Lushs Markenrelaunch / Diplomarbeit von Alexander Ginter, FH Wiesbaden

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Was fügt dem leidenschaftlichen Designer seelische Schmerzen zu?

Wenn eine Marke großes Potential in sich trägt, aber ihr Design so schlecht ist, das dieses Potential nicht ideal zum Vorschein kommt.

Das war der Grund für Alexander Ginter, als Diplomarbeit des Studiengangs Kommunikationsdesign an der FH Wiesbaden einen fiktiven Relaunch für die aus England stammende Kosmetikmarke LUSH zu erarbeiten.

Die Diplomarbeit umfasst Konzeption, Strategie, Gestaltung und kommunikative Maßnahmen für ein Unternehmen, das ethisch und wirtschaftlich vorbildlich ist, den Faktor Design und klassische Kommunikation aber eher stiefmütterlich behandelt.

Ein zentraler Punkt der Arbeit war es, den Markenkern strategisch präziser herauszuarbeiten und gestalterisch konsequent auf alle Ebenen der Marke zu übertragen.

Entstanden ist eine sehr emotionale, bildlastige Markenwelt, die sich stets um das Thema GENUSS dreht. Als Keyvisuals wurden synästhetische Bilder entwickelt, die den Duftcharakter der sinnlichen Produkte künstlerisch einfangen.

Die Gestaltungswelt, insbesondere die Typografie besteht fast ausschließlich aus individuellen, handgezeichneten Schriften.

Mehr unter www.alexginter.de

Gast

Um Himmels Willen!
Lasst Lush so wie er/sie/es ist!
Gerade das mag ich an Lush, dass dieser Laden eben ganz einfach gestrickt ist und nich so prunkprotzig illustriert daher kommt!

Wolfgang

Als Münchner kenne ich natürlich den LUSH-Laden in der Sendlinger Str.
Ich finde auch, dass die in Sachen Design in der Steinzeit leben.

Wobei LUSH ja ein englisches Unternehmen ist und die aus England kontrolliert werden.

Zu dem Design:
Spontan dachte ich an Bionade (http://www.bionade.com/bionade.php/10_de/62_posterversand?usid=47bd47f4b...) und an die hier:
http://www.smashingmagazine.com/2007/08/21/creativity-spark-from-masters...
errinnert finde ich im großen und ganzen recht gut.
Das Briefmarken-Logo ist gut und Vielseitig einsetzbar, obwohl man diskutieren kann, ob es sinn macht, sich komplett von gelb und grün zu verabschieden.

Das Magazin ist mir zu "overdressed". Die Bilder sind gut, aber die Texte meiner meinung nach so designed, dass es kaum Spaß macht, sie zu lesen. 11 Zeilen in Versalschreibweise, nochdazu einem so unruhigen Font mit relativ wenig Zeilenabstand ist wahrscheinlich für jeden Leser eine Qual. Dazu kommen die Ganzen geschwungenen Zeilen, fürchterlich :)

Fazit: 1000 mal besser als das derzeitige Corporate Design, aber in manchen bereichen etwas über das Ziel hinausgeschossen.
Lg,
Wolfgang

Julie

Das Magazin finde ich wirklich nett und gelungen, auch die Fotos dazu auf dem Holztisch, so ist Lush.

Das Packaging und die Plakate allerdings wirken für Lush viel zu künstlich, finde ich – auch wenn sie für sich betrachtet sehr schön sind.

Aber Lush steht einfach für das handgemachte, "private", mit Ecken und Kanten (wie auch an den Produkten gut zu erkennen) und ein so glattes und "durchgestyltes" Auftreten wie bei den Plakaten passt nicht dazu.

Wenn man die Bilder betrachtet, scheint es fast, als seien 2 unterschiedliche Arbeiten entstanden.

Bernie

Fast perfekt.

a) Poster: Hier fehlen die Produktfotos der Seifen, die Flasche rückt im Vgl. zur Zentralornamentik zu stark in den Hintergrund – ausserdem sollte man zu sehen bekommen, um was es sich dreht. Nur zu sagen "Waschen wie Gott in Frankreich" und dann kein Produkt zu sehen – tja, stünde das Plakat allein im Schaufenster; ich zuckte die Schultern und gehe weiter. Leider. Ich sehe ja nix.

