14.01.2011

the darkest corners of the whitest cube

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Obwohl es bei »the darkest corners ...« im engen Sinne um künstlerische Produktion geht, weist die übergreifende Thematik über diese hinaus und könnte deshalb auch für eher angewandt arbeitende Kreative interessant sein. Als Erläuterung das Motto des Vortrags (3.2.) von Astrid Nettling: Noch immer wird den Phänomenen des Rands, des Übergangs und der Schwelle mit ihrem Potenzial, Abgrenzungen infragezu stellen, Festgefügtes zu subvertieren, Ausgegrenztes ins Spiel zu bringen und neue Sichtweisen auf die Dinge zu eröffnen, zu wenig Beachtung geschenkt. Sowohl innerhalb des Denkens wie innerhalb der Kunst … (via Susanne Ring, teilnehmende Künstlerin, http://www.susannering.de)

the darkest corners of the whitest cube
Ausstellung / Filme / Gespräche zu künstlerischen Prozessen jenseits des Werks
14.1. Eröffnung & Party 19.00 Uhr

(Einladungstext)
›the darkest corners of the whitest cube‹ widmet sich einem Paradox – den dunklen Ecken des ›weißen Würfels‹, dieses Idealraums der Kunst, den man im eigenen Kopf hat und mit dem streng zwischen Werk und Nichtwerk unterschieden wird.

Für die Dauer einer Ausstellung wird diese Entscheidung vorübergehend außer Kraft gesetzt, um die Kriterien der Werkfindung zu hinterfragen: Die präsentierten Objekte und Situationen sind experimentelle Nebenprodukte der künstlerischen Arbeit oder deren kontinuierliche Begleiter. Die Vorarbeiten und Sammlungen, begleitenden Spielereien oder eben Nebenprodukte sind (bislang) nicht Werk und oftmals dennoch in der Lage, auf überraschende Art und Weise Bedeutung herzustellen und durch unkonventionelle formale Qualitäten neue Interpretationsräume entstehen zu lassen.

Die Dresdner Künstler/-innen Daniela Hoferer, Solveig Nawroth und Marco Miersch haben Artefakte und Ensembles aus über 30 Ateliers und anderen künstlerischen Arbeitssituationen in Dresden, Leipzig, Hamburg, Düsseldorf, Berlin, Halle, Tübingen, Köln, Stuttgart, Essen und Wien zusammengetragen, um diese in einer eigens entwickelten Ausstellungssituation im Kunsthaus zu zeigen. ›the darkest corners of the whitest cube‹ lässt diese verborgenen Helfer des künstlerischen Prozesses für einen Moment im Rampenlicht der Ausstellung stehen und überprüft ihre Ausstellungstauglichkeit in der Praxis.

Kunsthaus Dresden
Städtische Galerie für Gegenwartskunst
Rähnitzgasse 8, D-01097 Dresden
www.kunsthausdresden.de
Di–Fr 12–19 Uhr, Sa/So 12–20 Uhr, Fr Eintritt frei

Gast

Kooperation mit Linotype? ;-)

www.slated.de bzw. www.slantd.de

Julia

Schau mal hier:
http://www.slanted.de/eintrag/url-vertipper-kampagne

Übrigens, sehr schönes Plakat, finde ich. Schade, dass ich mir das nicht vor Ort ansehen kann ...

hans schumacher

dito … mit einer der Gründe, warum das hier steht, ähem. Wunderbares Motto nebst angemessen ironisierender Verwendung eines Blackletter-Derivats (dark, darker, darkest …). Muss mal das pdf, das mir zuging, genauer untersuchen, vielleicht steht irgendwo wer es gemacht hat.

CHris S

=) ! musste spontan lachen als ich das Plakat gesehen habe! geile typo =)
Mit dem Slogan würde ich eher die Abgründe des heutigen kommerziellen Kunstmarktes verbinden ...

hans schumacher

»honi soit qui mal y pense«

Gast

Gemacht hat es spector bureau, leipzig, Pascal Storz und Jakob Kirch

Gast

But who made this poster ??

hans schumacher

best guess bisher: spector bureau, leipzig … (s.o.)

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