11. Oct 2007 1471

KLIK

Corporate Design von Jacob Klein


Der weltweite Musikmarkt steckt in einer Krise: Probleme wie sinkende Umsätze im Bereich der physischen Tonträger und der stetig wachsende Anteil illegal aus dem Internet geladener Musik machen ihm seit einigen Jahren zu schaffen. Dies hat in jüngster Vergangenheit dazu geführt, dass immer mehr Major Labels den Markt mit Produktionen minderer Qualität überschwemmen. Frei nach der Devise Quantität statt Qualität.

Anders verläuft jedoch die Entwicklung im Bereich der kleinen Independent Labels. Gerade die von vielen Major Labels vernachlässigte oder gar eingestellte Förderung und Etablierung von qualitativ hochwertigen, neuen Künstlern aus dem sogenannten ‚Underground‘ führt dort zu eher positiv Ergebnissen. Eine zentrale Rolle spielt hierbei das Internet, welches den Independent Labels die Möglichkeit bietet ihre Künstler einer breiten Masse vorzustellen – ohne dabei auf den herkömmlichen Weg über Plattenpresswerke, Vertriebe, etc. gehen zu müssen.

Das Independent Label .shadybrian music betreibt diesen Aufbau und die Förderung von neuen, unbekannten Künstlern bereits seit einigen Jahren. Bis dato veröffentlichte .shadybrain music ausschließlich Musik aus dem Genre Drum and Bass.

Mit der Einführung des neuen Markennamens ‘KLIK’ und der zukünftigen Öffnung der Genregrenzen wird ein völlig neues Kapitel in der Geschichte des Labels aufgeschlagen. Aufgrund dieser Veränderungen ist auch eine visuelle Neuausrichtung unabdingbar und von größter Wichtigkeit für die zukünftige Entwicklung und Etablierung des Labels.

Diese visuelle Neuausrichtung, das Corporate Design, des Musiklabels ‘KLIK’, ist Inhalt der Diplom-Arbeit von Jacob Klein. Ziel ist es, der bis dato bei .shadybrain music herrschenden gestalterischen Willkür ein Ende zu setzen und ein neues, prägnantes, selbstbewusstes Erscheinungsbild für ‘KLIK’ zu entwickeln.

Und so sieht es aus – wirklich schön gelungen!












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11. Oktober 2007 - 10:35 – Julia | Kommentare (4)

Kommentare

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sehr schöne arbeit!
– und echt nett präsentiert.

falls (oder sobald) eine website besteht, würde ich mich über einen link sehr freuen!

11. Oktober 2007 - 16:46 – sperba

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irgendwie gelungen, ja. wenn auch sehr typisch und nicht wirklich eigenständig in meinen augen. mir scheint, das konzept lautet 'einfach verpacken'. mir fehlen die pole. übertragen gesprochen sehen ich einen torso, ohne arme und beine. und leider ohne kopf.

im übrigen verstampft der obige einführungstext einige plattitüden: gerade WEGEN der krise investieren viele (auch grössere) labels wieder in cover-art und verpackungen der tonträger. das lässt sich sogar bei einem besuch in der plattenabteilung im supermarkt feststellen.

11. Oktober 2007 - 17:52 – CHR15

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Mit der Zeichen-Symbolik tue ich mich gerade ein bisschen schwer. Auf der Webseite wird das System bzw. die verschiedenen Genres wohl genauer beschrieben sein. Bleiben diese organischen Strukturmuster in ihrer Form einheitlich oder sind sie in ihrer Verwendung auf verschiedenen Medien und Materialien beliebig (d.h., feste Form oder variierende Anordnung)?

11. Oktober 2007 - 20:46 – danny (nicht überprüft)

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Den Namen KLIK find ich lasch.

13. Oktober 2007 - 10:25 – Bernd 24 h

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