Ornament ist schön aber etwas konfus; Entschlackung ratsam zur besseren Rezeption – Botschaften klingen etwas banal, da passt die wunderschöne Ornamentik nicht zur burschikosen Trivialität wie "Naschkatzen werden zu Waschkatzen", wobei ich mich frage: "Was zieht den Bezug zur Naschkatze?" Kann man die Seife DOCH essen?

b) Broschüre: Obergeil. Kann aber für einige Zeitgenossen überladen wirken. Ausserdem ist mein Erstgedanke: Käse. Leckere verschiedene Sorten Käse. Und nach Lektüre einiger Produktbezeichnungen empfinde ich mich in einem Delikatessengeschäft :-) Aber trotzdem, Stefan Sagmeister lässt grüssen und winkst eloquent zurück.

c) Das Logo: Brilliant. Typo: Geil. Wirkt wie handgemalt, ist natürlich mit grösster Sicherheit irgendein Freefont, gell? Wäre wirklich Overkill das alles zu malen {kotz}.

d) Die Fotos: Sehr gut ausgeleuchtet, man will sie essen.

Tja, das ist halt die Crux. Man muss die Feinheiten austarieren, sodass das Pendel nicht zu sehr irgendwo hin ausschlägt. Aber egal, ich gäbe eine 1.

Gast

Gleich kommt Barbie um die Ecke - so sieht das aus.
Oder irgendne Mangabraut oder sogar die Gummibärenbande.

Christian

Das vorgestellte Konzept ist eine wunderbare grafische Leistung, doch sie entspricht leider gar nicht den beworbenen Produkten. Der soziale Aspekt, den Lush vertritt, fehlt meiner Ansicht nach komplett. Eine schöne durchgestylte Bildwelt ist hier mehr als fehl am Platze!
Ich finde auch, dass der derzeitige Markenauftritt durchaus Charme hat. Es wirkt alles "selbst gezimmert" - eben so wie die Produkte! Allerdings sehe ich auf die Notwendigkeit hier mal etwas frischen Wind rein zu bringen. Doch der hier vorgestellte Ansatz ist davon leider weit entfernt!

Alex Ginter

Hallo Ihr Lieben,
schön, dass so viel Feedback zu meiner Diplomarbeit kommt!
Danke für die lobenden Wort und auch die Kritik.

Ganz perfekt ist es natürlich nicht geworden, da kann man immer noch was verbessern.
Aber ich denke, bei einer Diplomarbeit (vor allem wenn sie eh fiktiv ist) darf man ruhig auch mal übers Ziel hinausschiessen und sehen, was denn überhaupt machbar ist. Für eine reale Umsetzung kann man es immer noch runterbrechen.

@bernie: die Logotype ist (wie alle anderen Buchswtaben) 100% handmade
möchte mal wissen wo es so geile Freefonts gibt ;D

Die Käse-Assoziation hatten übrigens viele. Generell ist die Nähe zum Foodbereich aber in den Produkten und in der Markenwelt kein Zufall.

Tobias

Bisher kannte ich Lush nicht,aber jetzt würde ich es sofort kaufen.
Wenn's mir nicht gefällt,kann ich's immernoch zur Deko benutzen!

Denise

aaaalso ich find die broschüre super, auch die food-ästhetik, die plakate und das packaging finde ich im vergleich auch zu edel, obwohl sie mir formal gut gefallen.
typo/logo: underware/house ind. style aber seeeeehr schön :)

Bernie

Also, nee. Was sind denn das für alberne Kommentare (Manga, Barbie)? Wenn einer wirkliches Lob verdient hat – für eine FIKTIVE Arbeit – für eine DIPLOMARBEIT(!) – dann Alex.

Super, dass Du die Fonts selbst gemalt hast. Wie lange hat das gedauert?

Hast Du die Fotos selbst geschossen? Digital oder Analog?

Wieviel von Dir steckt da drin? Und wieviel kommt vom Prof?

Ich finde, dass man im Diplom die Kuh fliegen lassen muss, denn diese Arbeit ist nunmal der Endpunkt der Ausbildung und muss zeigen, was der Diplomant kann. Sicher, übers Ziel hinausschiessen wird jeder. Das macht aber nichts. Alex hat das Sujet ausgereizt, und trotzdem, soweit ich es sehen kann, beherrscht. Das Konzept sieht rund aus, die Farbbalance ist schön edel, die Textblöcke in der Broschüre zwar etwas zu verwunden – man muss den Kopf zuviel drehen, doch rein objektiv gesehen schön und ausbalanciert illustriert.

