29. Oct 2007 1507

EDITORIAL DESIGN

von Yolanda Zappaterra

The New York Times Magazine, The Guardian, Wired, Zembla, Harpers Bazaar oder VOGUE sind nur ein paar Beispiele der Zeitungen und Zeitschriften, die in „Editorial Design“ unter die Lupe genommen werden.

Editorial Design und seine Ziele, der Aufbau einer Publikation, Gestaltung, unumgängliche Designkenntnisse, ein Blick zurück und nach vorne – darüber handeln die fünf Kapitel des Buches, das ein einfacher und umfassender Leitfaden zum heutigen visuellen Journalismus ist.

Das Buch erklärt die Grundsätze von Editorial Design und Gestaltung wie Branding, Cover, Typographie, Raster oder Stile. Zudem informiert es mit Ratschlägen und Meinungen von führenden Praktikern oder mit Case Studies. Am Ende des Buches gibt es neben dem üblichen Index ein paar Mini-Biographien, ein praktisches Glossar, eine Auflistung von Schriftenverlagen und Literaturtipps.

Mit Themen wie Zeitungsformaten, Informationsgraphiken, Redesign oder Leseverhalten ist es eine praktische Empfehlung für Studierende aber auch für erfahrene Designer.



About the author:
Yolanda Zappaterra is a writer and designer. She is a regular contributor to Design Week, Grafik and Time Out and is currently an associate lecturer at Central Saint Martins College of Art and Design, where she teaches in the graphic design school.
She has previously worked as a magazine production editor and sub editor.

Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Laurence King Publishing
Format: 256 x 215 mm
Farbabbildungen: 370 Farbabbildungen
Preis: 39,99 Euro
ISBN: 978 1856694339
www.laurenceking.co.uk

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29. Oktober 2007 - 18:10 – Tanja | Kommentare (20)

Kommentare

EDITORIAL DESIGN

Das Buch würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen, so wie die Titeltypo aussieht.
Meta in Displaygröße (wie wärs mit Meta Headline? Dafür gibts die extra)- and the kerning sucks.

31. Oktober 2007 - 15:11 – Bill (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

Bill says: The Kerning is also nott veri neice. It's very shice.

Bernie answers: You don't know what the fuck you talk about, I make rules my own. That's a Kunstbuch. And also a hardcore Diplomarbeit.

Word.

31. Oktober 2007 - 17:01 – Bernie (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

Sorry: the spacing … the flattersatz – richtig mega shice!

Maybe:
If the word "art" means "Word-art" to you Bernie, hmm, yes, call it an artbook!

Is that the explanation of the Kunstbuch-part in this peace of Fachliteratur …

1. November 2007 - 21:16 – Hmm (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

ist zwar keine meta aber egal hauptsache du hast mal was geschrieben, wa?

2. November 2007 - 2:11 – robertmichael

EDITORIAL DESIGN

Stimmt. Ist Officina. Macht’s aber nicht besser.

2. November 2007 - 10:52 – Bill (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

robertmichael, du hast zwar recht, aber verflixt, der ton sollte sich hier bald mal wieder ändern (da bin ich ganz pussy) gibs hier nur noch gangsta? naja, nett das du auch mal wieder n satz schreibst ;)

2. November 2007 - 11:14 – hans schumacher

EDITORIAL DESIGN muss man lernen

Hallo Hans: Some topics define the comments they deserve.
Manchmal müssen die Dinge so gesagt werden wie sie sind. Und lieber etwas Gangsta, der hat nämlich viele Pussys … äähm, lassen wir das lieber mal.

Das Buchcover verstösst gegen einige typographische Satzregelen, das ist klar. Das Kerning der Headline ist gottvoll, dass ich sowas noch erleben darf. Die Schriftwahl voll genial, da die extrem ausgefahrene Serife des 'i' ein enges Kerning sehr schwierig gestaltet. Meta, Officina sind Fonts eines Profis für Profis. Es sind keine Brot- und Butterschriften, die man knallen kann, wie Heiland bzw. Yolanda gern würde.

Muss der Infoblock so scharf an die linke Randlinie gequetscht werden? Denn somit kippt die ja ganze Ausrichtung extrem nach links und die winzigen blauen Zahlen nebendran bringen die Gesamtoptik zusätzlich zum Flimmern – meine Augen springen immer noch rauf und runter. Uncool.

