. Das ist dann der Turnaround – zur „Deutschlandmarke Nr. 1“. Auf Dauer für normale Menschenwesen suizidfördernd, doch bezahlt das die Lebensversicherung.

Heutzutage halten uns alle für blöd. Genauso wie der Vollsponk vom Robert-Koch-Institut, der wirklich den Leuten weismachen will, daß es momentan keine Influenzaviren außer Schweinegrippe gäbe. Und morgen ist die Erde wieder eine Scheibe und Jesus steigt vom Himmel herab und segnet die CDU und verleiht Schäuble das Bundesverdienstkreuz.

Macht Eure Herzen auf – und Eure Geldbeutel noch viel weiter. Amen.

Sebastian

Was für ein rhetorischer Tiefflug war das denn? Kommen Sie aus Vulgarien?

Der name brand eins rührt übrigens von der Hamburger "Brandstwiete" in der die Redaktion ihr Büro hatte. Ist wohl nur ein willkommener Wortwitz mit "Brand".

Gast

Gerade Tiefflüge erfordern ein hohes Maß an Können und Kontrolle.
Da haben wir hier in Vulgarien wirklich viele Möglichkeiten.
Die in Deutsch-Empörianien meineswissens fehlen.

Mit Grüßen aus dem Tieffluggebiet.

Payam

Meine Idee, Bekanntheit und Auflage zu steigern:

VERSCHENKEN!

Freue mich auf den Pitch, Gabriele!

tluley

Die Aussage: "Wir haben bisher außer Mundpropaganda keine Werbung gemacht" verwundert mich als taz-Abonnement dann doch einigernaßen. In der taz sind regelmäßig Anzeigen von brandeins ...

HoffnungslosDepri

Am Anfang dachte ich, dass es gut wäre: Crowdsourcing. Das ist doch genauso, wie es sein sollte: Diejenigen, die es haben wollen sollen, sagen am Anfang, wie es sein soll. Dass da quasi nix für bezahlt wird ist der Skandal. Wie oben schon richtig gesagt wurde verkommt so Design zum Hobby. Vielleicht ist es das Ende vom Design. Jetzt wo (fast) jeder einen Computer hat und meint, mit Word, Powerpoint und Co "gestalten" zu können – wozu braucht es da noch "Designer" (bin übrigens auch einer)? Die schieben an zu teuren Obst-Computern mit zu teuren Programmen stundenlang bunte Bildchen durch die Gegend, weil sie wissen, dass der Goldene Schnitt nichts mit dem Goldenen Schuss zu tun hat und Weißraum wichtig ist. Was Leute wollen, ist nicht immer "schön" oder "ästhetisch" im Auge eines Designers. Soll man die Leute nun in ihrem Elend (nichts über Verhältnisse, Schriften oder Farben zu wissen) allein lassen oder sie unterstützen? – Ich schweife ab. Zurück zum Thema Brand Eins. In diesem Artikel kann man erkennen, wie Frau Fischer tickt http://meedia.de/details/article/verlage-haben-die-orientierung-verloren... Ich persönlich und privat werde kein Brand Eins mehr kaufen und es auch nicht mit irgendeiner Idee unterstützen. Das wird zwar keinen interessieren, aber DAS interessiert mich auch nicht.

Gast

ich selbst befinde mich noch in der meinungsbildungsphase. die diskussion hier hilft mir dabei.

dennoch bin ich etwas verwundert: es geht bei der brand eins kampagne um viel mehr als NUR design, nämlich ein kommunikationskonzept. mit ein paar hübschen bildchen eines kreativen ist es damit nicht getan, wird aber von vielen hier ausschließlich darauf reduziert. eingeschränkte wahrnehmung?

sorry für das kleine off-topic, musste das aber mal loswerden...

tittytwister

hat sich jemand von euch armen typographen und pixelschubbsern in den letzten jahren mal mit offenen augen durch die welt bewegt? habt ihr vielleicht registriert, dass die die ausgestaltung von kommunikaten, der schön gemachten werbung mit 1a photoshop-retusche keiner mehr glauben, oder überhaupt aufmerksamtkeit schenk? findet ihr google schön? und nun: funktioniert google? mh? seltsam oder?
wahrscheinlich wird euch demnächst ein kleiner algorythmus ablösen, der mir ohne zu murren schicke grafiken ausspuckt und dabei nicht über sein gehalt nachdenkt. ich bin gespannt auf morgen.

ich sehemich auch als gestalter und bin es langsam leid, ständig leute rummosern zu hören, die doch ach so kreativ sind, so wahnsinnig gute ideen haben und natürlich dementsprechend fürstlich entlohnt werden sollten. warum weiß niemand von euren fähigkeiten und warum ist niemand bereit dafür angemessen zu zahlen? vielleicht sitzt ihr ein bisschen zu hoch auf euren altbackenen rössern, die auf kleinen wölkchen aus einer längst überholten vorstellung von kreativität und deren bedeutung für die kommunikationsbranche dahinreiten? ich stell das mal zur diskussion.

und bitte fangt jetzt nicht an, vor verlegenheit über meine schreibweise herzuziehen.

Carlos

Ja, Design ist alles! Leider hat der Inhalt manchmal sogar keine Bedeutung!