Und er fängt ja erst an und wird, wenn er einen Job als Junior Art findet, mit einem ebenso guten AD bzw. CD eine konstruktive Auseinandersetzung führen können, denn es scheint, dass er frei von Allüren und Eigenheiten daherkommt.

Sehr wichtig ist es nun, sich viele verschiedene Stile anzueignen und diesen derzeit erfolgreichen nicht zu sehr auszureizen, sonst hat man schnell sein Pulver verschossen. Es muss nämlich immer besser werden. Der Markt ist hart.

Was ich jetzt ändern würde: Andere Claims …statt diesem "Waschen wie Gott in Frankreich" müssen welche her, die das Produkt umschreiben, die Eigenschaften darstellen. Ggf. Plakate mit jeweils einem Produkt in der Mitte oder da wo die Flasche steht, die jeweiligen Produktbeschreibungen (aus der Broschüre) jeweils rechts nebendran. Das Logo viel größer. Man sieht es kaum. Und dann rechts bzw. links neben das Logo der "Fresh handmade Cosmetic" Claim.

Also, weiterhin viel Spass Alex.

Alex Ginter

Hey Bernie,
danke für deine Unterstützung ;)

Die Plakate, insbesondere die Lines sind 24h vor Abgabe entstanden, da kann man auf jeden Fall noch mehr rausholen. Die Fonts zu malen/zeichnen war ziemlich zeitaufwendig, aber hat sich gelohnt. Fotos sind natürlich auch selbst geschossen, mit einer Eos D1 im Studio der FH. Und alles in allem mussten mir die Profs (Gregor Krisztian, Rüdiger Goetz) zum Glück so gut wie gar nicht helfen, nur bei der Definition des Markenkerns.

Was die Lesbarkeit der gewundenen Handschriften angeht:
Das ist der Teil des Diploms, mit dem ich selbst ebenfalls nicht zufrieden bin. Hatte viele Versionen ausprobiert, aber war mit keiner zufrieden, da musste ich aus Zeitgründen dann die einäugige unter den blinden Varianten wählen.

Viele Grüße aus Wiesbaden
Alex

Julie

"im diplom die kuh fliegen lassen" - jein.

dass die oben gezeigte leistung für eine diplomarbeit grafisch ganz weit vorne ist, wird hier vermutlich niemand bestreiten.

wenn man sich allerdings schon ein reales unternehmen/marke sucht mit bestimmten werten, einer zielgruppe usw., dann sollte die neue, "verbesserte" kommunikation der marke doch die werte besser transportieren (als die alte).

ich "spüre" hier irgendwie kein lush.
lush ist nicht durchgestyled, lush ist nicht plastik, lush ist vor allem: natur, handmade, "sauber".

da wäre viel weniger (für die marke) mehr gewesen.
ich checke das konzept nicht (in bezug auf lush) – und das sollte an sich bei corporate design entscheidend und treffend sein und nicht schöne plakate.

also, nicht falsch verstehen: die sachen sehen super aus. (die frage ist: war das oberstes ziel der arbeit: etwas machen, was "geil" aussieht?)

Gast

eine nette kollegin schrieb mir gestern abend, ich solle mir unbedingt diese wunderschöne diplomarbeit anschauen! wir arbeiten selbst bei lush und ich kann nur sagen, der laden steht ja sowohl für öko als auch für luxus, weshalb ich die designs völlig passend finde! auch die gestaltung der broschüre passt meiner meinung nach gut zur verkaufsstrategie à la "verrückt, anders, besonders"! was tatsächlich fehlt sind die aussagen über die genaue funktion der produkte auf den flaschen. trotzdem ein großes lob und dankeschön, dass du dich so intensiv mit unserem laden beschäftigt hast! mach weiter so!

Alex Ginter

Liebe Julie,,

ich stimme Dir vollkommen zu!
Mein Ziel war es auch nicht etwas Schönes zu machen,
sondern die strategisch richtigen Entscheidungen zu finden und umzusetzen.
Dass die vielleicht nicht unmittelbar in jedem Detail nachzuvollziehen sind,
liegt daran, dass Du dich vielleicht erst mal tiefergehend mit den Bedürfnissen von Marke, Umfeld, WIrtschaft, Verwender usw. beschäftigen muss.
Was ich ausgiebigst getan habe, das kann ich Dir versichern.
Der strategische Teil der Arbeit waren bei mir ca. 30-40% des gesamten Diploms.

