EVENT 3042

LeadAwards Symposium 2010

25.03.2010


Auch 2010 findet wieder das Symposium zu den LeadAwards statt. Weitere Infos zur Veranstaltung entnehmt ihr der folgenden Pressemeldung oder direkt von der Webpage:
leadacademy/symposium.

(Pressemeldung)
Für das LeadAwards-Symposium ist keine Anmeldung erforderlich und ist offen für alle Interessierten. Der Eintrittspreis beträgt 25 Euro (ermäßigt 15 Euro). Einlass ist am 25. März ab 9.45 Uhr, die Veranstaltungen finden zwischen 10.00 – 15.30 Uhr statt.
Ort: Deichtorhallen Hamburg, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg

LeadAwards Symposium 2010:
»So kreativ! So relevant! So nachhaltig! Wer glaubt noch an Kommunikation, Design und Medien?«
Hochkarätige Experten diskutieren am 25. März in Hamburg über Trends und Zukunft der Medien- und Kreativbranche.
Referenten sind u.a.: Fotograf Peter Lindbergh, »Spiegel«-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron, »Zeit«-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, Künstler Erwin Wurm, Professor Meinhard Miegel sowie die Werber Guido Heffels und Stefan Kolle

Hamburg, 17.03. – Wer glaubt noch an Kommunikation, Design und Medien? Enorm viele, sagt die LeadAcademy - und holt zum Beweis eine ganze Reihe hochkarätiger Referenten in die Hamburger Deichtorhallen: Am 25. März diskutieren führende Medienmacher und Kreativstars anhand konkreter Praxisbeispiele aktuelle Trends in Print und Internet. Jeder Interessierte kann ohne vorherige Anmeldung am Symposium teilnehmen (10.00 – 15.30 Uhr Eintritt 25 Euro, ermäßigt 15 Euro).
Das interdisziplinäre LeadAwards-Symposium über Design, Kommunikation und Medien versammelt das »Who’s Who« der Kreativszene. Referenten sind u.a. Peter Lindbergh, »Spiegel«-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron, »Zeit«-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, Künstler Erwin Wurm, Professor Meinhard Miegel sowie Guido Heffels (Werbeagentur »Heimat«) und Stefan Kolle (Werbeagentur »Kolle Rebbe«).
Das Programm soll Innovationen fördern und durch einen großen Praxis-Bezug Mut machen zu kreativen Spitzenleistungen, sagt LeadAcademy-Vorsitzender Markus Peichl. Dafür stehen auch die Referenten, Podiumsdiskussionen und Vorträge zu hochaktuellen Medienthemen:

»Kunst frisst Kommerz – Über die Umkehrung der Mittel«: Kaum ein anderer Künstler hat in den letzten Jahren einen derart kometenhaften Aufstieg erlebt wie Erwin Wurm. Der 56-jährige Österreicher wurde Mitte der 90er mit seinen »One Minute Sculptures« bekannt. Absurde, ephemäre Tableaus mit echten Menschen in Alltagssituationen, von denen nichts blieb außer einem Foto. Zum Star am Kunstmarkt machten ihn seine »Fat«-Skulpturen – aufgeblähte Versionen kleinbürgerlicher Statussymbole wie Autos und Einfamilienhäuser. Wurm bedient sich der Alltags- und Werbeästhetik, verfremdet sie, ironisiert sie, kehrt sie ins Gegenteil, und gibt ihr damit am Ende etwas Affirmatives. Er bestückt gleichermaßen ein Video der Red Hot Chili Peppers wie die Hallen der Londoner Tate Modern oder des MUMOKs in Wien. Seit 2002 lehrt er als Professor am Institut für Bildende und Mediale Kunst in Wien.

Schwarz auf Weiss - Die Fotografie als Bewahrerin des Schönen: Peter Lindbergh setzt seit Jahrzehnten Standards und hat wie kaum ein anderer zeitgenössischer Fotograf die Kommunikation der Mode geprägt. Neben unzähligen Editorials für Zeitschriften wie »The New Yorker«, »Rolling Stone«, »Stern«, »Vanity Fair« und »Harper's Bazaar« fotografierte er auch viele internationale Werbekampagnen für Modeimperien wie Hugo Boss, Giorgio Armani, Prada, Calvin Klein und Jil Sander. Seine expressiven Schwarzweiss-Bilder sind unauflöslich mit der Ära der Supermodels verbunden: Lindberghs Arbeiten für die »Vogue« machten Christy Turlington, Naomi Campbell, Linda Evangelista und Tatjana Patitz erst wirklich bekannt. Lindbergh ist mit seiner 70-seitigen Hommage an Berlin aus der »Vogue«-Jubiläumsausgabe in diesem Jahr für einen LeadAward nominiert. Er lebt derzeit in Paris.

