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„Ein weiterer junger „Kreativer“ aus Berlin, der meint, mit seinen an McGinley angelehnten Photographien für Furore in der Kunstwelt sorgen zu können. Ein letztes mal: Nein! Photographien und Kollagen von jungen selbstverliebten Menschen mögen zwar den jetzigen, beschränkten Zeitgeist der westlichen Kultur widerspiegeln und junge Hipster begeistern, sind aber in keiner Weise prädestiniert nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Traurig aber wahr: Ware Kunst anstatt wahrer Kunst. Ein paar homosexuelle Kunstkonsumenten werden sich sicherlich von den halbnackten Jünglingen zum Kauf anregen lassen.“

 

„Den Höhepunkt an Unverschämtheit stellt die sogenannte „Photographed by“ Serie dar: Portraits des jungen Künstlers mit Autogrammen bewaffnet, welche die Identität der berühmten, weniger berühmten und zumeist komplett belanglosen Photographen preisgeben: Personen aus der Unterhaltungsindustrie, Künstler sowie Gestalten aus der Hipsterszene. Was will uns der Künstler damit sagen? Autogrammjagen als Kunst? Was soll der Betrachter aus diesem Projekt ziehen, was der kürzlich verstorbene Richard Hamilton nicht bereits besser gemacht hat? Fazit: Pop-Art light.“

http://josephwolfgang.ohlert.de/

http://vimeo.com/27262007

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