Das weniger mehr wäre ist auch richtig.
Es ging mir eher darum zu zeigen, was machbar ist. Sicher wäre im realen Leben ein so fundamentales Redesign zum jetztigen Zeitpunkt Gift für die Marke. Aber in meiner Diplomarbeit muss ich zeigen was ich kann, da nutzt es wenig zu sagen, "weniger ist mehr".

Björn

Hallo Alex,

auch wenn schon viel zu deiner Diplomarbeit gesagt wurde, möchte ich auch noch ein paar Worte zu ihr verlieren. Und auch gleich noch loswerden, dass ich nicht glaube, dass eine Diplomarbeit dafür gedacht ist, einen Bauchladen der eigenen Skills anzufertigen. (Bzgl: "Aber in meiner Diplomarbeit muss ich zeigen was ich kann, da nutzt es wenig zu sagen, "weniger ist mehr".") Es geht auch hier vielmehr darum, eine in sich stimmige Arbeit zu entwickeln, und das ist deine leider nicht ganz.

Das gesamte Logo mit Type und Labelform ist absolut topp. Da gibt´s für mich auch nichts dran zu rütteln. Es entspricht genau meinem Verständnis von Lush. Die Produktfotos, die Broschüre und die Plakate sind grafisch auch sehr gut. Nur passt die Plakatkampagne vom Look leider überhaupt nicht zur restlichen Arbeit. Es wirkt, als ob du zwei unterschiedliche Konzeptrichtungen am Ende im gleichen Paket vereinen wolltest. Dabei könnten beide Teile grafisch durchaus gut miteinander funktionieren, wenn da nicht der tote, cleane Look in den Plakaten wäre. Ihnen fehlt das Handgemachte. Bei der Schrift hast du es vorgemacht und so hätte es den Grafiken auf den Plakaten mit Sicherheit auch sehr gut getan, sie von Hand mit z.B. Aquarell umzusetzen. In diese Zeichnungen hätte man dann durchaus auch reale Blüten etc. colagieren können.
Schade ist auch, dass die Plakatkampagne in sich keine wirklich starke Idee aufzuweisen hat und die Headlines z.T. etwas hinken.

Nichtsdestotrotz eine grafisch sehr gute Arbeit.

Grüße Björn.

Gast

Tolle Arbeit! Sehr schön ausgearbeitet.

Stilistisch noch nicht so sattelfest, aber das kommt mit der Erfahrung.

Speziell die Textmarke ist an Ausgewogenheit und Harmonie fast nicht zu überbieten. Trifft das Produkt punktgenau und ist ob ihrer individualität bestens geeignet eine Marke perfekt zu repräsentieren.

Weiter so Alex. Es gibt nicht viele die so talentiert sind wie Du.
Da werden wir noch Einiges zu sehen bekommen :-)

Gast

Hallo Alex, glückwunsch zu deiner Arbeit!

auch wenn deine Arbeit stlistisch nicht immer einher geht, kannst du doch ziemlich stolz sein. Du hast gezeigt, dass du wunderbar vielseitig bist und genug Talent in dir steckt. Ich denke, dass ist es was ein gutes Diplom ausmacht. Der Rest kommt dann mit der Zeit. Bleib aufjdenfall dran!

Gast

Hallo,
da ich selbst bei Lush arbeite und das konzept des ladens als ein völlig anderes einstufe, bin ich wirklich überrascht, was du daraus machst.
wie kommst du ausgerechnet auf lush?
zuerst einmal sehen die werbeplakate sehr hübsch aus - nur wie ich finde, völlig unpassend. ziel von lush ist es, die produkte so wenig wie möglich zu verpacken - nicht sie durch aufwändiger plastikverpackung in szene zu rücken, sodass das eigentliche produkt unter hübscher aufmachung verschwindet.
auch gibt es kaum flüssige produkte bei lush.
die werbetexte allerdings sind super gelungen. :)
das "neue" logo ist witzig, aber das wilde, verrückte, lebensfrohe lush geht so ein bisschen unter, es wird verspielter und irgendwie erinnert es mich an einen tante emma-laden für seife.
die farbe schwarz als hintergrund ist zwar nicht schlecht gewählt (die internationale lush-kleidungs-farbe für angestellte ist *eigentlich* schwarz), jedoch fehlt mir das reinliche, ökologische etwas. wo ist das hingekommen bei deiner arbeit?
bei der lush-times hast du bis aufs layout ja nicht sehr viel verändert...

alles in allem ist die diplomarbeit wahrscheinlich gut gelungen (wann bekommst du die ergebnisse???), aber meiner meinung nach für lush untauglich...

liebe grüße!

