Werbeverbot Sao Paulo / Das Ende der Werbung

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Wird Gilberto Kassab, der Bürgermeister der 11-Mio-Stadt Sao Paulo als Terminator einer ganzen Branche in die Geschichte eingehen? Das radikale Werbeverbot in der Brasilianischen Metropole hat zu einem neuen Stadtbild geführt. Übrig bleiben nur die Skelette, durchaus reizvolle Konstruktionen wie inzwischen in vielen Aufnahmen zu sehen (z.B. http://www.flickr.com/photos/tonydemarco/sets/72157600075508212/).
Müssen wir uns fürchten? Oder freuen?

Chris Artman

?? Is das war ?? Werbeverbot ?? Wieso wird sowas gemacht ?? ich finds ja irgendwie echt gut ... aber mit welcher Begründung ?? HÄ ??

Johnobo

Ich habe etwas dazu zusammen getragen aus verschiedenen Quellen, wer etwasm ehr wissen möcthe schaut bitte: http://blog.johnobo.de/?p=156

*etwas werbung mach ^^

man muss ja auch sehen, das der öffentliche Raum geradezu bedroht wurde durch die Werbeplakate.

lars

was wäre timesquare ny ohne leuchtreklamen?

kai

für die formel 1-strecke gilt das dann wohl nicht...wie gestern gesehen! ist ja auch kein öffentlicher raum....!

Ronald Kyrmse

Als einwohner von São Paulo kann ich bezeugen, daß die maßnahme des bürgermeisters von der bevölkerung sehr positiv beurteilt wird. Es handelt sich _nicht_ schlicht und einfach um ein "werbeverbot", sondern die werbung - die in den letzten jahren erschreckende ausmaße angenommen hatte - wird auf ein ästhetisch annehmbares minimum zurückgedrängt. Plakate und namensschilder, z. b. an geschäften, dürfen nur eine ausdehnung haben, die per formel aus der frontlänge errechnet wird. Maximal ist dabei (soweit ich weiß) 4m x 10m.

Es ist richtig, daß der öffentliche raum durch die plakate visuell erschreckenderweise (!) beeinträchtigt wurde. Den unterschied merkt man, wenn man in nachbarstädte fährt, die u. u. so dicht an SP liegen, daß früher nicht zu erkennen war, wo ein kreis aufhört und der nächste anfängt. Heute geht das schon - es ist augenfällig. :-)

flo

ich finde, wir sollten uns freuen.

nichts gegen grafik oder werbung, aber das zugeballere mit um aufmerksamkeit kämpfenden kauf-mich-/lebe-so-/werde-mit-uns-glücklich-botschaften geht mir schon immer wieder auf den keks. und wenn es hier/dort gebäude, strassenzüge und die gesamte stadt überzieht – tschüss. oder wie ronald schreibt, zurückfahren. umso besser.

der timessquare ist historisch und in seiner lokalen begrenzung einmalig – was wäre die wüste, oder das meer, vollgeballert mit werbung?

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