Der Innenteil: Der Satzspiegel ist wahrscheinlich beim Würfelspiel gewonnen, denn ich sehe Inkonsitenzen in den Blockabständen, zuwenig Abstand zu den Bildern, zuviel Typo im Raum. Eine Anmutung eines Fressblattes vom Metzger. Wann kommt endlich die Erlösung? Die Wurstseite?

Mich interessiert, ob sich der Text überhaupt lohnt zu lesen. Aber wenn ich so eine mittelprächtige Gestaltung sehe – ganz schlecht ist sie ja auch wieder nicht, aber trotzdem – da frag ich mich, welcher Profi(!) nun zu diesem Bruch greifen würde. Für Anfänger und Unkundige wäre das Buch sicherlich O.K.

Der Kopp Fachbuchversand, und bei dem seid Ihr alle sicherlich ebenfalls Kunde, schickt mir jeden Monat eine kostenlose Broschüre ins Haus. Schöne Sachen und unötiges mit dabei.

Und, man kann auch dort wieder zurückschicken :-)

2. November 2007 - 14:38 – Bernie (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

Dear 'Hmm': It was only a Anspielung on the Habitus of a gewisser Herr Reckhausen, defending his (very hardcore indeed) Diplomarbeit with teeth and claws, illustrating his misconception on free speech on various occasions. A very spontaneus Blog-Eintrag on my part. Quick, raw and dreckig.

2. November 2007 - 15:01 – Bernie (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

@Bernie und Kopp: da gibt's auch Slanted zu bestellen http://www.koppmedien.de/produktdetail.php?nr=SLA4

2. November 2007 - 15:24 – Tanja

EDITORIAL DESIGN

Bernie: Ah klar, the invasion of arty poppers …
hatte ich ganz vergessen, war ja auch funny to read, indeed.

2. November 2007 - 21:02 – Gast (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

Yes, Arty Poppers.
Bend over, you're being … !

3. November 2007 - 13:20 – Bernie (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

libidotechnisch alles in ordnung, ja?! (arty poppers? wassn das? was zum lesen?) »Meta, Officina sind Fonts eines Profis für Profis.« feels pussy-lickin' good, sozusagen, for the amateur part of mine. da haben auch die andern vom projektteam was von, waren ja viele an der entstehung der officina beteiligt. fast ein open-source-project, ähnlich wie die meta (tschüss GST Polo, totes holz bei open type, ab jetzt ist endgültig basta! some say: It sure looks like the grandpa of all what Spiekermann became famous for – Officina, Meta, Unit – http://www.typophile.com/node/32095. word!) also schon damals ihrer zeit voraus.

'keine Brot- und Butterschriften' scherzkeks. ich sag nur: helvetica der 90er (nickname der meta) dass einer verwandten mit miesem kerning widerfährt, was der helvetica immer mal wieder passierte – und sie es hier aufs cover schafft, ist doch nur fair, bei der popularität. dabei sind regelverstösse doch manchmal ne schöne sache, und gerade bei slanted kann man ne menge in bezug auf editorial design lesen (und lernen, wenn man den entsprechenden topics folgt): wobei ich da an die schräggestellte und verzerrte typo von mike meiré fürs magazin 032C (Ausgabe Energy Experimentation) gedacht habe. (http://www.slanted.de/node/1239) leider scheints den ganzen thread sowie meinen lieblingscomment von flo seit dem slanted relaunch nicht mehr zu geben: aus dem gedächtnis, ging ungefähr so: vielleicht verzerrt die kamera-optik die typo ein wenig – aber am meisten verzerrt mike ;-) great!

5. November 2007 - 22:36 – hans schumacher

EDITORIAL DESIGN

Hans, /Ihr wart das? Und was habt Ihr Euch bei der Serife gedacht? Die ist doch viel zu gross. Du siehst ja, Yolanda hat Probleme damit. Ich nicht. Hätt sie nicht genommen.

Arty Poppers sind die wohl die Herrschaften, die mit Krach-Bumm-Peng in die Medienlandschaft plumpsen und meinen, alles niederreissen zu können mit ihrer Kunst, die doch imgrunde nichtmal für ein anständiges Arschabwischen ausreicht.

Und das es die Officiana aufs Cover eines Sach- und Krachbuches schafft – ist das wirklich so applauswürdig? Eine Vergewaltigung ist immer noch eine Vergewaltigung.