Gastman

ich mag diese bilder sehr. aber ich finde sie haben wenig mit seife zu tun.

Gast

hallo alex,
durch deinen beitrag hab ich mir gerade zum ersten mal die lush homepage angesehen...
das ist ja noch unterirdischer als ich mir das vorgestellen konnte.
ich finde dein logo super gelungen. es verdeutlicht perfekt den handmade charakter.
ich finde auch das es lebensfreude und den ökologischen aspekt von lush verkörpert.
das aktuelle logo drückt weder was wildes noch etwas lebensfrohes aus. auch der ökologische anspruch kommt ziemlich kurz. es wirkt einfach nur grell, chemisch und billig... sehr billig.

ini

ich finde das sieht großartig aus und es schließt auf eine besondere duftwelt und hat was sehr exklusives. somit würde ich sagen....ziel erreicht! ich hab mich wahnsinnig gefreut diese sachen zu begutachten und fänd das toll wenn lush diese gestaltung übernehmen würde. vorallem ist es handwerklich ganz ausgezeichnet. scheiß auf richtig oder falsch....es passt und ist eine tolle arbeit. meckern geht immer....erst mal selber machen!

Gast

sehr gelungene arbeit - sauber. ende.

whiteywhiteman

sehr schöne arbeit. sehr schöne illus. sehr amerikanisch. habe mit rüdiger geotz 3 jahre gearbeitet. absoluter topmann. hoffe du konntest viel von ihm lernen…
viel erfolg weiterhin

Gast

Danke Designer, endlich mal jemand, der Entertainment liefert....
das Design der Poster ist perfekt, jeder der hier solch einen bullshit schreibt wie
"zu enge Typo und zu unruhig" --> geht ins Kino,
"Produktdarstellung fehlt" --> weißt doch, wie die Seife aussieht
"..eine Qual für den Leser.." --> lern lesen, drei Schlagworte dürften ja wohl noch zu erwarten sein , oder??
"...Sprüche sind langweilig..." ---> Die Sprüche sind lustige Redewendungen, die zum Produkt passen.

An alle Kritiker....macht eure Layouts wie immer, dann bleiben die Perlen, die an der Oberfläche das Geschäft machen!

Spitzenarbeit, als Unternehmen würde ich ein Bonus draufzahlen!
TOP

Bernie

@Gast: Und deswegen bist Du auch kein Unternehmen.

Gast

hey...ich hab da mal ne frage, und zwar würd ich gerne wissen, was der echte Lush schriftzug für ein schrifttyp ist...im netz hab ich ihn nicht gefunden! kann mir da jemand weiterhelfen...danke!
Regina

Rita

Nein, geht leider gar nicht!!!!

Die Entwürfe sind wirklich ästhetisch und stimmig, aber: Irgendwie wurde bei dem Entwurf wohl leider der Kunde vergessen???
Sollte man sich bei einem Relaunch nicht zuerst um die Einstellungen und Vorstellungen seines Auftraggebers kümmern?

Das Diplon ist ja jetzt schon 'ne Weile her, und als ich die schönen Entwürfe zum ersten Mal entdeckte, gab es den Lush-Ableger in Nürnberg noch nicht und Lush was mir völlig unbekannt.
Ich habe dann gegoogelt und war entsetzt, dass Kosmetikdesign so aussehen kann wie Putzmitteletiketten.

Einige Zeit später wurde in Nürnberg eine Lush-Filiale eröffnet und ich ging neugierig hinein um zu sehen, was die denn für ein Zeug verkaufen ...

Inzwischen stehen einige (unverzichtbare!) Lush-Produkte in meinem Badezimmer, allerdings ist mir auch mittlerweile die Schiene klar, auf der sich dieses Unternehmen bewegt.
NIE!! wirklich NIEMALS werden die ihr Design so grundlegend ändern, weil dieses ästhetisch Weichgespülte - sorry - einfach aus der Masse nicht heraussticht: Schön kann jeder - für das jetzige Erscheinungsbild hingegen braucht man eine Menge Selbstbewußtsein: Wir sind gut und brauchen den Schnickschnack nicht.

Was nutzt das schönste Design, wenn's leider am Kunden - ja hiermit wirklich völlig vorbei geschossen ist?

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