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01.03.2016 – 10.05.2016

Mut zur Wut 2016 Plakatwettbewerb

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Der internationale Plakatwettbewerb »Mut zur Wut« ruft bereits zum 6. Mal zur kreativer Kritik auf. Dieses Jahr können Plakate ab dem, 01.03. – 10.05.2016 eingereicht werden. Die Themenwahl für das Motiv ist frei. Gemäß dem Titel »Mut zur Wut« sollte das Thema einen kritischen, sozialen, politischen und/oder persönlichen Inhalt haben, der in einem aussagekräftigen Motiv dargestellt ist. Wie im letzten Jahr wird es anschließend eine Ausstellung der 30 besten Poster an vielbefahrenen Straßen und hoch frequentierten Plätzen geben. »Mut zur Wut« Wanderausstellungen wurden bereits in Heidelberg, Mannheim, Berlin, München, Giessen, Luzern (Schweiz), Perugia (Italien), Oaxaca (Mexiko) und Kuethaya (Türkei) und zuletzt in London gezeigt.

In diesem Jahr wurde das Wettbewerbsplakat von Aether-Design gestaltet.


Abb.: Vincenzo Fagnani, »WAS DU ISST«, Gewinnerplakat 2015

Es war die wahrscheinlich beste Idee aller Zeiten: die Definition eines gemeinsamen Ideals zum friedlichen Zusammenleben aller Völker und Nationen. Nach der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948 sind alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie verdienen eine Welt, in der sie Freiheit von Verfolgung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand genießen.

Die Macher von Mut zur Wut macht es wütend, dass dieses Ideal, dieser Konsens des globalen Miteinanders, heute fast zur Utopie geworden ist. Sie sind der Meinung, dass alle Menschen das Recht haben müssen, ihre Meinung frei zu äußern, wenn sie wütend darüber sind, dass die Menschenrechte durch Gewalt, Tyrannei, Rassismus, Terrorismus, religiösen Fanatismus und Unterdrückung verletzt und missachtet werden.

Abb.: Jan Luzar, PRESSE, Gewinnerplakat 2015

Doch die Ausübung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung ist heute leider immer noch ein Privileg – und genau aus diesem Grund haben sie regelmäßig über 2000 Einsendungen aus über 50 Ländern.

Sie glauben an die Notwendigkeit dieses internationalen Austausches und sie glauben daran, dass es uns allen als Teil einer Gemeinschaft, die in den Menschenrechten von 1948 ein Grundrecht sehen, in den letzten Jahren gelungen ist, ein Bewusstsein für globale und gesellschaftliche Probleme zu schaffen. Mut zur Wut lädt zum siebten Mal Menschen aus aller Welt dazu ein, ihr subjektives Empfinden zum aktuellen Zeitgeschehen in Form eines Posters zum Ausdruck zu bringen. Sie wissen, dass Projekte wie dieses nicht die Flüchtlingsproblematik in Europa, den Krieg gegen Terrorismus oder die Entsorgung radioaktiver Abfälle lösen werden. Aber sie glauben an soziale Verantwortung und daran, dass jeder von uns ein kleines Stück dazu beitragen kann, ideologische und geographische Barrieren zu überwinden. Mit Mut zur Wut tragen sie ihren Teil dazu bei diesen Austausch zu ermöglichen.

Abb.: Max Hathaway, 19-YEAR-OLD MOROCCAN WOMAN LOOKED NERVOUS AS SHE WAITED IN LINE AT THE LAND BORDER CROSSING IN CEUTA, Gewinnerplakat 2015

Einreichung
Maximal 3 Plakate pro Teilnehmer/in.
Die Themenwahl für das Motiv ist frei. Gemäß dem Titel »Mut zur Wut« sollte das Thema einen kritischen, sozialen, politischen und/oder persönlichen Inhalt haben, der in einem aussagekräftigen Motiv dargestellt ist.
Daten der Plakate können im Zeitraum vom 01.03.16 bis zum 10.05.16 auf folgende Website hochgeladen werden.

Die Jury
Nach Einreichungsschluss wird die Jury alle eingereichten Motive bewerten und die 30 aussagekräftigsten Plakate auswählen. Dabei ist die Jury berechtigt, bereits publizierte Arbeiten und offensichtliche Plagiate von der Teilnahme auszuschließen. Die Auswahl der Plakate wird am 21. und 22.05.16 in Heidelberg stattfinden.

Mitglieder der Jury 2016:
Erik Brandt (USA)
Holger Matthies (Deutschland)
Paula Troxler (Schweiz)
Boris Brumnjak (Deutschland)
Melchior Imboden (Schweiz)

Mehr Informationen zu »Mut zur Wut« findet ihr hier.

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