12.11.2007

Räuber '77

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Im SS '07 gestalteten 6 Studentinnen der Hochschule Mannheim eine umfassende bibliophile Anthologie zum 30. Geburtstag der Mannheimer Literaturvereinigung "Räuber '77". Die Geschichte, das Wirken der Autoren wird in zahlreichen Lyrik- und Prosatexten dargestellt sowie in Gesprächen und Bildern dokumentiert.

Dabei sind die 3 Bände chronologisch den Jahrzehnten des räuberischen Schaffens zugeordnet und je 2 Studentinnen befassten sich mit der individuellen und persönlichen Gestaltung jeder Dekade. Dabei sind sie unabhängig voneinander vorgegangen und das Ergebnis zeigt 3 eigenständige, auf das jeweilige Jahrzehnt zugeschnittene Gestaltung, die es zu entdecken gilt und in jedem Band für ein neues Erlebnis sorgt. Das Projekt entstand unter der Leitung von Prof. Veruschka Götz.

Herausgeber: Rosvita Spodeck-Walter, Klaus Walter, Adolf Kutschker
Verlegt wurde die Trilogie über den Verlag Vorwerk 8, Berlin. ISBN 978-3-930916-99-3

Präsentation: Montag, 12.11.07 um 17.00 im Bau 11 Raum 207 an der Hochschule in Mannheim.

www.gestaltung.hs-mannheim.de

Band 1: (Alessia Corallo, Julia Kästle)
Der erste Band der Räuber’77 Triologie ist eine ‚typoetische’ Zusammenstellung ausgewählter Texte und dunklen Typoelementen. Damit das Thema Literatur und Schrift zum Auftakt der Triologie nicht nur einlädt, sondern auch Spannung erzeugt, zeigt sich das Buch in
schwarz-weißen Schriftformen, die eine räuberische Literaturfaszination präsentiert.

Band 2: (Katrin Moos, Loreen Müller)
Das zweite Buch wurde grafisch an die historischen Gaunerzinken angelehnt, eine sehr grafische interne Kommunikationsform zwischen Räubern, die im 12./13. Jhd. ihren Ursprung fand. Die ZInken wurden sinngemäß auf die Themen angewandt oder als grafisches Stilmittel eingesetzt und verleihen dem Band eine handgemachte, geheimnisvolle Anmutung.

Band 3: (Elisa Sept, Christina Sinn)
Zum Schluss noch etwas gülden! Der dritte Band heißt „Beutezug“ und ist ein Sammelsurium geräuberter Schätze. Um dem Leser auch visuell einen Blick in die Schatzkiste zu gewähren, wurde als Zweitfarbe Gold verwendet und sehr viel Wert auf eine ästhetische und passende Darstellung der Texte sowie der Illustrationen gelegt.

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