Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
08.12.2009

In Kürze findet in Dessau die nunmehr 4. Dimensions-Of-Konferenz statt. Das Thema diesmal: »Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?«. Das diesjährige LineUp mit Vorträgen von Marcus Schäfer zum Thema »Freizeit«, Ole Schäfer, Tony Brook & Adrian Shaughnessy und Nico Schminke (Fiat) kann sich mehr als sehen lassen.
Mehr Infos gibt's unter www.dimensions-of.de/arbeit
Pressetext: Mit mobilisierten Kräften, gefakten Dimensionen und heimatlichen Gefühlen geht es nun in die vierte Runde – nämlich die der arbeitswilligen Designer. In einer durch wachsende Mobilität verfälschten Heimat, die kein Design braucht?
Es geht uns darum, Erfahrungsberichte von ehemaligen Dessauer Studierenden einzuholen und Einblicke in die zeitgenössische Designpraxis und Arbeitswelt zu bekommen. Zwischen großem Erfolg und grandiosem Scheitern, Generation Praktikum und Designpreis – wie verorte ich mich als Designer im zu Ende gehenden ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts?
Eingeladen sind:
Tony Brook / Creative Director / Spin / London
Kannan Ganga / Consultant Human Resources / London
Hannes Gieseler* Dipl.-Designer / Charité / Berlin
Prof. Dr. Karl-Heinz Hörning / Soziologe / Aachen
Michael Johne* / Junior Art Director / Scholz & Friends / Berlin
Adrienne Matu* / Producer / Designer On Air / NICK / Berlin
Andrea Mende* / Dipl.-Designer / Mende.Theil / Berlin
Marcus Schäfer* / Freelance Interactive Designer / Berlin
Ole Schäfer / Type Designer / Primetype / Berlin
Nico Schminke* / Senior Designer Exterior / FIAT / Turin
Adrian Shaughnessy / Creative Director / This is Real Art / London
Prof. Torsten Stapelkamp / Kommunikationsdesigner / FH Hof
Nina Wiedemeyer / Kunsthistorikerin / Berlin
*Alumni des Fachbereich Design Dessau / Hochschule Anhalt
Beginn: 9.00 Uhr
Wann: 8.Dezember 2009
Wo: Bauhausaula Dessau
1. Dezember 2009 - 13:53 – Julia | Kommentare (21)




























Kommentare
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
...der schmerz.
1. Dezember 2009 - 14:33 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
die plakat-motive sind ja ziemlich... äh... billig? und damit meine ich nicht michel-gondry-charmant-billig.
1. Dezember 2009 - 16:53 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
was mich bei den plakaten echt interessieren würde:
auf wessen kappe geht da das design?
und welcher prof hat das ganze betreut?
irgendwer ne ahnung?
gruß
christopher
1. Dezember 2009 - 21:39 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
schade guter Ansatz aber die Umsetzung hätte noch ein wenig hässlicher aussehen müssen
1. Dezember 2009 - 21:53 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
hilfe! das tut echt weh...
1. Dezember 2009 - 22:32 – Gast (nicht überprüft)
„Ich brauch' kein Design?”
„Ich brauch' kein Design!”
Ich find' die Plakate klasse.
Gast
2. Dezember 2009 - 0:07 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
endlich mal ein fachbereich, der sich nicht hinter gut gestalteten plakaten versteckt. chapeau!
hier wird das bauhaus-motto "seht her! wir können nicht gestalten!" noch groß geschrieben. die außenwirkung wird enorm sein...
2. Dezember 2009 - 0:22 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
ich nehme an es wird wieder Mitschnitte geben. Falls ja bitte bitte einen link posten, wann und wo es was zu sehen gibt! Lieben Dank!
2. Dezember 2009 - 0:56 – Jo (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
hmh die idee dahinter ist ja wirklich gut, aber die umsetzung ist "nicht schlecht" genug also die aussage kommt leider nicht wirklich rüber
bei der website ist dies schon besser gelungen!!
2. Dezember 2009 - 17:58 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
Geile Seite! Habe gehört, da gibt's noch 'ne Iphone-App. Und die Liveübertragung ist echt deli, da brauch ich ja dann doch nicht nach Dessau.
2. Dezember 2009 - 20:43 – SUBOTNIK (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
ich persönlich - und nach den mir bekannten reaktionen auch der großteil unserer studenten - finde sowohl idee, als auch umsetzung für einen fachbereich design absolut unzumutbar.
es waren bei der präsentation sehr gute plakate dabei, warum sich die jury um prof. brigitte hartwig (um auf die frage weiter oben einzugehen) für dieses motiv entschied, bleibt mir ein rätsel.
2. Dezember 2009 - 22:17 – Student aus Dessau (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
Wer auch immer als Bauhaus-Motto als "Seht her, wir können nicht gestalten" sieht: Ok, das ist deine sehr beschränkte persönliche Meinung. Jedoch hatte das Bauhaus kein Motto sondern eine Maxime, doch deren Unterschied wirst du wahrscheinich nicht kennen.
Zudem finde ich es schon sehr unprofessionell, eine Hochschulveranstaltungeinen auf Basis eines Haufens nicht aufeinander abgestimmten Informationen der Öffentlichkeit zuzumuten und das in einer Zeit, in welcher der Begriff der "Nachhaltigkeit" in allen Bereichen von höchster Bedeutung ist.
2. Dezember 2009 - 22:23 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
Bezug?!
Inhalt!?
Kreativität?!
vermittelte Qualität?!
Selbstdarstellung!?
Der Abschluß in Dessau heißt: ich kann basteln?!
