09.11.2015 – 13.11.2015

3. International Design Week – Werkwoche 2015

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Dass die Design-Ikone Ken Garland von London nach Augsburg kommt, um seinen immensen Erfahrungsschatz mit Studierenden zu teilen, dass Adi Stern, Präsident der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem und einer der angesehensten Typographen Israels, einen Werkwoche-Workshop leitet, dass der renommierte und vielfach ausgezeichnete Münchener Illustrator Uli Еsterle einen Comic-Workshop anbietet und dass darüber hinaus vielfach prämierte Designerinnen und Designer aus Berlin, Nürnberg, München, Augsburg, aber auch aus Michigan, London, Jerusalem und aus dem finnischen Rovaniemi an die Fakultät für Gestaltung kommen, ist schon mal eine Ansage der Hochschule Augsburg – die 3. International Design Week Werkwoche ist größer, internationaler und attraktiver denn je geworden. Sie bietet den Studierenden der Hochschule, aber auch Gästen der Fakultät ein ambitioniertes Programm, das die vielschichtige Rolle des Designs beleuchtet und neue Trends aufspürt.

Deshalb ruht vom Montag, 9. November bis Freitag, 13. November der reguläe Semesterbetrieb. Statt Vorlesungen und Seminaren finden Workshops, Lectures, Vorträe, Ausstellungen und Präentationen statt. Veranstaltungen also, die einerseits aktuelle Themen des Designs beleuchten und andererseits über das Blickfeld des Studiums hinausgehen.

Dazu gehören Design-Felder, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen haben und das klassische Kommunikationsdesign erweitern. Es sind aktuelle Sparten wie etwa die digitale Markenstrategie. Der Berliner Designer Marco Spies, der bereits für Adidas und T-Mobile digitale Styleguides entworfen hat, wird dazu den Workshop „Branded Interactions“ leiten.

Wir greifen auch das spannende Feld des „Interactive Storytelling“ auf, ein Bereich, der im Zuge der Digitalisierung ganz neue Dimensionen eingenommen hat. Ronel Mor, Designer und Professor aus Israel, wird in seinem Workshop neue Formate des Online-Storytellings aufspüren. Nicht minder spannend sind die Grenzgebiete des Kommunikationsdesigns. Denn Interdisziplinarität ist zur Zeit eines der buzz words in der Gestaltung. Mit Kommunikation im Raum beschäftigen sich Susanne Krebs und Stephan Windischmann, die audiovisuelle Raumstudien entwerfen. Und der Städteplaner Benjamin Scheerbarth, der in Harvard und am MIT Sensible City Lab studierte, legt seinen Fokus bei der Werkwoche auf die Verbindung von Mobilität und Raum. Übrigens leitet er mit „The Passenger City“ einen der beiden fakultätsübergreifenden Workshops, an dem Architektur- und Designstudierende teilnehmen.

Zum Werkwoche-Programm gehört aber auch das klassische Designspektrum der Fotografie, der Typographie, der Werbung, des Editorial und des Corporate Designs sowie der Infographik, die auf der Werkwoche von nationalen und internationalen Dozenten perspektivisch neu betrachtet werden. Der Münchner Fuat Yüksel führt in 3D Animation und Visual Effects ein, Hendrik Pfeffer von der Münchner Agentur Serviceplan erklärt die Finessen des Werbetextes und der Slogans und Professor Thimothy Goheen von der Ohio State University wagt einen infographischen Blick auf Augsburg.

Mit insgesamt 14 Workshops, fünf Vorträgen und Vorlesungen und mit der faszinierenden Ausstellung der „Schönsten Bücher“ ist die Werkwoche ein Semesterhöhepunkt an der Fakultät für Gestaltung. An den Workshops können ausschließlich Studierende teilnehmen. Die Vorträge und die Ausstellung sind offen für alle Interessierte. 

Detaillierte Informationen unter www.werkwoche.de

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