Überleben ohne Wachstum – Wie die Medien und die Gesellschaft trotz Degression stark bleiben: Professor Meinhard Miegel beschrieb bereits 1972 die »Grenzen des Wachstums«. Bevor er 30 Jahre lang das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn leitete, war er unter Kurt Biedenkopf einige Jahre lang Leiter der Hauptabteilung Politik in der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Seine Bücher sind allesamt Bestseller. Sein neuestes Buch »Wohlstand ohne Wachstum« räumt mit der Wachstumsgläubigkeit auf und erklärt wie Gesellschaft und Wirtschaft im Gleichgewicht gehalten werden können, ohne aufs Wachstum zu setzen. Professor Miegel wirft unter diesen Vorzeichen eigens für den Lead Award einen besonderen Blick auf die Medienökonomie und was das fehlende Wachstum für die Verlage bedeutet.

Am goldenen Fluß – Die Brücke von Print zu Online heißt Kreativität: Print oder Online – das ist nicht mehr die Frage. Gepredigt wird Print und Online – auf dass zusammen wächst, was angeblich zusammen gehört und Rettung verspricht. »Zeit«-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, »Spiegel«-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron und Dominik Wichmann, Chefredakteur des »SZ-Magazin« diskutieren, ob und wie die Verschmelzung klappen kann. Jeder hat damit seine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht – und deshalb seine ganz eigene Sicht der Dinge. Giovanni Di Lorenzo war schon cross-medial, als es den Begriff noch nicht gab. Er schrieb für die »Neue Presse« in Hannover und moderierte für den Bayerischen Rundfunk »Live aus dem Alabama«. Er leitete später die »Seite Drei« der »Süddeutschen Zeitung« und moderiert gleichzeitig den Talkshowklassiker »III nach 9« bei Radio Bremen. Der jetzige Chefredakteur der Wochenzeitung »Die Zeit« kennt keine Berührungsängste mit elektronischen Medien. Nur das Web ist einfach nicht sein Ding. Mathias Müller von Blumencron ist das lebende Beispiel für den Paradigmenwechsel in den Medien: Der Erfinder und langjährige Chefredakteur des größten deutschsprachigen Webmagazins »Spiegel Online« wurde letztes Jahr Chefredakteur des gedruckten Mutterblatts »Der Spiegel«. Die Onliner retten Print. Ein Ritterschlag für das Digitale. Der überzeugte Printmann Dominik Wichmann leitet seit 2001 das »SZ-Magazin«. Das Digitale war ihm fremd, E-Mails waren das höchste seiner elektronischen Mediengefühle. 2009 nahm der preisgekrönte Chefredakteur jedoch einen sechsmonatigen Sabbatical und heuerte als Praktikant in verschiedenen New Yorker Web-Unternehmen an. Nach dieser digitalen Selbsterfahrung ist er überzeugt, dass das Internet nicht ganz böse ist, auch wenn Restskepsis bleibt.

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19. März 2010 - 12:13 – Flipp | Kommentare (5)

Kommentare

LeadAwards Symposium 2010

Wann werden denn die Nominierten bekannt gegeben? Der 19te ist schon lange vorbei? Weiß jemand wer für den "Visual Leader of the year" nominiert ist?

22. März 2010 - 19:18 – Dex (nicht überprüft)

LeadAwards Symposium 2010

joah, das würde mich auch mal interessieren.. irgendjemand ne ahnung?

grüsse,
sven

23. März 2010 - 16:37 – sven (nicht überprüft)

LeadAwards Symposium 2010

Über die Nominierten wurde bei der W&V und bei Meedia berichtet. Über den neuen »Visual Leader of the year« steht hier jedoch noch nichts.

23. März 2010 - 23:14 – Tanja

LeadAwards 2010

Gestern war ja nun die Verleihung. Alle Gewinner 2010! Mit LesMads als bester Webblog gab es eine kleine Überraschung. Ansonsten die großen wieder vorne dabei. Zeit, SZ, Spiegel und Brand Eins.

26. März 2010 - 10:03 – T.Paul von artinfo24.com (nicht überprüft)

LeadAwards Symposium 2010

den lead award kann ich echt nicht mehr ernst nehmen. wenn ich sehe, dass der kai diekmann blog nominiert wurde. so einen bullshit habe ich noch selten gelesen. das war weder witzig noch sehr provokant, auch wenn der schnösel es nur darauf abgesehn hatte. wo ist die motivation sowas als in irgendeiner form als "leading" anzusehen. das sollte komplett ignoriert werden. aber der typ kennt wahrscheinlich die komplette jury und so wird man dann nominiert.

27. März 2010 - 17:01 – sven (nicht überprüft)

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