2. Dezember 2009 - 22:27 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
Arbeitsamt
next door....please
2. Dezember 2009 - 22:30 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
zeichnet mal in ein quadrat 4 Kreise- wer das plakat fabriziert hat, gehört dahinter
2. Dezember 2009 - 22:31 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
Es ist schade, dass diese eine Kampagne das Ansehen der Hochschule so runterzieht. Es gab und gibt sehr gute Studenten in Dessau, die auch in dem Fall gerne ihr Können und ihre Kreativität unter Beweis gestellt hätten. Oder sogar haben, aber die Entscheidung oblag nunmal den Professoren.
Aber ich glaube, die Dimensions wird trotzdem gut. Oder auch gerade eben, weil sich die beteiligten Studenten um so mehr Mühe geben. ;-)
3. Dezember 2009 - 12:45 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
Buh, was für gruselige Plakate!
Und die Arial Black auf 'nem Plakat einer Designhochschule ... das hab ich bisher auch noch nicht gesehen! :D
3. Dezember 2009 - 16:15 – Gastredner (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
haha, coole idee!
na da fühlen sich ja viele "designer" auf den schlips getreten. hey die haben echt alles was ansatzweise gestaltungstechnisch und ästhetisch ist einfach mal vergessen und auf den kopf gestellt!
mhm brauch ich jetzt design oder komme ich auch ohne also mit sowas klar?
i
4. Dezember 2009 - 16:07 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
haha, was für ein schöner kommentar.
hier fühlt sich sicher keiner auf den schlips getreten, sondern lediglich peinlich berührt.
denn um schlechtes design zu gestalten reicht es nicht wenn man ein bissel pappe, eine arial, oder ein uninspiriertes foto benutzt.
und wenn dessau das als bewusst schlechtes design verkaufen will, dann möchte ich niemals sehen was dort gutes design ist...
5. Dezember 2009 - 7:03 – Gast (nicht überprüft)
Dimensions of Arbeit – Was kommt nach dem Designstudium?
Gewiss kann man sich über die Qualität der Gestaltung der Plakate auslassen. Aber ist es nicht erschreckend, wie sehr hier das Klischee gelebt wird, dass es für Designer typisch sei, insbesondere für angehende, sich gegenseitig hinsichtlich der gestalterischen Kompetenzen zu zerfleischen?
Es gibt hier 19 Kommentare und 90% diskutieren lediglich über die Papierblätter, die den Ort, die Zeit und den Anlass nennen. Natürlich ist Gestaltung Programm und ein Plakat repräsentiert stets die Veranstaltung.
Aber wenn Ihr mal über die Absicht der Veranstaltung und über Inhalte schreiben solltet, würde Euch im Dialog (diesen Zweck erfüllen ja solche Kommentarangebote) bestimmt auffallen, dass es bei der Veranstaltung "Dimentions of Arbeit" u.a. darum geht, wie Designer ausserhalb der Hochschule wahrgenommen werden und wie sich Designer der Realität stellen sollten, um überhaupt im erlernten Beruf bestehen zu können.
Somit geht es zwangsläufig um die Qualität der Lehre, die Vorbereitung auf das Berufsleben als Designer und um den eigenen Weg, da hindurchzufinden.
Außerhalb der Hochschulen werden Designer häufig nur als Bastler gesehen, die ein wenig selbstverliebt nur um sich selber kreisen und gerne vom großen Wurf in der Gestaltung träumen. Eine weitere Behauptung lautet, dass Designer die Sachen hübsch machen, aber von zielgruppenorientierter, addressatenspezifischer Gestaltung keine Ahnung hätten und auch sonst nicht mit Geld umgehen können.
Die Pappkameraden auf den Plakaten repräsentieren diese Naivität doch eigentlich sehr gut.
Die Kommentare bestätigen diese klischeehafte Einschätzung bisweilen auf traurige Weise.
Auffallend ist auch, dass alle Kommentare anonym abgegeben wurden. Es könnte ja sonst mal einer auf die Idee kommen, vorbeizukommen und zu überprüfen, ob der eine oder andere Kommentator überhaupt ein entsprechendes Portfolio vorzuweisen hat.
Anonyme Kommentare sind schnell geschrieben und lästern war schon immer einfach.
Design hat aber etwas mit Herausforderung und Standing zu tun.
Anstatt die Klischees über Designer zu bestätigen, wäre es wichtiger zusammen zu stehen und die interessante Herausforderung anzunehmen, dass die Bedeutung von Design für das Leben aller, für Qualitätsbewusstsein und für die Wirtschaft nun immer offensichtlicher wird.
Ein Designer ist stets Unternehmensberater, er wird nur zu selten gezielt dahingehend ausgebildet. Außerdem gefallen sich viele angehende Designer offensichtlich darin, die großen Designer zu sein, die über andere lästern. Erstaunlich ist nur, dass die Scheu vor einer echten Diskussion so groß ist, dass hier jeder anonym auftritt und sich einige eventuell sogar als Künstler sehen, um sich stets das Hintertürchen aufhalten zu können, als Künstler nicht am bösen Kommerz interessiert und gebunden zu sein.
Für diese Pappbrillen tragenden Träumer folgt die Realität dann manchmal erst nach dem Designstudium, wenn sie sich entscheiden müssen, sich als kompetent ausgebildete Designer ansehen zu können oder die Bundesanstalt für Arbeit um Honorare zu bitten.
7. Dezember 2009 - 12:26 – Torsten Stapelkamp (nicht überprüft)
zu große betref schrift
baaam endlich ein kluger mensch
16. März 2010 - 12:08 – Gast (nicht überprüft)
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