Als Grafik Designer ist man natürlich immer happy, wenn seine Kunden zufrieden sind.
Was einem ansonsten noch sehr glücklich macht, sind beispielsweise gewonnene Wettbewerbe oder, wenn es die eigenen Arbeiten in ein Designbuch geschafft haben. Denn dann haben ganz andere Leute die gestalterischen Werke betrachtet und mit ihrem KnowHow näher unter die Lupe genommen. 46 junge, internationale Designer freuen sich bestimmt gerade darüber, dass sie in „Young European Graphic Designers“ vertreten sind.




Presseinformation:
„Young European Graphic Designers“ ist das erste Buch zum Thema
Graphic Design im daab Verlag. Es gibt einen umfassenden Überblick über die
Entwürfe zeitgenössischer europäischer Graphikdesigner, die sich durch sehr
unterschiedliche Stilrichtungen auszeichnen, darunter Trendstudios von
Kopenhagen bis Zagreb. Bekannte Namen wie Studio Thomson, experimental,
Node, Award-winning – SEA Design haben die Szene maßgeblich beeinflusst
und Trends gesetzt.
Multikulturelle Einflüsse werden ebenso sichtbar wie die Tendenz zu
Grenzüberschreitendem unabhängigem Schaffen, das sich oft unter Wahrung
nationaler Geschmacksrichtungen realisiert. Häufig integrieren die jungen
Designer auch Entwürfe anderer Disziplinen – Illustration, Fotografie,
Typografie oder Kunst – in ihre Projekte; sie setzen damit besondere Akzente
oder fügen Elemente hinzu. Insgesamt dokumentieren sie eine imponierende
Kreativität und den souveränen Umgang mit der Pluralität unterschiedlicher
Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Welt des Designs hat sich durch die rasante Entwicklung der
Kommunikationstechniken grundlegend verändert. Auffallend sind die
Ausdrucksstärke und Experimentierfreudigkeit der hier präsentierten jungen
Designer. Durch Originalität und Unkonventionalität setzen sie sich von der
Masse ab und verleihen auch den zu gestaltenden Produkten Alleinstellungs-
merkmale. Sie vermitteln Emotionalität, Inspiration und beeindruckende
optische Impressionen in einer immer differenzierter werdenden Realität.
YOUNG EUROPEAN GRAPHIC DESIGNERS
ISBN 978-3-86654-014-9
Format 23 x 18 cm, 384 Seiten Hardcover
Text: englisch, deutsch, spanisch,
französisch, italienisch
VK 24,95 Euro
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Gast
Toll – endlich mal WIEDER eine Selbstbeweihräucherungs-Bibel
Nach Taschen Lexikons alla "ICONS- Best of" wurde es auch Zeit für was "NEUES"!!
…stellt sich doch nur noch die Frage, wie hoch die "Teilnahmegebühren" für dieses Schmankerl waren. ;-)
Tanja
Ich habe keine Ahnung, was Du für schlechte Erfahrungen gemacht hast. Ich kenne den Ablauf eigentlich nur so, dass man Arbeiten an die Verlage schickt, der diese auswählt und nichts weiter. Aber gut...
Anna
Ich kenne den Ablauf so, dass man teilweise hohe Preise dafür zahlen muss, wenn man auf einer Doppelseite vertreten sein will.
Dave
Ja, so was mag' es geben. Aber da muss man auch differenzieren. Bezahlt werden müssen Platzierungen meißt in den Publikationen der prestigeträchtigen Award-Büchern wie z.B. RedDot oder TDC. Da kostet ja auch schon die Teilnahme richtig Geld.
Verlage wie daab, rockport oder auch indexBook veröffentlichen die Arbeiten absolut kostenlos. Aber am Besten immer gleich wieder drauf los motzen, anstatt sich zu informieren! Ersteres macht schließlich auch mehr Spaß, gell? ...
Dav(id Hubner)
Nur eines noch zu indexBook. Gegen die darf man mit Recht motzen. Da werden hochaufgelöste, druckfähige Daten hingeschickt und im Nachhinein stellt man fest, dass selbst einige der 'Autoren' von indexBook die durchaus auch als Vorlage und Basis für eigene Arbeiten missbrauchen und 'frei verwenden'. F*ck that. (Und im Detail geht das jetzt ganz persönlich gegen den indexBook Autor und 'Sammler' Pedro Guitton.) Also meine Wenigkeit wird in Zukunft ganz bestimmt nichts mehr bei indexBook einreichen.
Gast
Könntest Du da etwas ausführlicher erzählen?
Was ist denn genau passiert?