5. November 2007 - 23:18 – Bernie (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

Aber der Mike, der hats doch mit Absicht getan!
Und mich nervt langsam, dass immer wieder davon geschrieben wird, dass "Regelverstösse doch manchmal ne schöne Sache" sind. Ja klar, aber doch bitte keine Regelvertösse die es aus Ignoranz oder Zeitdruck aufs Cover eines Buches bei Lawrence King Press schaffen! Vor Allem nicht, wenn der "I don't feel like fingerlickin"-kerned-title auch noch "Editorial Design" heißt!
"Helloo?!" Würde Erik Spiekermann an dieser Stelle seines Vortrages sagen und dabei so mit dem Kopf lautmalerisch wackeln ...

Schrift verzerren, Regeln verstossen, Ranzen versohlen, find ich übrigens alles grossartig!
Aber gerne eher so, dass es Witz hat. Der Witz bei Mike: Er hats einfach mal dreckig durchgezogen, von A bis Z. Alles verbogen. Gut ausgeschaut hat's zwar irgendwie doch nicht, aber das musste man eben auch mal erleben. Das verbogenen Lowdown war ja dagegen wieder ein traumentsprungenes Positivbeispiel! Oder nicht?

Conclusion für mich: Es lohnt sich diese Fehler, denn es sind Fehler, keine bewussten Regelvertösse, immer wieder anzuschauen um sich dann bitter und böse zu schämen, wenn es einem selbst passiert.

Gerade im Editorial Design, da glotzen nämlich die unterschiedlichsten Leut druff und sicher auch jemand, vor dem man sich dann schämen sollte.

Den hungernden Kindern in Afrika entlockt diese Problematik womöglich aber nur ein leises "Wiebitte". Was mich zum eigentlichen Punkt bringt: Es gibt wichtigeres als allhalbjährlich ein neues "How-to-Buch".
Es sei denn, es ist wirklich Arschgeil und die Welt hat drauf gewartet!
Aber ich werds mir jetzt mal anschauen gehen, was da eigentlich so drinsteht.

6. November 2007 - 0:45 – Hmm (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

Laurence King meine ich natürlich. Das wär auch mal ein toller Fehler. Oder "Paedon". Oder "Die Gschaltn".

6. November 2007 - 1:06 – Hmm (nicht überprüft)

EDITORIAL DESIGN

Wer ist Mike?

6. November 2007 - 11:37 – Bernie (nicht überprüft)

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Or is your name … John Wayne?

6. November 2007 - 11:51 – Bernie (nicht überprüft)

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es wird wohl der Meiré Michel gemeint sein …

6. November 2007 - 17:05 – dertobi

EDITORIAL DESIGN

jawoll – vielleicht mal die kommentare lesen, die man kommentiert, dann kommts auch nicht zu unnötigen nachfragen. anrede im pluralis majestatis ist auch nicht notwendig, ;-) die selbsteinschätzung 'the amateur part of mine' reicht doch wohl.

dass es die officina aufs cover schafft, ist doch nicht applauswürdig. eher tuts mir leid für den abusus – aber die helvetica hätte auch nichts dafür gekonnt. vielleicht mit nem software-paket ausgeliefert worden, schon oft woanders 'angewendet' gesehen, schon ist sie drauf. nur fair, s. oben.

dabei sind regelverstösse doch manchmal ne schöne sache – so wie bei mike, nicht wie hier aufm cover. steht auch da oben.

überzeugende gestaltung definiert doch die eigenen regeln, so im sinne einer einheit von absicht umsetzung und wirkung. d. h. wenns gut ist, tritt der wert 'verzerrt' in den hintergrund und wird nicht mehr als verzerrt wahrgenommen. wie wenn hendrix oder j. mascis aufs wahwah pedal treten. wird komischerweise nicht mehr als 'gegen die regel' (akustisch sauberes signal) empfunden, sondern als stimmige umsetzung eines emotionalen zustands im kontext der übergreifenden botschaft – song! layout! – was mich vermutlich so an dem satz 'aber am meisten verzerrt mike' erfreut hat. (obs ihm damit gelungen ist, kann ich nur wünschen)

6. November 2007 - 22:50 – hans schumacher

EDITORIAL DESIGN

ich hab das Buch hier liegen und das Spacing auf dem Cover ist definitiv nicht so wie hier abgebildet!

21. Juli 2008 - 15:04 – egal (nicht überprüft)

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