Gast

Also irgendwie kann ich hier viele nicht verstehen! Auf der einen Seite höre ich die Leute weinen....
"Keiner gibt uns eine Chance"
"Die Welt ist sooo schlimm, keiner lässt uns machen und ich bin sooo kreativ - alles würde ich besser machen"
UND:
"Generation Praktikum ist soooo hart zu mir.... Buhäää"
Dann kommen Aktionen wie dieses "Crowdsourcing" (Deutsch muss wirklich eine schwere Sprache sein^^) und das ist dann auch wieder Mist.
"Buhäää die Nutzen uns aus, und zahlen nichts."
"Die greifen alle unsere Ideen ab, dann sagt man uns das so nichts draus wird aber verwenden es trotzdem"
"Alle die jetzt nen Rechner haben und ein bisschen Photoshoppen können meinen jetzt Design zu machen.... Buhääää"
Klingt ein bisschen wie die Musikindustrie kurz vor dem Untergang. Die brauchte dann auch keiner mehr. Zurecht. Oder?
"Keiner Kauft mehr Musik - alle Laden runter. Und jeder der einen Rechner und ein Soundprogramm hat kann jetzt Musik machen und diese veröffentlichen bei MeinSpass. Keiner braucht mehr die Plattenlabel..... Buhääää"
Ist das so? Ja! Nein! Vielleicht?! Liegt die Wahrheit in der Mitte? Zwischen den Grautönen?
Scheisse aber auch das Bücher und Software frei verkäuflich sind. Da sollte man mal was machen. Mehr weinen zum Beispiel. Das digitale Inhalte immer weiter entwickelt werden und den Menschen zugänglich gemacht werden ist aber auch ein Mist. Gibbet dagegen nicht ein App? Also - im Grunde habt Ihr, haben wir zwei Möglichkeiten:
Weinen und nichts machen oder Lachen und Gas geben.
Es gibt auch Möglichkeiten das man Ideen versendet und dann die Idee doch noch geschützt ist. Also nicht einfach verwendet werden kann.
Ui ui ui ui.
Wer Aktionen wie diese nicht mag muss nicht teilnehmen.
Wer Bock hat soll es eben machen.
Mal anders - jetzt seit Ihr einfach mal gefragt, Ihr - die kreativen Könige die in der Versenkung leben. UND - es ist keine Agentur dabei die z.B. 80 % des Geldes für andere Dinge verwendet und 100 Praktikanten den Job machen lässt. (Einer der Gründe warum es wieder mehr und mehr Inhouse-Agentuen gibt.... aber...)
Aber es kann nicht sein das die Meisten sich über die nicht gegebenen Chancen aufregen, dann aber alles verteufeln.

enzo

Hey tittytwister,
sehr gut. Ich hätte es nicht besser sagen können. Wie siehts mit deinen Fähigkeiten aus? Vielleicht ergibt sich ja mal eine Zusammenarbeit. :-)

P.S. Für alle Anderen: der Pitch verlief super. Wie es scheint, gab es rege Beteiligung. Mal sehen, ob und wie es weitergeht.

Matthias Maschmann

Vielen Dank für diesen Beitrag! Du schreibst mir aus der Seele!

Beate Kalauch

Heftig hier, die Reaktionen und die Seitenhiebe auf Gabriele Fischer!!!
Ich hab das damals anders verstanden....und fand die Idee klasse. Leute mit guten Ideen in die erste Reihe zu bringen, gleich welch´ adliger Agentur sie abstammen mochten. Klar, für viel Geld bekommt man manchmal auch was Gutes...aber wenn ich mich umschaue, ihr allerliebsten Kreativen, dann bin ich bass enttäuscht, ob soviel Schrott, den ich als Verbraucherin inhalieren darf. Als Frau fühle ich mich besonders verar..., weil alle glauben, wir liebens in rosa und mit Blümchen.
Ich liebe brand eins, weil es mich schon von der Gestaltung her anspricht, die Texte weder vulgär noch langweilig sind und ich ein verbales Niveau finde, dass seinesgleichen sucht!
Wer sein Abo kündigt, aus den von Ihnen genannten Gründen, hat mein aufrichtiges Mitleid!
Mir wäre sowieso lieber, wenn Menschen nach Leistung bezahlt werden würden, anstatt nach kg/Papier...Ja und wie kann man Leistung besser bewerten, als nach Auflagenerhöhung? Überdies, wir können getrost davon ausgehen, dass brand eins schon von selbst eine Erhöhung der Auflage erfahren dürfte, wenn wir die vergangenen 10 Jahre in Rechnung ziehen. Was ja den Umkehrschluss zuläßt, dass das alles gar nicht so unfair ist, oder nicht? Nun gut, und wer nicht einverstanden war, musste ja auch nicht mitmachen, gezwungen wurde niemand! Oder ist die Verärgerung, die hier ja auch am liebsten inkognito preisgegeben wird damit begründet, dass die eigene Idee nicht angenommen wurde, weil nicht passend??? Könnte es nur der Frust einiger Leute sein, die sich dann zu solchen Tiefschlägen berufen fühlen....so arg unter die Gürtellinie zu gehen? Hey, ich wünsch allen, die damit grad angesprochen sind mal mehr Mut!

Beate Kalauch,Hamburg

Gast

Es gibt nun eine Stellungnahme von Frau Gabriele Fischer (Chefredakteurin) zum Pitch:

http://www.facebook.com/brand.eins?v=app_4949752878&ref=nf

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