Dav(id Hubner)
Sicher. Nur so als Beispiel. Ich hab für das Buch 'Around Europe Logos' wie der Name vermuten lässt, Logos und Erscheinungsbilder, die ich in der Vergangenheit gestaltet habe eingereicht. Veröffentlicher und Verlag des Buches war indexBook. (Autor und Auswähler war in diesem Fall jedoch NICHT Pedro Guitton.) Unter anderem dieses hier > http://www.formlos.net/Folio/Archive/Benito. Der Verlag hatte also dementsprechend hochaufgelöste Daten davon. Irgendwann bin ich dann über ein weiteres Projekt zu dem ich eingeladen wurde, ein weiteres indexBook Buch, mit Pedro Guitton als 'Autor', auf dessen Seite gestossen. (Nachdem die Einladung von ihm selbst und in seinem und im Namen von indexBook verschickt worden ist.) Und da fand ich dann unter anderem dieses Logo > http://www.pedroguitton.com/mito_3_portfolio_46.htm. Deshalb. Das wird man wohl in Zukunft keine Arbeiten mehr von mir in indexBook(s) finden. (Mir ist schon bewusst, dass die grundsätzlichen Ideen und Designs auch so geklaut und als 'Inspiration' verwendet werden können, aber unterstützen, in Form von druckfähigen Daten, werd ich solchen Scheiss sicher nicht mehr.) Und ja, ich habe Pedro Guitton und indexBook darauf angesprochen/angeschrieben. indexBook hat gar nicht reagiert und Pedro Guitton war und ist seitdem mein persönlicher Designheld, übersetzt und aus dem Gedächtnis hat er nämlich so was geschrieben wie er sehe meine Vorwürfe und Bedenken gar nicht ein, da hatten wohl einfach zwei Designer eine ähnliche Idee. Ja, nur er ungefähr 2 oder 3 Jahre nach mir. (Und mit einer hundertprozentigen Wahrscheinlichkeit dass er das Logo bei indexBook zuvor gesehen hatte.) Und dann auch noch schlecht geklaut und für ein mieserables Logo verwendet und verpfuscht. Schad drum. Aber dies nur zur Auf- und Erklärung.
nora
Aber sehr schön, dass er das dann für BURRO CATALAN verwendet hat – Katalanischer Esel, wie der Name schon sagt ;-)
CHR15
david, das ist natürlich ärgerlich.
entscheidend ist immer die schärfe mit der du vorgehst: wenn jemand bewusst deine urheberrechte verletzt – warum sollte er auf ein (formloses) schreiben reagieren oder einlenken?
CHR15
um es noch mal schärfer zu formulieren:
ich würde mir das in diesem konkreten fall nicht bieten lassen.
Denise
also ganz ehrlich.. wenn jemand 3 jahre später ein spirographenelement benutzt dass du (david) auch benutzt hast, und in nem ganz anderen zusammenhang, dann find ich das jetzt nicht so wahnsinnig schlimm. und dein logo ist tasächlich viel gelungener, finde ich.. also was solls.. musst ja nix mehr hinschicken, aber da jetzt in einen rechtsstreit zu gehen, wie chris vorschlägt ist ja ein wenig übertrieben oder?
Gast
Tja, bei David reichte auch die Hälfte.
Tim Klinger
Wenn der Grafiker nichts weiß,
macht er eine Linie oder eine Kreis.
Daniel Ullrich
@Tim: den Spruch hab ich mir jetzt mal mit kleiner Illustration (also Linie und Kreis) ausgedruckt und an die Wand gepinnt :)
Gast
es wäre sicher sinnvoll, etwas diferenzierter über verlage zu urteilen. ein seriöser verlag verlangt kein geld und verteilt belegexemplare an die beteiligten. beispielsweise halten sich daab oder auch dgv an diesen codex. dies spiegelt sich auch im inhalt der bücher wieder. in der regel durchweg ernstzunehmend und auf hohem niveau. indexbook missachtet jegliche fairness gegenüber ihren contributoren und ist aufs schnelle geld aus. auch in dies macht ein grossteil des inhalts deren bücher deutlich. zumindest trifft dies auf die "around europe" reihe zu.
zudem ist gerade diese reihe überteuert und wird schnellstmöglich auf den asiatischen markt geworfen.
im fall des "ideenklaus" ist kein gejammer sondern ein fähiger anwalt gefragt. naive anfragen "was das denn soll" sind genauso sinnlos wie die meinung, dass ein rechtsstreit übertrieben wäre. sollte der gute mann dein urheberrechtlich geschütztes logo mit kommerziellem erfolg "weiterverarbeitet" haben, wird er im falle einer erfolgreichen klage kohle an dich abdrücken müssen. eine abmahnung wäre das mindeste, um solchen typen einen dämpfer zu verpassen.
würde ich mir niemals gefallen lassen. wenn doch, selbst schuld. an die moral zu appellieren hat noch nie funktioniert.
claire
Hallo. Buenos Dias. Hi.
My name is Claire Dalquie, I edited the book "Young European Graphic Designers" for DAAB. I was randomly checking the web for feedback on the book (constructive criticism always helps) and was interested and curious when I found this conversation. Just to set the record straight, none of the designers that I chose to be in the book had to pay a fee, and none were paid either. I hand-picked each one and asked whether they wanted to participate or not, it was that simple. Don't discredit them or take them for granted... if anything, it makes you sound bitter.
As for the editing world, it definitely has its share of sharks and pirates, I agree. But it's also crowded with people who take pleasure in art & counter-culture and spend hours every day on research, reading, and generally enjoying what's going on outside, coming from a design background themselves. Different strokes for different folks, as the saying goes.
Best,
claire
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