Überall und Nirgendwo — Roma-Realität ist ein seltsamer Ort

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»Roma–Realität ist ein seltsamer Ort, er befindet sich überall und nirgendwo. Man findet die Roma am Rande der Gesellschaft, am Rande der Geschichte. […] Die Mehrheitsgesellschaft zeigt kaum Interesse, was die Roma–Kulturgeschichte und -Tradition betrifft. Fast alles, was über uns Roma erzählt wurde ist voller Vorurteile und Unkenntnis.« so Andrzej Wisniewski in seinem Beitrag zu Überall und Nirgendwo.

Frieder Oelze beschäftigte sich in seiner Bachelorthesis »Überall und Nirgendwo — Roma-Realität ist ein seltsamer Ort« an der Bauhaus Universität Weimar mit dem Bild und der Geschichte der Roma. Entstanden ist eine Publikation, die eine seltene Innenansicht des Lebens der Roma durch eine Sammlung von Gesprächen und Bildern gibt.

In der Romantik waren sie die Tagediebe, die Freien und Abenteurer, die in Unschuld die Natur genossen. Heute sind sie meist nur die Fremden, die stören. Das Volk der Roma ist tief in der Geschichte Europas verwurzelt und entwurzelt zugleich, aus– und doch eingeschlossen. Seit ihrer Einwanderung nach Europa im 14. Jahrhundert sind sie einem tiefen Misstrauen und einer zunehmenden Verelendung ausgesetzt. Roma haben keinen Ort. Sie sind die Fahrenden, die Ungeliebten, kulturell und geographisch Heimatlose. Ein verlorenes Volk. Sie verkörperten das Fremde, das Andere schlechthin.

Überall und Nirgendwo
Roma-Realität ist ein seltsamer Ort

Gestaltung: Frieder Oelze
Herausgeber: Frieder Oelze, Anselm Oelze (Hrsg.)
Betreuung: Prof. Markus Weisbeck (Bauhaus-Universität Weimar), Till Wiedeck (HelloMe)
Veröffentlichung: 25.10.2013
Umfang: 160 Seiten
Format: 12,5 cm x 19,5 cm
Sprache: Deutsch, Englisch
Ausführung: Fadenbindung, Papierwechsel: Geese EOS Volumenpapier & Recyclingpapier, in Diplomatenkarton (gehämmert) eingeklebt
Preis: € 14,90

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